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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 25.08.2015

Boy - We Were Here
Clarissa Lempp

Vier Jahre nach dem ersten Album und der super-erfolgreichen Single "Little Numbers" sind sie zur├╝ck: Sonja Glass und Valeska Steiner aka Boy. Indie-Pop mit zeitgeistlichem Epos.



Mit ihrem Deb├╝t "Mutual Friends" zogen Boy 2011 direkt in die Top Ten. Der gef├Ąllige Ohrwurm "Little Numbers" raste durch die Netzwerke und Medien. Er brachte YouTube-Klick-Rekorde, einen Werbedeal mit einem Luftfahrtunternehmen und eine goldene Schallplatte. Sonja Glass und Valeska Steiner zogen durch die Welt und brachten eing├Ąngige Melodien mit gro├čem Erfolg. Trotz dem Raketenstart nahmen sich die Hamburgerin Glass und die Z├╝richerin Steiner wohlverdiente Zeit um ihr zweites Album zu produzieren. Dieses Innehalten in der Schnelligkeit ist auch das Thema von "We Were Here". Die besonderen kleinen Momente und Erkenntnisse im Alltag verpacken Boy dabei in bunte Gew├Ąnder aus harmonischen Gitarrenriffs und anregendem Crescendo, der die Zuh├Ârenden irgendwie immer in ein Gef├╝hl der inneren Bewegung setzt.

Schon der Titelsong macht klar: "We Were Here" ist ein Album wie f├╝r einen Filmsoundtrack. Die gro├če Indie-Pop-Geste mit gezupften Gitarren, organischem Schlagzeug und Echo-Hall sorgen mit Synthies und Gastinstrumenten f├╝r einen vielf├Ąltigen Klangfaden, der mal hymnenhaft ("We Were Here", "Hit My Heart") und dann wieder melancholisch ("New York", "Rivers Or Oceans") verkn├╝pft wird. Gro├če ├ťberraschungen finden sich in diesen fein gewebten Mustern nicht, am Ende bleibt aber eine warme Decke mit dem Label "handgemachte Wohlf├╝hlmusik". Das ist auch gleichzeitig Schw├Ąche und St├Ąrke des Albums. Alles klingt vertraut, bekannt und gut und dadurch eben auch etwas gleichf├Ârmig. Erfrischend wirken da die gut positionierten Ausfl├╝ge in andere Zeiten und Genres, wie mit dem 1980er angehauchtem "Fear", dem Duett "Flames" oder den Country-Anlehnungen in "Into The Wild".

Textlich werden Freundschaften, soziale Netzwerke und das gro├če Staunen ├╝ber die Intensit├Ąt des Moments bearbeitet. We were here / we were here / we were really here beschw├Âren Boy die Zeit im Refrain des Opener. In dessen ersten Zeile spiegelt sich aber auch gleich die verpasste Chance um die herrlich subversive Zusammenstellung eines Frauenduos namens Boy. We walked these streets like Kings, hei├čt es da und l├Ąsst die Frage offen, warum hier die m├Ąnnliche Form genutzt wird. Vielleicht ist das "we" gar nicht die Band Boy, sondern ein allgemeing├╝ltiges, das so nicht anst├Â├čt? Die gro├čen Botschaften kann mensch vielleicht nicht von diesem Album erwarten, es bleiben aber zart poetische Eindr├╝cke zur├╝ck. Wie aus der Friendcrush-Ballade "New York": And the truth is/ I was wrong when I said I was bored/ Any street that I┬┤m walking on with you/ Anywhere with you could be New York.

AVIVA-Tipp: "We Were Here" ist feiner Indie-Pop mit gro├čer Geste. Ein Album, das vielleicht nicht das Rad neu erfindet, aber solide f├╝r beschwingte Momente sorgt.

Boy
We Were Here

Label: Gr├Ânland/Rough Trade
V├ľ: 21.08.2015
www.groenland-records.com

www.listentoboy.com

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Music Beitrag vom 25.08.2015 Clarissa Lempp 

   




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