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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 26.07.2011

Suzanne Vega - Close-up Volume 3: States of Being
Marie-Luise Wache

In einer vierteiligen Retrospektive widmet sich die amerikanische Ausnahme-Singer- und Songwriterin ihren Hits aus fast dreißig Jahren Musikkarriere. Im Gegensatz zu den Originalen stimmt sie in...



... den Neuvertonungen instrumental einen puristischeren Ton an, der ihr Texttalent besonders bei den persönlichen und sozialkritischen Songs dieses Albums unterstreicht.


Der Gedanke zu diesem außergewöhnlichen und sehr persönlichem Projekt kam Suzanne Vega schon vor ein paar Jahren. Nach ihrem 50. Geburtstag am 11. Juli 2009 nahm sich die weltweit anerkannte Sängerin und Songwriterin die Zeit, die bedeutendsten, persönlichsten und geliebtesten Werke ihrer Karriere neu zu vertonen. Diese so entstandenen Cover stellte sie, einer Retrospektive gleich, in vier thematisch geordneten Alben mit dem Titel "Close up" zusammen.

"Lovesongs", die erste Veröffentlichung aus dem musikalischen Quartett erschien im Jahr 2010, der zweite Teil "Peoples & Places" folgte nur wenige Monate später. Für beide Werke erhielt sie 2011 den NY Music Award für die Beste Rock-Pop-Compilation. Das dritte Album "States of Being" (Sommer 2011) bezeichnet Vega im Booklet selbst als ihr "freakigstes Songwriting".

Die "Close up"-Serie ist mehr als nur eine Zusammenfassung ihrer Karriere. So lässt Suzanne Vega nicht nur musikalisch sondern vor allem inhaltlich ihre früheren Songs noch einmal Revue passieren.

In New York aufgewachsen, schrieb Suzanne Vega bereits mit 14 Jahren ihren ersten Song und ebnete sich so den Weg einer Musikkarriere, die 1987 mit dem Titel "Luka" fast explosiv begann. Jahre mit großen Hits, wie "Tom`s Diner" oder "Last Year`s Troubles", und dem für sie typischen emotionalen und sozialkritischen Songwriting folgten.

Bis 2011 sind von der amerikanischen Songwriterin und Sängerin neun Studioalben erschienen, in denen Vega sich fernab des Neo-Folks auch in anderen Genres, wie A Capella oder Industrial erfolgreich auslebte. Ihr musikalisches und literarisches Talent nutzte sie zusätzlich, um Bücher zu schreiben, Musik für amerikanische Serien wie "The Closer" oder den Film "Dead Man Walking" zu komponieren und Radiofeatures sowie Musikdokumentationen zu produzieren.
Dieser Produktivität und Vielseitigkeit hat das Multitalent Vega mit dem "Close up"- Projekt und der Besinnung auf alte Werke eine kleine Pause eingeräumt.

"States of Being" beinhaltet Songs der Alben "Suzanne Vega", "99.9F°", "Solitude Standing", "Nine Objects of Desire" und "Beauty & Crime". Die Titel der Erfolgsplatten sind im Gegensatz zu ihren Originalen eher schlicht arrangiert. Bilden bei den ursprünglichen Songs die Synthesizersounds der achtziger Jahre die Begleitung zu Vegas sanfter, einprägsamer Stimme, beschränkt sich die Instrumentalität der Neuarrangements auf akustische Gitarre, Streicher und Schlagzeug. Ihr Gitarrenspiel bleibt genauso einzigartig, impulsiv und akzentuiert wie in den vergangenen Jahren ihrer Musikkarriere.

Anspieltipps: Die Freude am Experimentieren mit anderen, dem Folk fernen, Musikstilen, ist auch auf dem neuen Album zu hören. So verbindet Vega in "Solitaire" den Klang zweier akustischer Gitarren mit modernen, der elektronischen Musik eigenen, Loops. Blood Makes Noise glänzt mit einer leicht verzerrten, rauchigen Stimme Vegas und einem, an den Rock`n`Roll der 70er Jahre erinnernden Gitarrensound. Die für Suzanne Vega ungewohnten Bossa Nova-Rhythmen in Pornographer`s Dream sind dezenter als im Original eingesetzt, bilden aber dennoch einen Beweis für das Besondere in Vegas Songwriting.
Einen neuen Song hat Suzanne Vega der CD dann aber doch hinzugefügt: The Instant of the Hour After ist ein Titel aus einem von ihr verfassten Theaterstück "Carson McCullers talks about love". Das Drama entstand in Anlehnung an die ebenfalls von Vega geschriebene, fiktive Biografie der Schriftstellerin Carson McCullers

AVIVA-Tipp: Durch die unterschiedliche Vertonung alter Titel zeigt die Künstlerin ein weiteres Mal ihr Kompositionstalent und lässt die "Close up"-Serie so zu einem Schmuckstück für alle HörerInnen und Fans werden. Mit "States of Being" wächst die Vorfreude auf das abschließende, vierte Album, das Songs an und über die Familie beinhalten soll.

Suzanne Vega
Close-up Volume 3: States of being

Label: Cooking Vinyl / Indigo, VÖ: 15. Juli 2011

www.suzannevega.com


Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Suzanne Vega - Beauty & Crime

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Sharon Adler, Fotografin und Herausgeberin von AVIVA-Berlin, führte in Zusammenhang mit der Arbeit an ihrem Bildband "Damenwahl. Frauen und ihre Autos" ein Interview mit Suzanne Vega.

Music Beitrag vom 26.07.2011 AVIVA-Redaktion 

   




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