Nikki Yanofsky - Nikki - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 07.12.2010

Nikki Yanofsky - Nikki
Yasmine Georges

Große braune Rehaugen, ein verspieltes CD-Cover und ein niedlicher Name – das Debüt von Nikki Yanofsky passt auf den ersten Blick in die Sparte der Popsternchen, doch gleich zu Anfang überzeugt...



...sie dank ihrer mitreißenden Soulstimme und ihren souveränen Jazz-Interpretationen.

"Als ich sechs war, verliebte ich mich in die Beatles, Stevie Wonder und Aretha Franklin. Mit 12 kam der Jazz hinzu. Ich wurde süchtig nach Ella Fitzgerald[...] Sie ist diejenige, die mich dem Jazz wirklich näher gebracht hat[...]" Ihre Vorliebe für Klassiker lebt Nikki Yanofsky auch auf ihrem Debüt aus. "Nikki" heißt das erste Studioalbum des kanadischen Wunderkindes, das von Landsleuten und KritikerInnen in den Himmel gelobt wird. Eigentlich heißt das Ausnahmetalent mit jüdisch-polnischen Wurzeln Nicole und ist neben ihrer musikalischen Karriere Schülerin in der St. George´s School of Montreal. Ihre Eltern Richard and Elyssa Yanofsky leben weiterhin in Hampstead, Quebec.

2006 gab die damals 12-Jährige ihr Debüt vor den BesucherInnen des Montreal International Jazz Festivals. Im nächsten Jahr war sie auf dem Album "We All Love Ella", einer Hommage an Ella Fitzgerald zu hören, 2008 folgte die Zusammenarbeit mit dem renommierten Komponisten Marvin Hamlisch und eine Tour durch Nordamerika. Im gleichen Jahr nahm sie das Live-Album "Ella...Of Thee I Swing" in Gedenken an ihr großes Vorbild auf. 2010 gewann sie den ersten "Allan Slaight Award". Der Preis dient der Förderung kanadischer KünstlerInnen und ist mit 10.000 US-Dollar dotiert.

Fürwahr, Nikki Yanofskys Vita liest sich wie die einer jahrelang aktiven Künstlerin, dennoch wirkt das erste Studioalbum wie ein Exposé ihres musikalischen Könnens. "Jazz ist definitiv meine erste Liebe und ich werde auch immer dabei bleiben, aber ich liebe es auch Pop, R&B, Blues und anderes zu singen.", zählt Nikki ihre musikalischen Vorlieben auf. Auf "Nikki" zeigt die Kanadierin neben ihrem Jazz-Talent erstmal ihren Hang zur Pop-Musik, schließlich hat sie noch Zeit genug um ihre anderen Leidenschaften auszuleben. Neben Coverversionen sind auch erstmals eigene Songs zu hören, welche die Sängerin zusammen mit den Songwritern Jesse Harris und Ron Sexsmith verfasst hat. Die Ballade "For Another Day" ist einer dieser Tracks. Sanft fließen die Worte und Töne von der Platte, verweben sich miteinander und entführen in eine glitzernde Welt voller Pop-Perlen.

Die langsamen Nummern dominieren auf Nikkis Studiodebüt, "Cool My Heels" ist eine der wenigen Up-Tempo Nummern. Der Song lädt mit seiner lockeren Melodie, die Pop- und Jazzelemente gekonnt miteinander mixt zum Swingen und Schnipsen ein. Auch das Gershwin-Cover "I Got Rhythm" passt zu einem 50er Jahre–Tanzabend mit schwingenden Röcken und heißen Sohlen. Der Einstiegstrack "Take The ´A´Train" ist ein weiteres Highlight der CD, gleich auf dem ersten Song zeigt Nikki ihr ganzes Jazztalent und ihr unglaubliches Stimmvolumen. "Sie kommt aus dem Himmel. Sie hat definitiv schon einmal gelebt.", hat Quincy Jones über die junge Sängerin gesagt. Und fast möchte frau an Wiedergeburt glauben, wenn sie Nikkis nahezu perfekter Interpretation des Klassikers "Over The Rainbow" lauscht. Manchmal klingt sie etwas zu perfekt, zu glatt. Die Songs sitzen allesamt wie ein Maßkostüm, mit der Souveränität einer erfahrenen Performerin singt Nikki sich durch die wohlklingende Tracklist ihres Albums, auf der frau sich doch die ein oder andere ausgefallene Nummer oder gar eine schräge Note wünscht. Insgesamt ist der Kanadierin jedoch ein überzeugender musikalischer Erstling gelungen, der einige JazzhörerInnen auch auf den Pop-Geschmack bringen könnte und andersherum.

AVIVA-Tipp: "Das Album ist sehr persönlich und gibt den ZuhörerInnen die Gelegenheit mich kennen zu lernen [...]" lautet Nikki Yanofskys abschließendes Statement zu ihrem Debüt. Mit seinen zarten Balladen und schnellen Swingnummern zeigt es definitiv die Vielseitigkeit der Künstlerin. Sie orientiert sich an Billie Holiday und Led Zeppelin, interpretiert Jazz-Klassiker für sich völlig neu und versteckt hier und da eine poppige Melodie. Ein gelungener Mix für sonnige Stunden des musikalischen Glücks.

Nikki Yanofsky
Nikki

Label: Decca Records (A Universal Music Company), VÖ: September 2010

Weitere Infos zur Künstlerin finden Sie unter:

www.nikkiyanofsky.com und www.deccarecords-us.com

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

"Ella Fitzgerald – We all love Ella", Nikki Yanofsky, Michael Bublé, Queen Latifah und andere sind auf dieser Hommage an die First Lady of Song zu hören.

"Norah Jones - Feels Like Home"

"Katie Melua – Call Of The Search"

"Eliana Cuevas - Luna Llena"


(Quelle: Decca Records)

Music Beitrag vom 07.12.2010 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken