NOA - The Israeli Songbook. NOA &THE SOLIS STRING QUARTET - Live in Israel - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild f├╝r das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in gr├Â├čerer Schrift!

TIPP: ├╝ber den Zur├╝ck-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 30.09.2012

NOA - The Israeli Songbook. NOA &THE SOLIS STRING QUARTET - Live in Israel
Sharon Adler

War das letzte Album der in New York aufgewachsenen yemenitischen Israelin "Genes & Jeans" eine Reise in Vergangenheit und Zukunft, setzt sie nun der zwischen 1920 und 1970 entstandenen Musik ...



... "Shirei Eretz Israel" ("Lieder des Landes Israel") ein w├╝rdiges Denkmal.

Die K├╝nstlerin Achinoam Nini (international bekannt als Noa) wird immer wieder mit der 2000 verstorbenen Ofra Haza verglichen, und das wohl auch aus offensichtlichem Grund. Beide Frauen sind/waren israelische S├Ąngerinnen jemenitischen Ursprungs, singen Pop, ohne dabei ihre Kultur zu vergessen und sind weltbekannt. Beide sind in Israel mehr als Popstars und (waren) auch sozial und politisch stark engagiert. Ofra Haza sang auf der Friedensnobelpreisverleihung von Yitzhak Rabin und Yassir Arafat, Achinoam Nini einige Minuten bevor Yitzhak Rabin ermordet wurde. W├Ąhrend aber Ofra Haza als eins von neun Kindern im ├Ąrmsten Viertel Tel Avivs aufwuchs, verbrachte Noa ihre Kindheit und Jugend im kulturellen Welt-Zentrum New York und kam erst im Alter von 17 Jahren nach Tel Aviv.

Seit den neunziger Jahren ist die israelische S├Ąngerin Noa auch dem deutschen Publikum ein Begriff. Nicht nur als begnadete S├Ąngerin, sondern auch als Komponistin und Autorin von Liedern, die oft an ihre Vorbilder von Paul Simon ├╝ber Joni Mitchell bis Leonard Cohen erinnern.
Es gibt aber auch eine andere Seite. In ihrem Album "Genes & Jeans" aus dem Jahr 2008 beschrieb sie im Titelsong, dass sie eher die Luft anhalten k├Ânne, um in fremde Jeans zu passen, nicht aber ihre Gene verleugnen, und sie singt von der Sehnsucht, dazu geh├Âren zu wollen.

"The album is a personal album in a sense that it is drawn very deeply from my family`s experience and my own experience as child of this family. My family`s sense of movement is very strong. Having been born in Israel, knowing that I was Yemenite, while never having been there, and then growing up as a Yemenite Israeli child in America is probably the most important part of my identity, and has made me who I am today.
In this album I was not only interested in learning about the family`s story and understanding their motives but also learning more about the old Yemenite songs and trying to give them a more personal context. Fusing them with new English lyrics and music, which would make them more personal and closer to my own universe.
, so Noa im Interview mit AVIVA-Berlin.

Seit den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts legten israelische AutorInnen und KomponistInnen aus Europa, Asien, dem Mittleren Osten den Fokus darauf, "israelische" Lieder zu schreiben ÔÇô keine "Shtetlmusik", keinen Klezmer, keine orientalische Musik, vielmehr eine Musik, die den Geist des Neuen, den Aufbruch und die Freiheit vereinigen sollte.

So entstand zwischen ca. 1920 und 1970 "Shirei Eretz Israel" ("Lieder des Landes Israel") Das sind Lieder, die in Israel wirklich jede/r, der ├Ąlter als 30 ist, kennt. Und sie brachten den Einwanderern, die aus aller L├Ąndern der Erde in das kleine Land eingewandert sind, neben dem Ulpan die hebr├Ąische Sprache nahe. Am Lagerfeuer, auf der Stra├če, durch Radio und Fernsehen, bei der Arbeit im Kibbuz, ganz einfach nebenbei.
Mit dem "Israeli Songbook" setzen Noa und ihr langj├Ąhriger musikalischer Weggef├Ąhrte Gil Dor diesem Kulturgut ein Denkmal.

Inspiriert von der Einladung des "Israel Festivals", mit dem Jerusalem Symphony Orchestra zusammen zu arbeiten und von der Tatsache, dass Noa und Gil Dor inzwischen auf eine ├╝ber 20 j├Ąhrige musikalische Zusammenarbeit zur├╝ckblicken k├Ânnen, entstanden zusammen mit Ilan Mochiach die Arrangements f├╝r das Orchester. In der Tradition klassischer "Standards" wollten die K├╝nstlerInnen diese Lieder auf dem gewohnt hohen Niveau interpretieren und griffen dabei auf Lieder wie "Hayu Leilot" zur├╝ck, das urspr├╝nglich durch Esther Ofarim bekannt wurde. Neu arrangiert und mit einem Gedicht von Rachel verkn├╝pft, hat Noa diesem St├╝ck ihrem unverwechselbaren Stempel versehen und so etwas v├Âllig Neues geschaffen, die Originale immer behutsam im Blick behaltend.

AVIVA-Tipp: Noas Stimme ist einzigartig sch├Ân und beinahe nicht in Worte zu fassen. Passend w├Ąre nur dieses eine: au├čerirdisch. Die Auswahl der Lieder auf diesem Konzeptalbum ist mehr als gelungen und deren musikalische Arrangements kreieren neue und vertraute Bilder.

NOA wird im Rahmen ihrer CLASSIC NOA ÔÇô TOUR auch in Berlin Halt machen: am:
26.11.2012 ist sie in der UdK zu Gast!

Mehr Infos unter:
www.noasmusic.com

NOA - The Israeli Songbook
V.├ľ.: 14. Sept. 2012
(Pinorrekk Records/Edel kultur EAN 4013334050494)
www.pinorrekk.de

NOA &THE SOLIS STRING QUARTET - Live in Israel
(Pinorrekk Records/Edel kultur EAN 4013334050500)
V.├ľ.: 14. Sept. 2012
www.pinorrekk.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Noa - Genes and Jeans

Interview with Achinoam Nini ÔÇô NOA
AVIVA-Berlin talked with Noa about home, ambivalent Israeliness, peace activism, power-failures and Leonard Cohen as a mantra source for inner power and letting go the pursuit for perfection.

Interview with Noa on her new Album Genes and Jeans
Growing up as a Yemenite Israeli in New York, returning to Israel for love, and performing all over the world, Noa`s latest album is a journey to her past and future, as a granddaughter and mother

Noa and the solis string quartet - live in Israel

Born with principles and a lot of chutzpah. Noa in interview (2006).






(Quellen: AVIVA-Berlin (Margret M├╝ller), Pinorrekk Records/Edel kultur)



Music Beitrag vom 30.09.2012 Sharon Adler 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken