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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 10.02.2014

Josephine – Portrait
Clarissa Lempp

Nostalgische Soulklänge, Gospel und moderner, intelligenter Pop – Sängerin Josephine nimmt diesen Spagat auf ihrem Debüt "Portrait" mit melancholisch-süßer Leichtigkeit. Das Porträt scheint ...



... die Bilderform der sozialen Netzwerke zu sein. Überall in Kästchen gezwängte Köpfe, die dem Ich der digitalen Datenakten ein Gesicht geben.

Josephine Oniyama machte das Thema zum Titelstück ihres Debütalbums und fragt darin: "Am I a portrait of/ the person I´m supposed to be/ and how would I know". Mal poetischer, manchmal fast sachlich, kreisen die Texte um Identität, Liebe und einen melancholischen Sporn, der auch in den poppigeren Momenten Tiefe verspricht.

Musikalisch entspinnt sich ein fein konstruierter Mix aus Folk, Jazz, Piano-Chanson, Reggae und Blues - und einer mächtigen Brise Soul. Die Sängerin aus Manchester schreibt ihre Songs überwiegend selbst und spielt die Lead Gitarre. Ein nostalgisches Harmonium ("When We Were Trepassers") oder ein fragiles Xylophon ("I Think It Was Love") leiten Josephines Stimme auch mal in verruchtere Gefilde des Jazz und Chanson. Das durchbricht die sonnig, soulige Uptempo-Stimmung, die schnell beliebig wirken kann. Große Momente bieten auch die rhythmus-lastigen Songs wie "A Freak A" und "Pepper Shaker".

Josephine Oniyamas Stimme hat die eindeutige Hauptrolle in den detailverliebt arrangierten Stücken. Warme, soulige Gospel-Momente erzeugt sie mit der gleichen Intensität wie moderne Folkanleihen, die auch mal an Joanna Newsom erinnern. Auch Live bewies sich die Sängerin, deren Eltern aus Liberia und Jamaika stammen, bereits als Stimmtalent. In der legendären britischen Musiksendung von Jools Holland begeisterte sie durch eine intensive Performance von "Portrait".

AVIVA-Tipp: Dass England guten Soul hervorbringt, ist spätestens seit gefeierten Sängerinnen wie Amy Winehouse, Paloma Faith oder Duffy weitläufig bekannt. "Portrait" schließt hier an. Die gut abgestimmten Stilelemente und die kunstfertige Stimme von Josephine tragen souverän durch das Album und schaffen auch einige starke, atmosphärische Momente.

"Josephine
Portrait

Label: Embassy of Music (Warner)
VÖ: 14.02.2014

Josephine im Netz:
www.josephineoniyama.com

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Duffy – Rockferry

Paloma Faith - Do You Want The Truth Or Something Beautiful

Amy Winehouse – Back to black

Joanna Newsom – Ys


Music Beitrag vom 10.02.2014 Clarissa Lempp 

   




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