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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 06.06.2012

Fredda - L´Ancolie
Ulrike Wagener

Die melancholischen Chansons, entstanden in der Küche der Sängerin, verzaubern mit Elementen aus Folk, Blues und der traditionellen Musik der Appalachen. Neben der L´Ancolie (Akelei) besingt ...



... Fredda in ihrem gleichnamigen Album die Blume der Langeweile (Fleur D´ennui). "Ich komme, die Blume der Langeweile zu pflücken." Erfolgreich.

Nach ihrem Debüt "Toutes mes aventures" und "Marshmallow Paradise", einer musikalischen Reise durch die USA, erscheint nun das dritte Album der französischen Künstlerin und deutet mit dem blumigen Titel phonetisch bereits auf die melancholische Grundstimmung des Albums hin. Die L´Ancolie wächst im Garten der Melancholie, so die poetische Erklärung auf der Homepage von Fredda.

Frédérique Dastrevigne alias Fredda begann ihre Karriere als Backgroundsängerin und Duett-Partnerin ihres Lebensgefährten Pascal Parisot. Für ihr neues Album entschied sich Fredda, weniger als bisher mit Monsieur zusammenzuarbeiten und sich selbst als Künstlerin, Autorin und Komponistin in den Vordergrund zu stellen. Um dieses Vorhaben umzusetzen, tat sie sich mit Gitarrist Mocke von der Pariser Band Holden, zusammen. Sein virtuoses E-Gitarren-Spiel ergänzt Freddas Stimme und die von ihr in einigen Songs gespielte Akustikgitarre perfekt.

Doch wurde Pascal Parisot auch in diesem Projekt nicht vollkommen ausgeschlossen. Er war mit Fredda und Alain Cluzeau an der Verwirklichung des Albums beteiligt, schrieb an dem Lied "Fenêtre à Collioure" mit und spielte Kontrabass, Banjo, Farfisa (elektrische Orgel), Piano und Percussions. Für die Lyrics sind, neben Fredda selbst, Marianne Dissard ("Morin Heights", "Journal Intime") und Bastien Lallemant ("L´Ancolie") verantwortlich. Alle Texte und deren deutsche Übersetzungen von Rebekka Endler und Mechthild Meynaud sind im Booklet enthalten.

"Fenêtre à Collioure" ist dem gleichnamigen Bild von Henri Matisse gewidmet. Fredda hat es anlässlich einer Ausstellung im New Yorker Museum Of Modern Art geschrieben und dort uraufgeführt.

Trotz der melancholisch-romantischen Grundstimmung erzeugt Fredda durch den geschickten Einsatz von Percussions, ihren akzentuierten Gesangsstil und teils ironische, teils lustige Passagen innerhalb der sonst ernsten Texte, einen Hauch fröhlicher Leichtigkeit:

Beau trio
Au chalet de Morin Heights
Trois idiots
Sur le deck un peu canailles
Avant que la neige ne vienne
Que les ours nous y surprennent

Schönes Trio
Im Chalet von Morin Heights
Drei Idioten
Auf der Veranda ein bisschen unverschämt
Bevor der Schnee kommt
Bevor die Bären uns dort überraschen


AVIVA-Tipp: Die perfekt abgestimmte Komposition imponiert mit französisch-verführerischem Charme und romantischen Texten. Fredda feiert die Melancholie auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Fredda
L´Ancolie

Le Pop (VÖ: 15. Juni 2012)


Weitere Infos unter:

www.fredda-music.com

www.myspace.com

Fredda und Pascal Parisot auf "youtube":

www.youtube.com

www.youtube.com


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Marianne Dissard – L´Entredeux

Music Beitrag vom 06.06.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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