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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 03.11.2008

Helen Schneider – Dream A Little Dream
Silvy Pommerenke

Nachdem sich die Wahlberlinerin auf ihrem letzten Album "Like a woman" präsentiert hat, geht sie weiter in Richtung Jazz und greift dabei auf das "Great American Songbook" zurück.



Inspiriert wurde Helen Schneider zu diesem "Flüsteralbum", wie sie es nennt, durch den Trompeter Till Brönner, der auf der aktuellen CD als Produzent tätig ist und den Lieblingsliedern ihrer Mutter, die sie früher bereits sang und sich dazu am Klavier begleitete. Im Laufe der Jahre sind immer mehr Songs dazu gekommen und Schneider sieht dies als organischen Prozess an. Auch wenn die zwölf Stücke von "Dream A Little Dream" aus unterschiedlichen Dekaden stammen – der älteste ist von 1924, der jüngste von 1966 – so hat Helen Schneider doch alles in einen modernen Sound verpackt, der dennoch sehr nostalgisch klingt. Ihr Produzent äußert sich begeistert über ihre unverwechselbare Art zu intonieren: "Helen Schneider hat ein ganz eigenes Timing, sie betont anders, legt Schwerpunkte sehr eigen. Und man tut gut daran, ihr zu vertrauen in jeder Hinsicht, denn dabei kommt am Ende immer etwas heraus was sich lohnt und was eben auch ihren Unverwechselbarkeitsfaktor ausmacht." Dabei haucht sie ihre Songs mehr, als dass sie sie singt, wodurch eine intime und durchaus laszive Stimmung verbreitet wird.

Sei es nun, dass sie in verzögertem Tempo "Only You" von den Platters wiedergibt, in fröhlicher Variante und hohen Tönen den Musicalsong "Where Or When", bei dem Till Brönner dann auch zur Trompete greift, sie bei "My Heart Belongs To Daddy" stimmlich improvisiert, den Duke Ellington Klassiker "In my solitude" sehr sparsam instrumentiert hat, bei "I Only Have Eyes For You" verstärkt die Femme Fatale durchscheinen lässt oder bei "Girl Talk" auch schon mal zum Sprechgesang wechselt, so zieht sich eine klare kompositorische Linie, eine Lässigkeit und gleichzeitige Beschwingtheit durch dieses wundervolle Album, das den Originalen mehr als gerecht wird.

Neben Till Brönner als Produzenten und Trompeter hat sich Helen Schneider Frank Chastenier und Christoph Adams am Piano ausgesucht, für die Gitarrenriffs sorgt Torsten Goods, Rolo Rodriguez ist für die Percussions zuständig und noch etliche andere ausgezeichnete Musiker sorgen für den fabelhaften jazzigen Sound.

Helen Schneider hatte sich einem klassischen Klavierstudium gewidmet, bevor sie sich der Rockmusik zuwandte und bei Alfred Biolek ihren ersten Deutschlandauftritt hatte. Der Aufstieg in den Rockolymp kam spätestens 1981, als sie mit dem Album "Schneider With the Kick" die Charts von unten aufrollte. Ende der Achtziger debutierte sie dann im Theater des Westens als Musicaldarstellerin und hatte keine Geringere als Hildegard Knef neben sich auf der Bühne.

Weiterhören: Jenny Evans und The Jazzymental Softmix

Helen Schneider im Netz: www.helenschneider.de und auf MySpace

AVIVA-Tipp: Helen Schneider hat ein phantastisches Jazzalbum eingespielt, das sich aus dem "Great American Songbook" generiert. Feinfühlig interpretiert sie unter der Mithilfe von Till Brönner ein Dutzend Jazzklassiker von Gershwin und Cole Porter, aber auch The Mamas & The Papas oder The Platters zollt sie Tribut. Eine wunderbare Auswahl von Evergreens, von einer wunderbaren Diva wiedergegeben.

Lesen Sie auch die Rezension zu Helen Schneiders Album "Like a woman", das Interview und die Konzertreview von "A Voice and a Piano" auf AVIVA-Berlin.

Helen Schneider
Dream A Little Dream

Label: edel records GmbH, VÖ: Oktober 2008

Music Beitrag vom 03.11.2008 Silvy Pommerenke 

   




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