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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 28.07.2016

Sivan Talmor - Fire
AVIVA-Redaktion

Ihr wird eine hypnotische Stimme und Bühnenperformance bescheinigt. Die israelische Sängerin erzählt in ihren minimalistisch angelegten Songs kleine, persönliche Geschichten. Angesiedelt sind die unprätentiösen Stücke zwischen Pop und Folk. AVIVA verlost 3 CDs



Sivan Talmor, geboren 1986 in Beerscheva, wuchs in Kfar Vradim und später in Caesarea auf. Im Alter von zehn Jahren eröffnete Sivan ihrer Mutter, sie sei fest entschlossen, Karriere als Sängerin machen zu wollen. Die unterstützte ihre Tochter in ihrer Entscheidung und schickte sie zum Casting ins knapp vier Zugstunden entfernte Tel Aviv. Und Sivan wurde angenommen. Mit 14 tourte sie durchs ganze, kleine Land, mit 18 trat sie in die Armee ein und sang auch dort in der Band. "Eine tolle Erfahrung", sagt sie, "weil wir eigentlich jeden Tag ein Konzert gaben, unser Rekord waren einmal sogar acht Konzerte an nur einem Tag, das war schon ziemlich verrückt. Manchmal spielten wir vor 800 Leuten, manchmal auch vor drei, vier Wachleuten, die gerade nichts Anderes zu tun hatten und seit drei Wochen niemandem mehr begegnet waren. Danach wusste ich ganz sicher, dass ich fortan als Sängerin ein bisschen Glück und Freude in die Herzen der Menschen bringen wollte."

Nach Ende ihrer Armeezeit im Jahr 2011 studierte sie an der renommierten Rimon Musikschule für Jazz und Gegenwartsmusik in Ramat Hasharon.
2012, sie plante gerade, ihr erstes Album mit eigener Band aufzunehmen, wurde ihr die Teilnahme an ´The Voice Of Israel´ angeboten. "Ich habe lange gezögert", sagt Sivan und lacht, "weil ich an solche Shows nicht glaubte, irgendwie empfand ich mich dort fehl am Platz". Schließlich habe sie aber doch zugesagt, "man hatte mich glauben gemacht, dass dies eine tolle Erfahrung sein könnte. Ich nahm es als ein Spiel, ich war kein ganz junges Mädchen mehr und wollte wenigstens keine Chance verpassen. Und ich war mir auch sicher, dass niemand dort mich nach all meinen Erfahrungen noch würde verbiegen können."

Es folgten die Aufnahmen fürs erste Album in New York, "aber als ich zurück nach Israel kam und die Songs hörte, war das plötzlich gar nicht mehr ich, die da sang." Das Album aber erschien, und danach habe eine der schlechtesten Phasen ihres Lebens begonnen, "so weit unten hatte ich mich noch nie gefühlt. Da entschloss ich mich zu einer Therapie und versuchte dann, meine eigene Seele zu durchtauchen." Viele Songs habe sie geschrieben in dieser Zeit, damals alle noch auf Hebräisch. "Und während der Vorproduktion spielte ich ein ganz und gar fürchterliches Konzert, danach glaubte ich, aufgeben zu müssen. Als mein Produzent mir sagte, er habe nur während meiner bisher einzigen zwei Songs auf Englisch das Gefühl gehabt, wirklich mich zu hören, schrieb ich meine Texte um. Und habe mich sofort neu in meine Lieder verliebt."

First Step

"And when I feel I loose myself
I try to think of stormy nights I had.
No matter how hard it rains.
There´s always the morning light...climbing up the bay."


Nur selten erinnern die sparsamen, zuweilen fast filigranen Arrangements noch an Sivans frühe Liebe zum Musical, manchmal aber dann an eine zweite ihrer Jugendlieben, als zuhause die Platten von Crosby, Stills & Nash oder Peter, Paul & Mary rauf und runter liefen. Ob sie nun erwarte, in Europa als ´just another pop singer´ oder als exotischer Act gesehen zu werden? "Ich finde, dass beides nicht so richtig trifft", sagt Sivan. Sie halte sich weniger für exzentrisch "als vielmehr für eine Frau, die kleine, intime Geschichten zu erzählen hat, die von Herzen kommen. Vielleicht finden sich manche meiner Zuhörer ja ein bisschen darin wieder". Und die ihr nachgesagte, kaum beschreibbare Wirkung auf der Bühne, kann sie die in Worte fassen? "Nirgends sonst fühle ich mich so eins mit meiner Musik. Das verleiht mir eine Kraft, die größer ist als ich selbst und die sogar für mich manchmal Unvorhersehbares erschafft.".

Jetzt muss sich Sivan Talmor nur noch darauf gefasst machen, wie jede/r KünstlerIn aus Israel in Europa als BotschafterIn ihres/seines Landes empfunden zu werden. Sie lacht laut auf, "das hört sich jetzt etwas hippiesk an, obwohl ich gar nicht sage, dass ich Love & Peace in die Welt tragen will. Aber ich versuche, Intimität zu erzeugen, und wenn meine Zuhörer mir dann näher stehen, als sie sich das vorgestellt haben, könnten sie zumindest auf den Gedanken kommen, dass dieses hier eine Welt ist, mit einer Menschheit. Ganz egal, welche Farbe deine Haut hat und an welchen Gott du glaubst."

AVIVA-Tipp: Mit ihrer sanften, klassischen Stimme und den lässig-eleganten und dabei sparsam komponierten Arrangements zaubern Sivan Talmor und ihre Band trotz oder wegen mancher melancholischer Anleihen einen wunderschönen Soundtrack für einen goldenen Spätsommer.

Sivan Talmor
Fire

Label Chaos Rec / Vertrieb: EDEL:Kultur
CACD8455 / EAN 4012116845532
Tracklist:
1. First Step 2. I´ll Be 3. Hide & Seek 4. Circles 5. Fire 6. Young Believers 7. No Matter.
Veröffentlichung 12. August 2016


Mehr zu Sivan Talmor auf: www.sivantalmor.com und www.facebook.com/SivanTalmorPage



AVIVA-Berlin verlost 3 CDs. Bitte beantworten Sie dazu folgende Frage: Wie hieß die Band, die Sivan Talmor während ihrer Armeezeit formierte? Senden Sie uns Ihre Antwort mit Angabe Ihrer Postadresse bis zum 20.09.2016 per Email an folgende Adresse: info@aviva-berlin.de




Quelle: Chaos Rec

Music Beitrag vom 28.07.2016 AVIVA-Redaktion 

   




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