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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 18.05.2011

Marla Glen - Humanology
Lisa Erdmann

"The Glen", wie ihre Band sie nennt, fühlt wieder den Blues! Mit ihrer unverkennbaren Reibeisenstimme präsentiert die 51-Jährige auf "Humanology" vierzehn Songs, die der Hörerin groovend unter...



...die Haut gehen.

Diese Frau hat es nie leicht gehabt. Eine gescheiterte Ehe, die falschen Agenten, Manager, angebliche Freunde und nicht zuletzt ein mieses Label haben Blues-Soulgröße Marla Glen über viele Jahre hinweg eine Menge Tiefschläge verpasst. Nun, mit neuer Plattenfirma und neuem Manager im Rücken, kehrt die Ausnahmesängerin zurück und beweist mit ihrem neuen Longplayer "Humanology" einmal mehr, wie viel Energie, Talent und Persönlichkeit in ihr steckt.

Die heute 51-jährige Marla Glen, die Frau mit dem Gehstock, Herrenhut und Suit, ist ihrem Stil immer treu geblieben. Charmant kokettiert sie nicht nur optisch mit den Geschlechterrollen, auch ihre tief-rauchige Stimme versprüht stets eine androgyne Sexyness. Vierzehn warme, sehr persönliche Songs hat die gebürtige Chicagoerin gemeinsam mit Produzent Hans Steingen (Herwig Mitteregger, BAP, die Toten Hosen) teils neu, teils erstmalig für "Humanology" aufgenommen. Zwischen erdigem Soul und augenzwinkernden Macho-Attitüden repräsentieren die Titel Glens Erlebnisse, Gefühle, Verletzungen und Freuden der vergangenen Jahre und klingen ehrlicher denn je.

Der Opener "Garden Of Desire" ist zugleich ein pop-rockiges Resümee von Glens letzter Beziehung. Die Stimme der Musikerin erklingt als groovendes Instrument, welches, vom Bass getragen, unter die Haut geht. Abgelöst wird das Eröffnungsstück von der aktuellen Single "Run & Hide", einer Soulnummer. Handfeste Gitarrenriffs, chorale Unterstützung und Marla Glens tiefschwarze Ausnahmestimme machen den Titel zum Ohrwurm.

Mit Latin-Percussion und Frank-Zappa-Manier überzeugt auch der vierte Song "Child" bereits mit den ersten Takten. Marla Glen röhrt und schmachtet mit einer Hand voll Backgroundsängerinnen ihre Emotionen in den Raum und raubt der Hörerin spätestens ab der dritten Minute schier den Atem. Das darauffolgende "Daddy" hingegen glänzt durch Macho-Charme und dem für Glen typischen Gender-Spiel. Diese Frau versteht eindeutig etwas von guten Grooves und Vibrations. Auch das Soul-bluesige "I See Blood" und das rockig-funkige "Rodney King" belegen den Facettenreichtum der Lebenden Legende.

Dass Marla sich auch auf Neuauflagen altbekannter Songs versteht, stellt sie nicht nur mit einem Remake ihres Megahits "Believer" (inklusive erstaunlich gutem Xavier Naidoo Feature) unter Beweis. Auch Eddie J. Cooleys Klassiker "Fever" von 1956 und Elton Johns "Your Song" sind in der Glen`schen Version echte Klangperlen.

Marla Glen im Netz: www.marlaglen.net

AVIVA-Tipp: "Humanology" ist ein wunderbares Stück Musikgeschichte, das in keiner Bluessammlung fehlen sollte. Diese Raureif-Stimme gibt zwischen Moderne und alter Blues und Soul Tradition noch immer den Ton an. "This world is in trouble", doch Marla Glen klingt freier denn je.


Marla Glen
Humanology

Label: ZYX Music, VÖ: Mai 2011


Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Marla Glen - Dangerous

Marla Glen – Greatest Hits Live

Lesen Sie auch unser Interview mit Marla Glen auf AVIVA-Berlin.

Music Beitrag vom 18.05.2011 Lisa Erdmann 

   




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