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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 19.09.2008

Mariza - Terra
Silvy Pommerenke

Die portugiesische Sängerin ist unzweifelhaft eine beeindruckende Persönlichkeit. Nicht nur, dass sie wie kaum eine Zweite den Fado interpretiert, sondern auch ihr äußeres Erscheinungsbild...



...hebt sich von dem ihrer Kolleginnen ab. In strengem und blondiertem Kurzhaarschnitt widerspricht sie allen gängigen Weiblichkeitsnormen und sieht dennoch – oder gerade deswegen – unheimlich feminin und elegant aus. Ihre Schönheit ist fast ätherisch zu bezeichnen und auch ihre Bewegungen und Gesten sind so sphärisch und fragil, als käme sie von einem anderen Planeten. Ihre Musik jedoch ist wunderbar erdig und sie trägt ihren Fado mit genau der richtigen Schwermut und Emotionalität vor, die es benötigt, um bei der ZuhörerIn eine wohlige Gänsehaus entstehen zu lassen .

Geboren wurde Mariza 1973 in Mozambique und wuchs in Lissabon auf, wo sie bereits als Fünfjährige Fado sang. Bald schon galt sie als würdige Nachfolgerin von Amália Rodrigues, die 1999 verstarb und als Fado-Ikone galt. Im Jahr 2000 wurde Mariza bereits als Beste Fadostimme des Jahres ausgezeichnet und veröffentlichte ein Jahr später ihr Debut "Fado em mim", mit dem sie international Aufsehen erregte. Es folgten weitere Alben, diverse Awards, Top-Ten-Platzierungen und weltweite ausverkaufte Konzertsäle.

Zunehmend holt sich Mariza ein klassisches Orchester auf die Bühne, und einer ihr wohl beeindruckendsten Auftritte war das "Concerto em Lisboa", bei dem sie vor 20.000 ZuschauerInnen spielte, und der spanische Regisseur Carlos Saura drehte 2007 den Film "Fados", bei dem Mariza eine herausragende Rolle spielt.

Auf dem aktuellen Album "Terra" stehen neben den typischen Flamenco-Gitarren und der ausdrucksvollen Stimme Marizas vermehrt auch Jazz-Elemente im Vordergrund. Die Jazzgitarre darf dabei ebenso wenig fehlen wie die Trompete oder der Kontrabass. Diese Mischung ergibt ein sehr modernes Fado-Album, das sehr kosmopolitisch und modern klingt. Ein Traum in Blond ...

Auf die Frage, warum sie ihr neues Album "Terra" genannt hat, antwortete sie: "Vielleicht weil ich mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben bin und die Aufnahmen wie eine weltumspannende Reise gewesen sind."

Mariza im Netz: www.mariza-music.de und auf MySpace

Weiterhören: Misia und Laura Lopez Castro

AVIVA-Tipp: Mariza wird auch auf ihrer aktuellen CD ihrem Ruf als Fado-Königin gerecht. Dabei wirkt sie deutlich moderner und weltoffener, da sie auch jazzige Untertöne mit hineinbringt und dennoch das typische Fadogefühl aufkommen lässt: Zarte Melancholie, die ein schaurig-schönes Gefühl auslöst.

Mariza
Terra

Label: Capitol Music / EMI, VÖ September 2008

Music Beitrag vom 19.09.2008 Silvy Pommerenke 

   




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