Masha Qrella - Keys - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 08.05.2016

Masha Qrella - Keys
Clarissa Lempp

Eine melancholisch-warme Stimme, Gitarren, eine Prise Folk und elektronische Anklänge: Masha Qrella ist ihrem Erfolgsrezept treu geblieben und liefert mit ihrem Album "Keys" großes Pop-Kino ab.



Seit den späten 1990er Jahren dürfte Masha Qrellas einprägsame Stimme zumindest für viele musikinteressierte BerlinerInnen kein unbekannter Ton mehr sein. Mit ihren Bands Mina und Contriva machte sie sich hier schnell einen Namen in der kleinen Indietronica-Szene. 2002 erschien ihr Debüt "Lucky" bei Monica Enterprises. Nun legt sie ihr fünftes Album vor.

"Keys" ist laut aktuellem Plattenlabel Morr Music eine "Disco der Innerlichkeit". Gleich im ersten Song verteilt Qrella das "Ticket To My Heart" und versichert uns eine Reise voller Überraschungen: "I ain`t got no clou how it ends / but I like the way it starts". Viele der Songs handeln von Neuanfängen und Krisen, von Identitäten und der Liebe. "I moved around the corner/ I thougt that this was brave" eröffnet der Titelsong "Keys". Dabei schüttelt sie immer wieder Stereotype und Schubladen durch, und gerne auch die Gender-Label-Kiste. "I told my friends I´m a DJ/ I told my friends I´m a man/ I told my friends I was everything/ except the one I am", singt sie in "DJ".

Die Molltöne der Seele verpackt Qrella dabei in einen wunderbar bunten Mantel aus Harmonien, plänkelnden Gitarren und leichten Beats. "Ticket to my Heart", "DJ" oder "Pale" verführen gar zu leichten Tanzschritten und dem was allgemeinhin als "Bedroom-Dancing" bekannt ist. "Girl" ist eine vielschichtige Elektro-Ballade und mit "Rescue Pills" liefert sie leichten Pop mit eingängiger Melodie. In "Simple Song" rechnet sie hingegen mit dem "Hipster-Bashing" auf Neuköllns Straßen ab: "You might think that I´m a privileged and lazy slacker/ Who never had to fight/ Maybe it is true/ But it´s not alright".

AVIVA-Tipp: Warum macht uns melancholische Musik glücklich? Wer eine wissenschaftliche Erklärung dafür braucht, findet sie vielleicht in einem Psychologie-Buch. Wer es am eigenen Leib erleben möchte, wirft einfach eine Masha Qrella CD ein.


Masha Qrella
Keys

Label: Morr Music
VÖ: April 2016

Masha Qrella im Netz

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Kitty Solaris - Silent Disco (2016)

Barbara Morgenstern-Doppelstern (2015)

Justine Electra-Green Disco (2013)


Music Beitrag vom 08.05.2016 Clarissa Lempp 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken