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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 13.03.2013

Christine Owman - Little Beast. Konzert am 15. Mai 2013 im Badehaus Berlin
Natalie Siehr

Dieses Album ist nicht gerade ein fröhlicher Frühlingsgruß. Es kommt vielmehr aus der dunklen, staubigen Dachkammer und lädt auf faszinierende Weise ein, einen Blick in Abgründe zu wagen.



Auf der Internetseite von Christine Owman findet sich folgendes Zitat: "I don´t have to stand out of the crowd. I just don´t want to be a part of it."

Damit bringt sie ihr künstlerisches Schaffen ziemlich gut auf den Punkt. Die Schwedin, die inzwischen in Liverpool lebt, veröffentlichte ihr erstes Album "Open Doors" 2003. Sieben Jahre später folgte "Throwing Knives". Wenn sie nicht an ihrem musikalischen Soloprojekt arbeitet, singt sie und spielt Gitarre in der Psychedelic Stoner Band DunDun mit Mitgliedern der Cardigans und in der Band If They Ask, Tell Them We´re Dead. Zudem schreibt sie Musik für Theaterstücke.

Ihre musikalischen Wurzeln liegen in der Klassik, aber sie begann bereits früh, sich mit Rock, psychedelischer und experimenteller Musik zu beschäftigen. Sie produziert ihre Musik in Eigenregie, spielt fast alle Instrumente selbst und bestreitet auch ihre vielbeachteten Live-Konzerte allein.

Was "Little Beast" zu bieten hat, bewegt sich auf abseitigen Pfaden und ist dabei doch ein besonderes Hörerlebnis. Bereits die Gestaltung des CD-Covers ist eine Einstimmung auf das, was die Hörerin erwartet. Eine grazile, behandschuhte Hand an einer Säge lädt ein, sich in eine obskure Welt zu begeben. Unterstützt wird sie dabei von Mark Lanegan von den "Queens of the Stone Age".

Christine Owman gelingt es, dunkle und vielschichtige Klangkaskaden zu erschaffen, denen das Cello durch einen meist monotonen Einsatz einen faszinierenden Groove verleiht. Säge und Glockenspiel in Kombination mit Soundeffekten, die an Industrial denken lassen, erzeugen eine ungewöhnliche Atmosphäre. Dabei schwebt der Gesang Owmans meist nur sphärenhaft über den einzelnen Stücken, wodurch eine seltsame Kühle entsteht, die gleichzeitig anziehend wirkt. Dennoch täte es der Wirkung keinen Abbruch, wenn ihre Stimme an der ein oder anderen Stelle präsenter und klarer wäre. Mark Lanegan verleiht mit seinem Gesang den Stücken "One of the Folks" und "Familiar Act" eine eingängige Note, hier klingt das Album fast schon nach Folk, während sich die anderen Stücke einer Einordnung entziehen.

Auch in ihren Texten beschäftigt sich Christine Owman mitnichten mit den sonnigen Seiten des Lebens. Sie handeln vielmehr von Ängsten und den Abgründen der Seele und blicken auf die Dinge, die auf dem Sterbebett für Bedauern sorgen könnten.

Die Künstlerin hat schon reichlich Tour-Erfahrung gesammelt und spielte unter anderem als Opening Act für Robert Plant. Ihre Live-Auftritte sind ein Erlebnis der besonderen Art. Sie bestreitet sie nicht nur alleine, sondern hat für jeden Song eine Video-Projektion entwickelt. Dabei lässt sie sich von Kunst, Dokumentationen oder Filmen inspirieren.

Konzerthinweis: Am 15. Mai gibt es die Gelegenheit, sich in die Schattenwelt von Christine Owman entführen zu lassen und eine ihrer kunstvollen Live-Shows zu sehen. Sie spielt im Badehaus Berlin. Don´t miss!

AVIVA-Tipp: Little Beast ist ein Album, das Hörgewohnheiten herausfordert und sich gerade deswegen lohnt. Es vereint visuelle Ästhetik mit einem hohen Maß an musikalischer Kreativität und schafft es, bereits bei einmaligen Hören Sogwirkung zu entfalten.

Christine Owman
Little Beast

Label: Glitterhouse/Indigo
VÖ: 18.01.2013


Christine Owman im Netz:

www.christineowman.com

www.youtube.com











Music Beitrag vom 13.03.2013 Natalie Siehr 

   




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