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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.12.2009

Barbara Schöneberger - Nochmal, nur anders
Lisa Erdmann

Nach viel Swing und großem Orchester tut sie es jetzt schon wieder, oder besser: nochmal, nur anders. Frau Schöneberger präsentiert ihr neuestes Werk und beliefert ihre Hörerinnen diesmal mit...



... jeder Menge Schweden-Pop und ansteckend guter Laune.

Sie ist klug, hat Charme und das Beste: sie nimmt sich selbst nicht zu ernst. Frauen wie Barbara Schöneberger gibt es in der deutschen Medienwelt eindeutig zu wenige. Dabei scheint es, als sei es für die Sängerin geradezu ein Bedürfnis, über sich selbst ab und zu mal kräftig zu lachen. Diese Selbstironie ist nicht nur sympathisch, sondern darüber hinaus auch ansteckend. Dass sich Barbara nach ihrer Premiere von "Jetzt singt sie auch noch" Ende 2007, nun, zwei Jahre später noch einmal traut und ihrem Publikum wieder gekonnt ihre Lieder über die Liebe und das Leben vorträllert, erzeugt bei ihren Fans wiederholt Glücksgefühle.

Bereits das Debütalbum "Jetzt singt sie auch noch" war ein Riesenerfolg. Ihre Tour in 2008 ebenfalls, die Tickets waren innerhalb weniger Wochen ausverkauft. Deutschland hat mit Barbara Schöneberger nun endlich wieder eine Diva, die die Pop-Herzen höher schlagen lässt. Auf "Nochmal, nur anders" bereist das Show-Talent diesmal die Popgeschichte der 1970er Jahre. Zu Discotakten á la Abba und Udo Jürgens schmettert die gebürtige Münchnerin ihren ZuhörerInnen frech ihre deutschsprachigen Texte ans Ohr. Thema sind paarungsbereite GroßstädterInnen, das wundersame Berlin und Glamour als Lebenseinstellung. Logiert wird jedoch nicht mehr, wie auf der Debüt-LP, in Ballsälen und auf Jazz-Revuen. Es scheint, als sei die Künstlerin musikalisch um Einiges gewachsen.

Die Tochter eines Konzertklarinettisten weiß genau, was Frauen wollen und bedient ihr Auditorium diesmal mit jeder Menge tanzbaren Grooves, kraftvollen BläserInnen und großem Orchester. Der legendäre Phillysound wird auf "Nochmal, nur anders" neu geboren und Frau Schöneberger beweist ihr sicheres Gespür für gelungene Schlager und klangvolle deutsche Popmusik. Frau registriert sofort: diese Dame hat Spaß an ihrer Musik und an der Produktion selbiger.

Für ihr neues Konzept hat sich die 35-Jährige wieder tatkräftige Unterstützung ins Hamburger Studio geholt. Das Songwriterduo bestehend aus Frank Ramond und Matthias Haß leistete bei sechs der zwölf Titel seinen gekonnten Beitrag und auch Sängerin Pe Werner und ihr Co-Autor Peter Koobs beteiligten sich an Schönebergers zweiter LP. Die eingängigen Arrangements stammen wie schon beim Debütalbum von Professor Wolf Kerschek.

Der Opener "Verboten gut" weckt mit schmissigen Up-Tempo Beats sofort auf und kündet das Motto der Platte gelungen an. Frau ahnt, was kommt und ist gespannt. Zum Thema "Liebesleben" gibt die Schöneberger in ihrem zweiten Track ein paar Tipps und erklärt mit klarer Stimme und ein bisschen Motown-Pop: "Man muss sein Liebesleben pflegen / Sonst wird sich bald gar nichts mehr regen / Man muss sein Liebesleben lieben / Beim Thema Liebe wird so häufig untertrieben".

Highlight auf "Nochmal, nur anders" ist aber in jedem Falle Schönebergers Interpretation des Udo-Jürgens-Klassikers "Ich weiß, was ich will" von 1979. Konnte sich die Hörerin vorher nicht so recht vorstellen, wie das wohl klingen mag, ist sie bereits nach den ersten Takten begeistert. Die Version der Großstädterin hält sich eng an das Original und huldigt damit respektvoll einem echten Oldtimer. Hier wird klar: Dieser Titel hat bis heute nichts von seiner Wirkung und seinem Gefühl verloren.

Dass die Sängerin sich nicht verstellt, einfach, weil sie es gar nicht nötig hat, erklärt sie in "Alles echt" mit den wunderbaren Zeilen: "An mir ist alles echt / Das Gute gut, das Schlechte schlecht / An mir ist alles dran / Was man von mir erwarten kann". Und zum Finale von "Nochmal, nur anders" lädt die Tonkünstlerin ein in ihr "Barbaradies", ihr kunterbuntes Leben, das auch ihren Hörerinnen einfach gute Laune macht.

Barbara Schöneberger im Netz: www.barbara-schoeneberger.de

AVIVA-Tipp: Mit "Nochmal, nur anders" ist der Musikerin und Moderatorin ein überzeugendes Album gefüllt mit Sprachwitz und Selbstbewusstsein gelungen, das spätestens nach der ersten Wiederholung zum Mitsingen und -summen zwingt und in Erinnerungen an frühere Discozeiten schwelgen lässt. Sehr schön Frau Schöneberger!


Barbara Schöneberger
Nochmal, nur anders

Label: Universal Music, September 2009


Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

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Music Beitrag vom 01.12.2009 Lisa Erdmann 

   




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