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AVIVA-BERLIN.de im November 2017 - Beitrag vom 24.04.2013

Ornette - Crazy
Katarina Wagner

Was beim ersten Hören nach einer weiteren Feist oder Kate Nash klingt, stellt sich schnell als sehr viel raffinierter heraus. Diese Französin ist durch und durch Musikerin, verbindet verschiedene..



...Stile und versteht es, ein vollkommen stimmiges Frühlingsalbum zusammenzustellen.

Vor etwa einem Jahr wollten wir von dem Duo Brigitte wissen, nach welchen neuen KünstlerInnen aus Frankreich wir Ausschau halten sollten. "Unsere liebe Freundin Ornette!", antworteten sie einstimmig. Diesem Rat folgen wir nun und merken schnell, wie sehr sich die Nachfrage gelohnt hat. Das Debutalbum der Musikerin kommt genau zur richtigen Jahreszeit nach Deutschland und lädt zum Tanzen und Mitsingen ein.

Menschen mit ihren Melodien und Rhythmen auf die Tanzfläche zu schicken ist nichts Neues für Ornette. Die ausgebildete Pianistin ist seit den Neunzigern professionell in der Musikbranche unterwegs. Sie komponiert und arrangiert für diverse KünstlerInnen, darunter auch für den französischen Sänger und Schauspieler Alain Bashung, und setzt sich auf der Bühne zur Begleitung ans Klavier. Selbst das Mikro in die Hand zu nehmen, leitet nun eine neue Etappe in ihrer Karriere ein.

"I didn´t really ´work´ on my voice at the conservatoire. When I tried singing for the first time, felt an unmediated form of pleasure, one that was not in the least cerebral. I realised I couldn´t miss out on it."

Mit der ruhigen Ballade The Dawn eröffnet Ornette ihre LP und stellt sich ganz in ihrem Element, nämlich an den schwarzen und weißen Tasten, mit ihrer klaren, hellen Stimme als Sängerin vor.

Dann wird das Tempo im zweiten Song Phone Call deutlich angehoben und die jazzigen Klaviertöne von einem Pop eingerahmt, der an die Lieder von Feist erinnert. So geht es dann auch in der ausgekoppelten Single Crazy weiter. Davon gibt es auf der special edition des gleichnamigen Albums zusätzlich einen House-Remix des DJ-DuosNôze. Und den FreundInnen der elektronischen Tanzmusik scheint es zu gefallen: Auf Youtube wurde das Stück schon über vier Millionen Mal angeklickt.

Diesem Publikum hat sich die Künstlerin in ihrem Werdegang auch schon gewidmet. Unter dem Namen Electric Mop produzierte sie treibende Dancefloor-Sounds, aber auch Easy-Listening-Tracks.

Zu musikalischer Höchstform gelangt die Französin jedoch mit der organischeren Tonkunst. Das beweist sie auf ihrem ersten Album als Singer-Songwriterin, besser gesagt: Songkomponistin, zum Beispiel im Lied There´s a Man - definitiv ein Highlight der Platte. Hier gesellt sich eine Trompete zu Klavier und Gesang. Sie verleiht dem Stück eine besondere Melancholie ohne es dabei kitschig oder überdramatisch aufzuladen.

Das scheint ihre Spezialität zu sein: Geschichten über gebrochene Herzen und andere Liebesleiden in leichte und eingängige Tunes zu verwandeln. Passend singt Ornette in Bye Bye Baby Bye Bye, einem Track mit coolem Funkeinschlag durch Schlagzeug und E-Gitarre:

"I won´t be on your side anymore
Maybe one day you´ll remember
Maybe it´s all fantasy
Even if it looks like a dead end street
It´s really easy as pie."


Leicht hat es sich Bettina Kee, wie die Künstlerin eigentlich heißt, auch bei der Auswahl ihres Bühnennamens gemacht. Sie nennt sich nämlich nach dem Jazz-Musiker und Komponisten ihres Lieblingssongs Lonely Woman: Ornette Coleman.

AVIVA-Tipp: Jedes einzelne Lied zeichnet sich durch eine gekonnte Balance von Instrumenten und Stimme aus. Das Klavier ist nicht bloß Begleitung, sondern ebenso Protagonist wie der Gesang. Hinzu kommen hier und da Gitarren und Schlagzeug. Zusammen bilden sie jazzigen Pop, der genauso gut zum Ausflug aufs Land, wie zum Glas Wein abends auf dem Balkon oder auch zur spontanen Tanzparty im Garten passt.

Ornette
Crazy

Label: Discograph
VÖ: 19.04.2013

Weitere Infos unter:

www.discograph.com

Electric Mop auf MySpace

Ornette auf Facebook


Weiterhören auf AVIVA-Berlin

Brigitte - Et vous, tu m´aimes?

Interview with Brigitte

Feist – The Reminder

Yael Naim - She was a boy

Chloe Charles - Break The Balance



Music Beitrag vom 24.04.2013 Katarina Wagner 

   




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