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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.05.2015

Danielle de Picciotto – Tacoma
Claire Horst

Atmosphäre, das könnte ein Schlüsselbegriff für all die Projekte sein, an denen Danielle de Picciotto mitgewirkt oder die sie ins Leben gerufen hat. In ihrem gezeichneten Buch "We are Gypsies now"..



... ging es unter anderem um die Atmosphären verschiedener Städte, und in ihrem autobiografischen Roman "The Beauty of Transgression" zeichnete sie die Atmosphäre des alten, vergangenen West-Berlin nach.

Nach mehreren musikalischen Kooperationen ist im April 2015 ihr erstes Soloalbum erschienen, und auch das lässt sich am besten als "atmosphärisch" beschreiben. De Picciottos Stimme, ihre mehr gesprochenen als gesungenen deutschen und englischen Texte, liegen über einem Teppich aus gezupften und gestrichenen Gitarren- und Geigentönen, aber auch so ungewöhnlichen Instrumenten wie der Drehleier und elektronischen Störgeräusche. Zum Glück sind auch diese eigentlich unharmonischen Klänge darunter, denn sobald das Wort "Klangteppich" aufgerufen wird, besteht die Gefahr des allzu beruhigenden Kitsches. Manchmal wird das Album tatsächlich ein wenig gefällig, ruht sich zu sehr in seiner Beschaulichkeit aus. Die nervtötenden und den Ton bis aufs Letzte langziehenden Geigenklänge retten dann vor der drohenden harmonischen Gefälligkeit (zum Beispiel Titel 6, Per Aspera ad Astra).

Es sind die Texte, die sicher auch als unvertonte Gedichte Bestand hätten, die das Album spannend machen. Im Sprechstil erinnert de Picciotto an die amerikanische Spoken Word-Tradition, aber auch an die große Musikerin Laurie Anderson. Im titelgebenden Tacoma ist die Musikerin geboren, und ihren Geburtsort hat sie bei der Arbeit an dem Album zum ersten Mal wieder aufgesucht. Die Reise zu ihren Ursprüngen hat sie anscheinend hier verarbeitet. Manchmal wirkt das wie im Track "Home Sweet Home" ein wenig banal und angestrengt mystisch ("everything takes time. Go ask the old men (... ) they know"), manchmal gelingt es der Musik auch, die nachdenkliche oder verträumte Atmosphäre der Texte überzeugend aufzugreifen.

AVIVA-Tipp: Nicht nur für Fans der Allround-Künstlerin Danielle de Picciotto!

Danielle De Picciotto ist bildende Künstlerin, Filmemacherin und Musikerin und hat unter anderem an den folgenden Orten ausgestellt oder performt: Mocad Detroit, Imoca Indianapolis, London Museum of Art, Ontario, Staatsgalerie Stuttgart, La Biennale di Venezia, Documenta in Kassel. Für das Goethe-Institut war sie in Europa, Japan, Hong Kong und Mexiko. Danielle de Picciotto hat gemeinsam mit Dr. Motte die Berliner Love Parade ins Leben gerufen und ist seit 2012 Mitglied der Band "Crime and the City Solution". 2013 hat Danielle De Picciotto mit Mick Harvey und Alexander Hacke die Band "Ministry of Wolves" gegründet. (Informationen des Vertriebs)

Danielle De Picciotto im Netz: www.danielledepicciotto.com und www.facebook.com

Danielle de Picciotto
Tacoma

CD/MC/DL Moabit Musik moabit19
Erschienen am 17. April 2015
All music and lyrics written, recorded and performed by Danielle de Picciotto.
Except 6: electric guitar by Alexander Hacke.
Produced + mixed by Alexander Hacke.
Mastered by Wharton Thiers, NYC.
Foto by Tina Winkhaus, artwork by Danielle de Picciotto.


Weiterlesen und -hören auf AVIVA-Berlin:

Interview mit Danielle de Picciotto – We are Gypsies now

Danielle De Picciotto - The Beauty of Transgression. A Berlin Memoir

Danielle de Picciotto im Interview - Mountains Of Madness

Danielle de Picciotto und Alexander Hacke - The Ship Of Fools

Little Annie and Paul Wallfish - Genderful

Julia Holter - Ekstasis





Music Beitrag vom 04.05.2015 Claire Horst 

   




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