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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 26.11.2010

Brisa Roché - All Right Now
Yasmine Georges

Eine Amerikanerin in Paris. Die Leadsängerin Brisa Roché kam aus Kalifornien nach Frankreich um den Pophimmel zu erobern und das Publikum mit ihrer eigenwilligen Interpretation des Genres zu...



...begeistern. Nun bringt die Wahlfranzösin ihr drittes Album auf den Markt und beweist erneut wie wandelbar sie ist.

Trifft Pop auf Rock sind die Piepsstimmen nicht weit! Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein Popsternchen auf die grandiose Idee käme ein paar rockige Akkorde in seine Nummern einzubauen und dabei extrem lasziv in die Kamera zu blinzeln. Wie gut, dass die Vollblutmusikerin Brisa mit jedem Album ein mehr als hörbares Zusammenspiel von Pop- und Rockrhytmen präsentiert.

Angefangen hat alles 1976 in Arcata, Kalifornien. Irgendwo im Nirgendwo erblickt Brisa Roché das Licht der Welt. Sie wächst ohne Strom in einem KünstlerInnenhaushalt auf und begeistert sich schon früh für die Musik. Mit 16 sucht Brisa das Abenteuer. Sie will raus aus dem zu klein gewordenen Nest und hinein in die Welt des Grunge. Mit ihrer Gitarre macht sich die Sängerin auf nach Washington, um den "Seattle-Sound" live zu erleben. Von den neuen Tönen inspiriert, tauschte die Sängerin ihre Akustik-Gitarre gegen eine elektrische ein und orientierte sich neu. Sie stieß auf das Album "Dry" von "PJ Harvey" und realisierte einige Emo-Pop-Projekte in Europa.

Nach dem Tod ihres Vaters entdeckte Brisa die Welt des Jazz. Sie zog nach Paris und wurde Bandleaderin. In den "Caves" von St. Germain spielte sie mit ihren Bandkollegen fünfmal pro Woche und bewies dabei ein überragendes Improvisationstalent. Das blieb nicht lange unbemerkt. Das Label Blue Note Records begeisterte sich für die junge Sängerin mit der vielseitigen Stimme und nahm Brisa unter Vertrag. Ihr Debütalbum "The Chase" wurde mit seinen außergewöhnlichen Popmelodien ein großer Erfolg. Nach ihrer zweiten Platte "Takes" von 2007, das in Frankreich ebenso auf positive Reaktionen stieß, ging Brisa für 60 Tage auf Tour. Danach machte sie sich kurz entschlossen auf nach Kalifornien, um sich selbst zu produzieren.

Brisa Roché beschreibt ihre Amerikareise als aufregende und inspirierende Zeit. Zusammen mit ihrer Band ging sie nach Kalifornien zu ihren Eltern und lebte zurückgezogen im Dickicht der Töne – Musik als Lebensstil. "Umgeben von meiner Band in einem abgelegenen solarbetriebenen kalifornischen Studio, bin ich mit meinen electric-blue Mokkasins an den Füßen und einem Mikrofon in der Hand herumgetanzt wie ein Vorschüler. So muss man sich die Produktionsphase von ´All Right Now´ in etwa vorstellen.", erzählt die Künstlerin von ihrem Aufenthalt in Kalifornien. "Ich glaube, (die Platte) erzählt (ihre) eigene Geschichte. Eine Liebesgeschichte. Zwischen drei Jungs, zwei Mädchen und der Welt", lautet ihr persönliches Statement zum Album.

Die kreative Energie merkt frau dem Album an, denn es ist ein Gute-Laune-Garant, ein "Lass-uns-Pferde-stehlen"-Song folgt dem nächsten. Brisa Roché versteht es, mitzureißen, von der ersten Zeile an. "Stone Trade" springt mitten hinein in das musikalische Abenteuer und mit ihm die ZuhörerInnen. Genauso unvermittelt wie der Einstieg ist der Rest der Platte. Die Zusammenstellung hat den Charme der Einfachheit: Unangestrengt, lässig und fabelhaft sind die Songs, zum Fallenlassen und Faxenmachen. Anders als der Großteil der Singer-SongwriterInnen ist Brisa innovativ ohne bemüht zu wirken.

Ihre Stimme ist nicht außergewöhnlich und doch fesselt sie. Das Album wird zur Droge. Bei "Penetrate" dem zweiten Song auf der CD, ist frau spätestens süchtig. Nach der Andersartigkeit des Pop-Rockgemisches und seiner Leichtigkeit. "Es geht eben doch nichts übers high sein von der eigenen Inspiration.", kommentierte Brisa die Arbeit an "All Right Now". Der Albumtitel klingt wie eine Kampfansage und zugleich wie ein Startkommando: "Leben, jetzt!". Auf einer poppig-rockigen Wolke zur nächsten schwebend, fällt es leicht, sich frei und lebendig zu fühlen. Das ist das Schöne an Musik, wenn sie es schafft genau das Gefühl zu vermitteln, welches die KünstlerInnen bei den Aufnahmen hatten.

AVIVA-Tipp: "Wir hatten die Sonne, wir hatten uns, und wir hatten unsere gemeinsame Kreativität.", schildert die Frontfrau ihren Aufenthalt in Amerika. Etwas von der Sonne und der Inspiration ist in jeden ihrer Songs geflossen und findet so seinen Weg in die Herzen der HörerInnen. Obwohl das Album zum Ende hin ein wenig an Innovativität verliert, ist es ein stimmiges Gesamtkunstwerk geworden. Modeschöpferin Sonia Rykiel ist bereits ein Fan und hat Brisa eine eigene Guest Star Geschichte gewidmet. Also worauf warten wir noch? It´s time for Brisa, right now!
Brisa Roché
All Right Now
Label: Discograph, VÖ: 17.09.2010

Weitere Infos zur Künstlerin finden Sie unter:

www.discograph.com

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

"Brisa Roché - Takes"


(Quelle: beats international)


Music Beitrag vom 26.11.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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