Beth Hart - Bang Bang Boom Boom - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 11.11.2012

Beth Hart - Bang Bang Boom Boom
Annika Hüttmann

Große Gefühle, eine riesige musikalische Bandbreite und dann noch diese wundervolle Stimme. Egal ob laut oder leise - Beth Hart meistert beides mit gleicher Intensität. Angst, überhört zu...



... werden, muss diese Frau nicht haben!

Rockmusikerin. Die meiste Zeit ihrer inzwischen fast 20 Jahre andauernden Karriere war dies ohne Zweifel die treffendste Bezeichnung für die Kalifornierin Beth Hart. Als sie 2011 gemeinsam mit Joe Bonamassa das Album "Don´t Explain" aufnahm, kam eine große Portion Soul dazu. Und spätestens seit "Bang Bang Boom Boom" muss mensch solche Zuordnungen zu einem bestimmten Genre wohl endgültig sein lassen, denn Rocksouljazzswingbluesgospelmusikerin klingt nicht mehr so gut. Was die Sängerin aus dieser neuen Stilvielfalt macht, überzeugt allerdings umso mehr!

"Bang Bang Boom Boom" wirkt nicht wie ein Experiment, sondern klingt nach einer Künstlerin, die ihre unterschiedlichen musikalischen Einflüsse vereint, um sich wirklich ausdrücken zu können. Es lässt sich nicht leugnen, dass es trotz allem der Rock ist, der sich wie ein roter Faden durch die meisten Lieder des Albums zieht. Besonders deutlich tritt diese Musikrichtung in "Better Man" hervor, aber auch andere Songs zeugen mal mehr, mal weniger deutlich von Harts musikalischer Vergangenheit. Und genau aus diesem Grund ist "Bang Bang Boom Boom" so gelungen. Hart versucht nicht, sich neu zu erfinden, sondern lässt alle Ideen zu, entwickelt sich auf eine authentische Art weiter.

Wer die Stimme der Sängerin kennt, wird nicht bezweifeln, dass diese allein ausreicht um jeden Song zu etwas Besonderem zu machen. Unterstützung bekam Hart u.a. von renommierten Musikern wie Michael Rhodes (Bass), Arlan Schierbaum (Orgel), Lenny Castro (Percussion), Anton Fig (Schlagzeug) und Joe Bonamassa (Gitarre).

Alle elf Songs des Albums wurden von Beth Hart geschrieben, im Bezug auf die Texte sagt sie, zum ersten Mal nicht nur schmerzvolle Erlebnisse zu verarbeiten, sondern endlich auch über positive Gefühle texten zu können.

Next to you I want to lie
On your shoulder when I need to cry
I´m so happy that you came
To ease the darkness and ease the pain
I´ve been falling in love with you


Ein wenig ist "Bang Bang Boom Boom" allerdings auch Geschmacksache. Vertritt mensch die Ansicht, dass gerade in einer gewissen Schlichtheit die Schönheit eines Liedes liegen kann, könnte Hart vorgeworfen werden, teilweise etwas zu dick aufzutragen. Zwar ist auf dem Album von Kitsch keine Spur, aber ein leichter Hang zur Hymne besteht durchaus. Wer jedoch keine Angst vor Big Band Sound, Gitarrensoli und einer starken Stimme hat, wird sich mit Sicherheit von diesem Album überzeugen lassen.

AVIVA-Tipp: Egal, ob E-Gitarre, Piano oder Bläser die Künstlerin begleiten - jeder Song entwickelt seine eigene Dynamik und Kraft. Beth Hart zeigt sich von vielen Seiten, die zusammen ein stimmiges Ganzes ergeben.

Beth Hart
Bang Bang Boom Boom

Label: Provogue Records/ Mascot Record Group/ Roughtrade
VÖ: 05.10.12

Beth Hart im Netz:
www.bethhart.com

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Beth Hart - Leave the light on

Music Beitrag vom 11.11.2012 Annika Hüttmann 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken