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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 20.02.2015

Christine and the Queens - Chaleur Humaine
Christina Mohr

Christine and the Queens gibt es eigentlich gar nicht - es gibt nur H├ęloise Letissier, die sich einen sehr ungew├Âhnlichen K├╝nstlerinnennamen ausgesucht hat. Die Entstehungsgeschichte von ...



... Christine and the Queens geht so, dass die franz├Âsische Singer-/Songwriterin, T├Ąnzerin und S├Ąngerin H├ęlo├»se Letissier von den Performances der Pariser Drag-Truppe The Queens so begeistert war, dass sie den Queens mit ihrem eigenen Projekt huldigen wollte ÔÇô und sie seither als imagin├Ąre Begleiterinnen im Namen mit sich tr├Ągt. Allerdings tritt Letissier/Christine solo auf und zeichnet auch f├╝r ihr Album "Chaleur Humaine" allein verantwortlich.

Nach einigen EPs und Singles, die Christine and the Queens in den vergangenen drei Jahren ver├Âffentlichte, wurde das Deb├╝talbum sehnlichst erwartet: Sie spielte unter anderem bereits im Vorprogramm von Lilly Wood and the Prick, Woodkid, The D├Ş und Lykke Li und wurde seit 2012 einer breiten ├ľffentlichkeit bekannt.

Doch auch ohne direkte Ankn├╝pfungspunkte zur Pop-Prominenz d├╝rfte Christine and the Queens die Aufmerksamkeit sicher sein: Letissier unterzieht das klassische Chanson einer stilsicheren Renovierung und interpretiert es im poppigen Kontext neu. Sie singt mal englisch, mal franz├Âsisch, erinnert mit ihrer vollen, warmen Stimme durchaus an gro├če Vorbilder, biedert sich aber nirgends an. Binnen k├╝rzester Zeit ÔÇô Christine and the Queens erste EP "Mis├ęricorde" erschien 2011 ÔÇô hat Letissier ihren eigenen, unverwechselbaren Ausdruck gefunden und verfeinert. Auf "Chaleur Humaine" gelingt ihr das Kunstst├╝ck, dramatisch und leicht zugleich zu klingen. Sie schwelgt mit reduzierten Mitteln, kombiniert Streicher mit Synthies, Beats und Chorgesang, Chanson mit Elektro und ├╝bertreibt dabei niemals das Arrangement ÔÇô die Songs sind sophisticated und doch so unmittelbar zug├Ąnglich wie franz├Âsische Teenie-Filme aus den 1980ern (na klar, "La Boum"). Letissier belegt das durchaus neidbesetzte Vorurteil, dass Franz├Âsinnen eben immer elegant sind ÔÇô sei es modisch oder k├╝nstlerisch/musikalisch. Christine and the Queens geht es aber nicht nur um die Wirkung: Der Albumtitel "Chaleur Humaine" (menschliche W├Ąrme) ist programmatisch zu verstehen. Die Songs thematisieren menschliche Beziehungen jeglicher Couleur, wobei das emotionale Spektrum vom bissigen "Christine" bis zum melancholisch-traurigen "Paradis Perdus" reicht, um Mobbing geht es in "Ugly-Pretty".

Den verehrten Drag Queens und Queers zollt Christine/H├ęlo├»se in mehreren St├╝cken Respekt: zum Beispiel in "Half Ladies", und im Opener "It", wo es im Refrain hei├čt, "she┬┤s a man now, and there┬┤s nothing you can do about it". "Chaleur Humaine" ist f├╝r Christine and the Queens keine leere Floskel, sondern Realit├Ąt und Forderung zugleich.

AVIVA-Tipp: "Chaleur Humaine" ist so zeitlos wie avantgardistisch und damit nichts weniger als perfekter Pop.

Christine and the Queens
Chaleur Humaine

Label: Because/Warner. V├ľ: 20.02.2015
CD, 11 Tracks
Christine and the Queens im Netz:
www.christineandthequeens.com

Weiterh├Âren auf AVIVA-Berlin:

Paris Connection - feat. Brigitte, Imany, Berry, La Grande Sophie und Christine and the Queens



Music Beitrag vom 20.02.2015 Christina Mohr 

   




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