J Moon - Melt - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild f├╝r das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 18.10.2014

J Moon - Melt
Chaleena Bienecke

Vertr├Ąumte Melodien und eine Stimme, die unglaublich nat├╝rlich ist - die Italienerin Jessica Einaudi bezaubert nach "galactic boredom" mit "La Blanche Alchimie" mit ihrem ersten Soloalbum die ...



...H├ÂrerInnen und ebnet den Weg f├╝r eine erfolgreiche Solokarriere.

Einfl├╝sse

Geboren wurde J Moon, die mit b├╝rgerlichem Namen Jessica Einaudi hei├čt, in Milano, Italien. Seit ihrer fr├╝hesten Kindheit ist die S├Ąngerin mit der Kunst vertraut, denn ihr Vater ist kein geringerer als Ludovico Einaudi - der erfolgreiche Komponist, der vor allem in Deutschland und Gro├čbritannien durch seine Komposition von "Una Mattina", der Filmmusik zu "Ziemlich beste Freunde" bekannt geworden ist. Ludovico Einaudi ist nicht nur Vater und Mentor seiner Tochter sondern auch Produzent ihrer bisherigen Musik-Projekte. Unterst├╝tzt hat er sie bereits bei der Verwirklichung ihrer ersten zwei Alben mit Musikerkollegen Federico Albanese.

Unter dem Namen "La Blanche Alchimie" hat das Duo im Jahr 2012 mit Erfolg zwei Alben ver├Âffentlicht und ist durch die USA, Russland und Europa getourt. Im Album "galactic boredom" harmonieren Einaudi und Albanese bereits sehr gut miteinander und es entsteht ein gelungenes Deb├╝t. Im gleichen Jahr zieht Jessica Einaudi von Mailand nach Berlin, um im Anschluss ihr erstes Soloalbum zu entwickeln und aufzunehmen. Auch bei diesem Projekt wird sie von ihrem Kollegen Albanese an Bass, Gitarre und Klavier unterst├╝tzt.

Ihre Stimme ist ihr Lieblingsinstrument und w├Ąhrend ihrer klassischen Gesangsausbildung nahm sie auch an dem in Deutschland konzipierten Lichtenberger Gesangs - und Stimmtraining teil. Diese Art des Stimmtrainings dient dazu, ein erweitertes Verst├Ąndnis f├╝r die Beziehung zwischen K├Ârper und Stimme zu entwickeln und so freier und mit gr├Â├čerem Stimmumfang singen zu k├Ânnen. Dieser Einklang ist rauszuh├Âren, denn jeden ihrer Songs singt sie mit ruhiger Gelassenheit.

Berlin und die Kunst

Auf die Frage, warum Berlin und nicht Rom, Paris oder irgendeine andere Stadt antwortet Einaudi in einem Interview mit dem Rbb: "Diese Stadt steckt voller Inspirationen, ich arbeite sehr gerne hier" Und anscheinend stimuliert diese Stadt nicht nur ihre musikalische Ader, denn Einaudi hat neben der Musik noch eine zweite Leidenschaft - die Malerei.

Sie stellte ihre Werke bereits in der Berliner "Pop-up Art Gallery" und auf dem Schoeneweide Art Festival aus und gestaltete eine Solo-Ausstellung ihrer Bilder im "Oblomov" in Berlin Neuk├Âlln. Ihr Stil ist modern, abstrakt und minimalistisch und passt zu einer Stadt wie Berlin. Es ist ihr zu w├╝nschen, dass ihre Arbeiten nach der erfolgreichen Ver├Âffentlichung ihres Soloalbums "Melt" noch ├Âfter in Galerien zu sehen sein werden.

"Melt"

Mit ehrlichen Texten, der Nat├╝rlichkeit der Melodien und Instrumente sticht das Album "Melt" mit seiner Unverf├Ąlschtheit heraus, frei von den Zw├Ąngen des Mainstream. Verschiedene musikalische Einfl├╝sse, von traditionellem Folk bis zum experimentellen Electro-Trance und die Vermischung dieser Stile l├Ąsst das Album als etwas Besonderes erscheinen. Dieser Meinung ist auch das Label "Bosworth Music GmbH", bei der Einaudi den Vertrag unterschrieb. Die Songs wurden letztendlich im Overhear Studio aufgenommen, und von Francesco Donadello im Calyx Studio gemastert. Einige Lieder beinhalten Glaubens├Ątze an die Liebe, andere an die Einsamkeit. In "The hidden Garden" singt J Moon ├╝ber Dinge in uns, die verschlossen zu sein scheinen und dar├╝ber, wie einsam es macht, die Liebe nicht zulassen zu k├Ânnen.

"Someday out of the bubble of time
We will hang aroung
But you┬┤re in front of me
And it┬┤s so real
I would give you all I have
But it┬┤s locked inside
Distance makes us lonely and insane
All this coldness burns my jaw"


Die B├Ąsse in den Songs erinnern an einen ruhigen, gleichm├Ą├čigen Herzschlag, die Instrumente an Regentropfen, die nachts gegen das Fenster trommeln. Lyrics wie auch die aus dem Song "Poison" erz├Ąhlen von Geschichten, die noch erfunden werden m├╝ssen, von Bildern, die wir uns noch vorstellen m├╝ssen. Wie der Titel des Albums schon verr├Ąt, k├Ânnen Realit├Ąt und Fantasie miteinander verschmelzen, schauen, oder h├Âren wir nur genau hin.

AVIVA-Tipp: Dieses Album ist wie eine Massage f├╝r die Seele. Die Songs verleiten zum Mitsummen und lassen den Alltag in unaufdringlichen, nat├╝rlichen Pastellt├Ânen ein wenig bunter erscheinen.

J Moon
Melt

Label: Bosworth Music/Broken Silence, V├ľ: 17.10.2014

J Moon im Netz

www.jmoonmusic.com und auf Facebook

J Moon und die Kunst

www.jessicaeinaudi.tumblr.com

"The hidden Garden" auf Youtube
www.youtube.de

Weiterh├Âren auf AVIVA-Berlin:

La Blanche Alchimie - galactic boredom


Music Beitrag vom 18.10.2014 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken