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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 16.03.2016

Jain - Zanaka
Christina Mohr

Musik ist die unmittelbarste Kunstform – kaum etwas beeinflusst unsere Stimmung so sehr wie der richtige Song im Morgenradio. Und wenn dort ein Lied der französischen Sängerin Jain läuft, ist der Tag gerettet...



Wissen Sie, was Jainismus ist? Der Jainismus ist eine indische Religion, die davon ausgeht, dass die Reinheit der Seele nur durch Askese und eine strenge sittliche Lebensweise erreicht werden kann und dass keineswegs alle Seelen dazu geeignet sind, in den Himmel der Seligkeit aufzusteigen. Harter Tobak. Die 24-jährige Französin Jain spielt mit dem Motiv ihres Albumcovers zwar auf Abbildungen indischer Gottheiten an, mit ihrer Musik begründet sie aber eine ganz eigene, positive und nach allen Seiten offene Form des "Jainismus".

In Frankreich wird die in Toulouse geborene Jain schon seit Monaten als Newcomer-Sensation gefeiert: Die Sängerin und Multiinstrumentalistin mit wahrlich internationaler Prägung – bedingt durch die Jobs ihrer Eltern hat Jain unter anderem schon im Kongo, in Dubai und Abu Dhabi gelebt – erreichte bis dato mit dem Video zu ihrer Single "Come" mehr als fünf Millionen youtube-Views. Im Februar wurde ihr Debütalbum "Zanaka" als Album des Jahres für den Award "Victoires de la Musique" nominiert, in Deutschland hält sich "Come" seit Wochen in den Charts. Dieser Song eröffnet das Album, das nun endlich auch in Deutschland erhältlich ist: Der schwungvolle Sound und Jains ungekünstelte Art zu singen wecken sofort Assoziationen in Richtung Lena oder ZAZ, in deren Nachbarschaft Jain sich gewiss wohlfühlt – stilistisch geht sie aber wesentlich weiter als die Genannten.

Jains Einflüsse sind global, Weltmusik im besten Sinne, und diese Einflüsse legt die junge Künstlerin begeistert offen: Afrikanische und lateinamerikanische Rhythmik bestimmt die Tracks, Chanson, Pop, Reggae, Barjazz und Soul ergänzen die musikalische Palette, die dank Jains untrüglichem Gespür für catchy Melodien niemals beliebig wirkt, sondern bunt und lebendig. Songs wie "Mr Johnson", "Hob" oder "All My Days" sind so unverschämt eingängig und tanzbar, dass frau sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Doch Jain ist nicht nur auf happy Ohrwürmer aus: Mit "Makeba" erinnert sie an die große südafrikanische Sängerin Miriam "Mama Africa" Makeba, "Li´l Mama" ist eine Verbeugung vor weiblichen Stärken, "Hope" ist ein fröhliches, dabei unmissverständliches Plädoyer für Toleranz und Weltoffenheit.


AVIVA-Tipp: Mit ihren charmanten, vor positiver Ausstrahlung überschäumenden Songs präsentiert sich Jain als typische Französin, mit ihren internationalen Einflüssen als umtriebige Kosmopolitin, die ihre HörerInnen zur akustischen Weltreise einlädt.

Jain
Zanaka

CD, 10 Tracks
Label: Sony Music. VĂ– 18.03.2016

Jain im Netz: www.jain-music.com





Music Beitrag vom 16.03.2016 Christina Mohr 

   




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