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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 16.07.2010

Sonia Brex - Naif
Claire Horst

Auf der Suche nach der richtigen Musik für die Cocktailparty? Sommerlich unbeschwert und gelassen kommt das neue Album der italienischstämmigen Berlinerin daher. Als säße man am Strand, einen ...



... Fuß im Sand vergraben, während die Sonne gerade am Horizont versinkt, so fühlt es sich an, ihr zuzuhören.

Sehr entspannt klingen Stimme und Sounds, und diese Ruhe überträgt sich auch auf die Zuhörerin. Genau die richtigen Klänge für die gestresste Großstädterin also. Denn nach Berliner Unruhe klingt das Album gar nicht, auch wenn ein Titel "Frühling in Berlin" heißt. "No, I don´t wanna drink inside, Frühling in Berlin", heißt es darin zu lustigen Beats, die an ein frühes Computerspiel erinnern. Mit der richtigen Einstellung überlebt man sogar den Winter in Berlin, scheint sie uns mitteilen zu wollen, und ihre Leichtigkeit ist ansteckend! Merkwürdig, dass Brex Bands wie Can und die Einstürzenden Neubauten als musikalische Vorbilder und zugleich als Grund für ihren Umzug nach Berlin nennt. An die erinnert ihre Musik nun gar nicht, eher schon an das Sonar Kollektiv, mit dem sie auch schon zusammengearbeitet hat.

Überhaupt führen die Namen etwas in die Irre. So "naif" klingt sie gar nicht, die Sängerin, die - bis auf einige Coversongs - alle Titel selbst geschrieben und eingespielt hat. Ihrer Webseite zufolge hat die Musikerin und DJ bereits unglaubliche neun Alben veröffentlicht, einige davon in Kooperation mit anderen DJs. Wie aus dem Ärmel geschüttelt liefert sie denn auch ihre loungigen Klänge ab, die aller Lässigkeit zum Trotz an keiner Stelle in Langeweile ausarten.

Ihre Mehrsprachigkeit setzt Sonia Brex ebenso ein wie ihre musikalisch vielfältigen Interessen. Mal meint man dem Soundtrack eines Sechziger-Jahre-Trash-Films zu lauschen, dann wieder dominieren südamerikanische Klänge. "Brex in Bossa" wiederum, dessen Titel klassischen Bossa Nova erwarten lässt, lädt mit seinen Elektrobeats zum Tanzen ein. "A mors taranta" verbindet Flummisounds, die auch in der Sesamstraße nicht fehl am Platz wären, mit Einflüssen klassischer italienischer Volksmusik. Ebenso viel Humor zeigt das Cover von "A little Bird", bei dem Brex ihre zusammengepressten Lippen als Percussion-Instrument einsetzt. Wer da nicht mitwippt, muss wirklich schlechte Laune haben.

Wer Lust auf mehr bekommen hat, kann Sonia Brex jeden Mittwoch live erleben, wenn sie im Aperix in der Rosenthaler Straße 1 in Berlin auflegt. Chillen lässt es sich da sicher noch besser als zu Hause.

AVIVA-Tipp: Selbst wer kein Fan von Lounge-Musik ist, muss zugeben: Sonia Brex weiß, was sie tut. Souverän mischt sie ihre Samples, Sounds und Stimme zusammen, und das Ergebnis kann sich hören lassen. Mit diesem Album kann auch der Herbst kommen - mit der richtigen Beschallung macht auch Melancholie Spaß.

Sonia Brex im Netz: www.soniabrex.de

Sonia Brex
Naif

Piranha
VÖ: 10.09.2010

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Wrongkong – Wrongkong

Morcheeba - Blood Like Lemonade

Music Beitrag vom 16.07.2010 Claire Horst 

   




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