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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 30.01.2009

SIA – Some People Have Real Problems
Silvy Pommerenke

Eine Unbekannte im Musikbizz ist Sia Furler bei weitem nicht, hat sie doch lange Jahre für das Ambient-Duo Zero 7 am Mikro gestanden und schon vor Erscheinen ihres vierten Albums ...



... wird der Ohrwurm "Day Too Soon" in den Radiostationen rauf- und runtergespielt.

Die gebürtige Australierin arbeitete zwar auch schon in Down Under als Sängerin, hatte aber ihren kommerziellen Durchbruch erst in Großbritannien, wo sie im Jahr 2000 ihr Debutalbum "Healing Is Difficult" herausbrachte. Der Titel bezog sich auf den erschütternden Tod von SIAs erster Liebe. Es folgte ein Jahr später die Zusammenarbeit mit Zero 7 und 2004 eine weitere CD, "Colour the Small", auf der sich auch der Song "Breathe Me" befindet, der bei der letzten Folge der TV-Serie Six Feet Under – Gestorben wird immer zu hören ist. Auch SIAs Radiohead-Remix von "Paranoid Android" sorgte für große Anerkennung und stellte einmal mehr ihre Kreativität unter Beweis. Seit 2005 lebt SIA nun in New York, was man dem Album glücklicherweise nicht anhört, denn es klingt nicht nach Hektik oder Drogenrausch, sondern es ist sehr ruhig und ansprechend geworden.

Das Spektrum der 33-Jährigen ist extrem vielfältig, denn manchmal klingt sie wie eine Mischung aus Joss Stone und Alicia Keys, folglich sehr soulig, andererseits erinnert sie in der Intonation und in der Instrumentenwahl auch an Dido oder ähnliche Künstlerinnen und bietet somit auch einen folkigen Anteil. Neben der Auskopplung "Day Too Soon" wurde bereits "The Girl You Lost To Cocaine" als Single herausgebracht, auf dem sich SIA ungewohnt rockig gibt, was allerdings dem Songtext nur gerecht wird. Wirklich großartig ist die Interpretation des Ray Davies Klassikers "I Go To Sleep" geraten, der bereits vor einigen Jahren von den Pretenders fantastisch gecovert wurde. Dies ist aber auch die einzige Fremdkomposition auf "Some Have Real Problems", und das Album überzeugt durch streichergestützte Songs wie "Lentil", wartet mit soften R&B Nummern wie "Little Black Sandals" auf und hat selbstverständlich herzergreifend Balladen zu bieten wie "You Have Been Loved". Insgesamt ist SIA ein sehr komplexes und zeitloses Album geraten, das vom ersten Ton an überzeugt und das sich eine Pole-Position im CD-Regal ergattern dürfte.

SIA im Netz: www.siamusic.net und auf MySpace

Weiterhören: A Fine Frenzy und Emiliana Torrini

AVIVA-Tipp: Sia Furler bietet anspruchsvolle Pop-Musik, die zwischen dem souligen Groove einer Alicia Keys und den sensiblen Klängen einer Dido hin- und herwandert, und die beim Hören ein unendlich angenehmes Gefühl und ganz tiefe Emotionen zurücklässt. Bei SIA gilt einmal mehr: "Don`t judge a book by its cover", denn hier haben die Booklet-GestalterInnen leider etwas daneben gegriffen ...

SIA
Some People Have Real Problems

Label: Monkey Puzzle Records, Januar 2009

Music Beitrag vom 30.01.2009 Silvy Pommerenke 

   




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