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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.11.2010

Asa - Beautiful Imperfection
Yasmine Georges

Eine zerbrochene Brille auf der Nase, schaut Multitalent Asa herausfordernd vom Cover ihres neuen Albums. Die französisch-nigerianische Singer-Songwriterin und Gitarristin steht seit 2008 hoch...



...im Kurs und festigt ihren Thron nun mit der zweiten Platte.

Bukola Elemide alias Asa wurde 1982 in Paris geboren. Zwei Jahre später zog sie mit ihrer Familie nach Nigeria in die Millionenmetropole Lagos. Als Mädchen unter drei Brüdern zog sie sich mehr und mehr in ihre eigene Welt zurück. Asa begeisterte sich schon früh für Musik, vor allem für Größen wie Aretha Franklin und Lauryn Hill, dazu kamen Diana Ross, Miriam Makeba und Fela Kuti. Später entdeckte sie auch Bob Marley für sich und wählte den Weg ins Musikbusiness. Asa besuchte eine Musikschule und begann an ihrem individuellen Stil zu feilen.

Als sie während eines Austausches nach Paris kam, wurde Asa von ihrem heutigen Label "Naïve" entdeckt. Die renommierte Plattenfirma nahm die Sängerin unter Vertrag und Asa arbeitete an ihrem Debütalbum. Unterstützt wurde sie dabei von dem blinden Produzenten Cobhams Asuquo, der auch aus Nigeria stammt. Die Platte "[ahsa]" war der Beginn eines Höhenflugs. Asa ging auf Tournee, gewann den französischen Musikpreis "Prix Constantin" und nahm Duette mit etablierten KünstlerInnen wie Katie Melua und Lenny Kravitz auf. Zuletzt war sie auf "African Revolution", dem aktuellen Album des Ivorers Tiken Jah Fakolyzu hören. Der Sänger gilt als Afrikas bedeutendster Reggaemusiker. Einen weiteren Nebenpart übernahm sie auf "Frontìères", dem neuen Album von Frankreichs singender Tennislegende Yannick Noah.

Neben den Kollaborationen hat Asa auch Zeit gefunden an ihrem neuen Album zu feilen. Die Platte knüpft nahtlos an das überbordende musikalische Spektrum des Vorgängers an. Funk, Reggae, Soul, Jazz und ein wenig Folk – Asa orientiert sich in alle Himmelsrichtungen und das mit Erfolg. Die zwölf Songs sind vielseitig, witzig und von einer ungezügelten Leichtigkeit, die HörerInnen in eine sonnendurchflutete Welt entführt. Die Singer-Songwriterin begeistert mit ihrer herrlich herben Stimme, die Soul- und Popweisen gleichermaßen meistert.

Mit "Why can´t we" legt die Sängerin ein rockiges Intro zum Mittanzen vor. Etwas sanfter geht es weiter bei "May Be". Auf dem zweiten Track zeigt sich Asas Experimentierfreudigkeit. Sie setzt die Betonungen scheinbar willkürlich und lädt zum aktiven Mithören ein. Und das muss frau auch um aus "maybe" doch noch "may be " herauszuhören. Ein gekonntes Silbenspiel, das die Vielfalt des Albums unterstreicht. Auch "Be my man" gehört zu den schnelleren Tracks. Erst mit der vierten Nummer "Preacher Man" schlägt Asa ernstere Töne an und erinnert an ihr erstes Album. Das betont politische Debüt konzentrierte sich mehr auf die Themen und begeisterte durch seine Symbolisierfähigkeit. "Das erste Album spiegelte meine damalige Gefühlslage wider. Ich hatte zu gesellschaftlichen wie politischen Themen einfach viel zu erzählen. Diesmal habe ich mich anders gefühlt. Ich wollte etwas schaffen, das Menschen helfen soll, aus einer niedergeschlagenen Stimmung herauszukommen und sich besser zu fühlen." Mit den größtenteils heiteren Klängen von "Beautiful Imperfection" ist ihr das auch geglückt.

Spätestens bei "Questions", dem melancholischen Finale, hat sie eine/n in ihren Bann gezogen. Die halb gemurmelten Fragen und die sanfte Musik im Hintergrund zeigen die sensible Seite der Sängerin und machen "Beautiful Imperfection" zu einem ganz persönlichen Werk. "Tell me how many women shall their dreams come to past / There are so many questions / Questions how high to ask / So you can understand exactly how I feel" und andere Passagen gehen unter die Haut.

AVIVA-Tipp: Eine Prise Salz, eine Handvoll Curry und ein wenig Zimt – die Sängerin hat mit ihrem zweiten Album eine würzige Mischung kreiert. Asa verzaubert mit Chaos, unkonventionellem Durcheinander und viel Gefühl, was ihrer Musik eine unglaubliche Kraft verleiht. Lebendig, wild und dann doch wieder ganz in sich gekehrt präsentiert sich die Sängerin auf ihrer neuen CD. Statt auf aalglatte musikalische Perfektion zu setzen, entscheidet sich Asa für eine authentische Performance. Unvollkommenheit kann so schön sein.

Asa
Beautiful Imperfection

Label: Naive, VÖ: 05.11.2010

Weitere Infos finden Sie unter:

www.asa-official.com

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

"Asa - Debutalbum"

Music Beitrag vom 24.11.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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