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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 30.01.2009

Triband – So Together
Silvy Pommerenke

Die Band um Frontfrau Sandie Wollasch präsentiert ihr drittes Album und lässt sich erneut von jazzigen und loungigen Tönen leiten, ohne dabei auf eine gehörige Portion Streicher zu verzichten.



Pop goes Jazz goes Klassik goes Rock. Nicht weniger und nicht mehr.

Triband sind in Gänze Sandie Wollasch (Gesang), Sebastian Studnitzky (Trompete, Keyboards), Tommy Baldu (Schlagzeug) und Michael Paucker (Bass). 2007 wurde das Quartett vom Verband der Deutschen Konzertdirektionen mit dem jährlichen Musikpreis ausgezeichnet, die die "hochklassigen englischsprachigen Songs [...] realisiert in originellen, interessanten Arrangements zwischen Jazz, Pop und Dance." honorierte. Dies allein klingt schon als Garantie für das Nachfolgeralbum von "Trip", das sie 2007 veröffentlicht haben, und das sich bereits einer großen Fangruppe erfreute. Als Support von Joss Stone und mit dem aktuellen Album "So Together" wachsen die vier MusikerInnen im Alter zwischen 30 und 40 noch stärker zusammen und können durchaus mit internationalen Größen wie Zero 7 oder vielleicht sogar Portishead mithalten. Obwohl Triband definitiv die morbide Schwere von Portishead fehlt – dafür sind die 2000er Jahre einfach nicht gemacht - sondern es ist eher eine erfrischende Melancholie, die sich durch das Album zieht.

Dass sich diese Gegensätze nicht ausschließen müssen, beweist beispielsweise der Song "That`s not right", der als gemächliche Down-Beat-Nummer daher kommt, aber durch die Bläser im Hintergrund dennoch eine gewisse Lebendigkeit versprüht. Der Opener des Albums "Where did all the love go", zu dem es bereits ein spritziges Video gibt, klingt wunderbar sphärisch durch die Loops im Hintergrund – das Besondere daran ist allerdings, dass es sich nicht um eigentliche Loops handelt, die in Endlosschleife unter den Song gelegt wurden, sondern dass alles per Hand eingespielt wurde. Dafür zeichnet sich Triband aus, dass alles – trotz vieler elektronischer Klänge – irgendwie handgemacht ist. Dass die Vier bisweilen auch Affinitäten zum Rock haben, beweisen sie bei "Miss baby light", auf dem neben der Stimmverzerrung von Sandie Wollasch auch satte Drums in den Vordergrund rücken. Als besonderes Schmankerl mit symphonisch-lyrischen Qualitäten ist der nahezu fünfzehn Minuten lange Song "In The Rosegarden" als Abschluss auf dem Album zu hören, der mit hochkarätigen GastsängerInnen aufwartet: Christina Lux, Laith Al-Deen, Edo Zanki, Laura Lopez Castro, Con Phillippe, Magnum Coltrane Price, David Maier, Nikolai Tomaàs und Hrund Osk Arnadóttir versammeln sich hier zum gemeinsamen Stelldichein.

Triband im Netz: www.triband-music.de und auf MySpace

Weiterhören: Nighthawks und Lobith

AVIVA-Tipp: Für alle, die auf entspanntes Easy-Listening stehen, das irgendwo zwischen Trip Hop, New Jazz und Lounge angesiedelt ist, sei diese CD sehr ans Herz gelegt. Sängerin Sandie Wollasch sorgt mit ihrer zurückhaltenden und sanften Stimme für die richtigen Emotionen und wird dabei von ihren drei großartigen Kollegen sehr lässig, groovig und clubby unterstützt. Hören!

Triband
So Together

Label: Herzog Records, Januar 2009

Music Beitrag vom 30.01.2009 Silvy Pommerenke 

   




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