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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 11.03.2009

Johnnie Rook - Rabatz
Stefanie Denkert

Alle guten Dinge sind drei: Am 13.03.09 erscheint die dritte CD der Pankower-Punkrocker rund um Sängerin Franziska. "Rabatz" - der Name ist tatsächlich Programm dieses abwechslungsreichen Rockalbums



"Wir lieben den Rock ´n Roll. Wir lieben den Punk. Aber mit Anspruch. Unsere Musik ist so vielfältig wie unsere Interessen. Wir haben Herz, wir haben Arsch. Unsere Texte haben Inhalte. Unser Stil ist unser Stil. Unverkennbar. Wir stehen auf Melodien. Wir stehen auf Frauengesang. Eine Stimme für zehn über zwei Gitarren. Männerchor über fette Riffs. Deutsch und Englisch. Wir wollen das so. Live machen wir Druck. Wir tragen den Namen eines Raubvogels. Zurecht. Wir sind fünf Freidenker. Berlin ist unser Zuhause. Wir sind Johnnie Rook."
So beschreibt sich die fünfköpfige Band aus Berlin-Pankow selbst, und so hören sie sich auf "Rabatz" auch an.

2003 haben sich Johnnie Rook gegründet und seitdem um die 180 Konzerte in Deutschland, Österreich und Tschechien, teilweise als Support und auch auf Festivals, gegeben. Dass die Bandmitglieder mittlerweile ein eingespieltes Team sind, beweisen sie auf ihrem dritten Longplayer "Rabatz", auf dem sie sich mit Texten sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch durch 14 Songs rocken.

Auch wenn sie sich dem Punk am nächsten verbunden fühlen, bieten Johnnie Rook ein abwechslungsreiches Rockspektrum an, das Ska-Einflüsse ("Herz statt Faust") sowie auch Songs in guter alter Hardcore- oder Crossover-Manier ("Wer will, der kann, der macht"), so dass man durch den weiblichen Gesang an den Höhepunkt von Guano Apes erinnert wird, bis hin zu melodischem Punk-Hardcore ("Catchwords and Headlines") beinhaltet. Mit dem Instrumentalstück "Mittendrintro", einer Mittendrin-Intro, für das es ein Kompliment sowohl für die witzige Idee als auch für die musikalische Raffinesse gibt, beweisen sie gar Metal-Oper-Talent.

"Gegen den Horizont" und "Manifest" erinnern ein wenig an Silbermond, denn dabei handelt es sich um deutschsprachige Rocksongs mit poppigem Beigeschmack. Letzteres ist ein rockiges Liebeslied mit Hitpotential, das ganz ohne Schnulz auskommt und - wie das gesamte Album - alles andere als langweilig ist.

Beim 13. Lied wird der/die ZuhörerIn plötzlich mit einem Country-mäßigen Duett überrascht. Bei diesen etwas leiseren Tönen kann Franziska nochmal mit ihrem Gesangstalent glänzen. Ohrwurm-Alarm!
Der Bonus-Track "Jule" ist ein Spaßpunksong zum Tanzen und Schmunzeln. Es gibt sogar noch eine lustige Überraschung, aber die wird nicht verraten – also, selber reinhören!

Johnnie Rook im Netz: www.johnnierook.de und auf MySpace

Weiterhören und -lesen: The Gossip, Noisettes, , Guano Apes (Interview), Silbermond

Konzerthinweise für Berlin:
14.03.09: Record Release Party mit COR im Kato
06.06. 09: Festival im SO36
02.08.09: Kiezfest Hellersdorf (Eintritt frei!)

AVIVA-Tipp: "Rabatz" ist Franziskas facettenreicher Gesang gepaart mit abwechslungs- sowie temporeicher und eingängiger Rockmusik der etwas härteren Gangart. Großes Lob auch für die innovative Bookletgestaltung. Unbedingt Johnnie Rook live abchecken!

Johnnie Rook
Rabatz

Rügencore Records/Rough Trade, VÖ März 2009

Music Beitrag vom 11.03.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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