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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 24.08.2011

Kim Wilde - Snapshots
Marie-Luise Wache

Nach einer einzigartigen Karriere, einer beruflichen Neuorientierung, einem Comeback und zwei neu erschienenen CDs widmet sich die einstige "Princess of Pop" in einem Coveralbum nun ...



... ihren pers├Ânlichen Klassikern aus drei├čig Jahren Musikgeschichte.


Mit ihrer 1981 ver├Âffentlichten Single "Kids in America" wird Kim Wilde, als Kimberly Smith 1960 in London geboren, ├╝ber Nacht zu einem neuen Stern am Pophimmel. Einige Jahre sp├Ąter und um viel internationale Anerkennung reicher, folgt der Support f├╝r Michael Jacksons Bad-World-Tour im Jahr 1988. Im Jahr darauf begleitet die neue "Princess of Pop" David Bowie bei seinen Konzertauftritten in Europa und den USA. Gemeinsam mit Bruder Ricky und Vater Marty schreibt sie Hit um Hit, st├╝rmt weltweit die Charts und festigt so ihr Bild als Popidol.

Nach einer aufregenden und erfolgreichen Zeit kehrt Wilde in den 90er Jahren der Popwelt den R├╝cken, widmet sich dem Musicalprojekt Tommy und lernt dabei die Liebe ihres Lebens, den sp├Ąteren Vater ihrer zwei Kindern kennen. Die folgenden Jahre lebt die ehemalige Popprinzessin zur├╝ckgezogen mit ihrer Familie nahe Londons auf dem Land und arbeitet als Gartenarchitektin sowie als Radio- und TV-Moderatorin.

Durch die englische Neuvertonung von Nenas Klassikers "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" findet die Britin schlie├člich ihren Weg zur├╝ck in die Popmusik und ver├Âffentlicht im Jahr 2006 ihr von Fans lang ersehntes Comebackalbum "Never Say Never". Im Gegensatz zu ihren fr├╝heren Konzerten ist f├╝r Kim Wilde das Zusammenspiel ihres Gesangs mit der Band von gr├Â├čerer Bedeutung geworden. Mit "Come Out And Play" erschien im Jahr 2010 ein weiterer Longplayer Wildes, dem frau die Freude an der Instrumentalit├Ąt allerdings weniger anh├Ârt, da die S├Ąngerin im Studio weiterhin die f├╝r ihre Musik typischen, elektrischen Sounds verwendet.

Da sie als Kim Wilde die Popmusik der letzten drei Jahrzehnte ma├čgeblich gepr├Ągt hat und ihre Leidenschaft tief in dieser Musikrichtung verwurzelt ist, erweiterte die britische S├Ąngerin auf Konzerten ihr Repertoire um Coverversionen der bekanntesten Hits ihrer MusikerkollegInnen. Nicht zuletzt dadurch entstand schlie├člich die Idee, ein Coveralbum aufzunehmen, welches ihre pers├Ânlich favorisierten Hits dieses Musikgenres vereint.

Mit "Snapshots" schl├Ągt Wilde musikalisch eine Br├╝cke zwischen Alt und Neu, dem synthetischen Pop der 80er Jahre und dem sensibleren Songwriting der j├╝ngeren PoptitanInnen, aber auch zwischen ihrer ersten Karriere und einer gereifteren, zweiten Laufbahn als S├Ąngerin.
Bekannten Titeln wie "It`s Alright" (East 17), "A Little Respect" (Erasure), "Wonderful Life" (Black) und "In Between Days" (The Cure) f├╝gt sie auf ihrem neuen Album durch ihre ber├╝hmt-ber├╝chtigten 80er Jahre Synthesizer eine eigene Note hinzu.


Dass sich ein Weltstar den Songs einer musikalischen Dekade, die er zum Gro├čteil mitgepr├Ągt hat, neu annimmt und so MusikerkollegInnen ehrt, ist kein wirklich innovatives, aber daf├╝r ein Herzens-Projekt. Ob die Coverversionen dabei als solche gelungen sind oder Kim Wilde musikalisch den Stempel den 80er Jahre zu sehr auferlegt, ist allein dem Geschmack der H├Ârerin ├╝berlassen.


Kim Wilde
Snapshots

Label: Col S (Sony Music), V├ľ: 26. August 2011

www.kimwilde.com


Weiterh├Âren auf AVIVA-Berlin:

Kim Wilde - Come Out And Play

ARTE - Summer of Girls




Music Beitrag vom 24.08.2011 AVIVA-Redaktion 

   




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