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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 13.03.2009

China Moses und Raphael Lemonnier - This One`s For Dinah
Silvy Pommerenke

Die amerikanische Soul- und HipHop-Sängerin hat mit dem Jazzpianisten ein Tributalbum für Dinah Washington eingespielt, das den Originalen in nichts nachsteht und die Cover wurden ...



... stürmisch und leidenschaftlich umgesetzt.

Auf ihrem Debut "China" aus dem Jahr 1996 und dem 2000er Album "On tourne en rond" klingt die Sängerin noch stark nach R&B, Soul, HipHop und modernem französischem Chanson. Davon ist auf dem Tributalbum für Dinah Washington selbstredend nichts zu hören, denn hier gibt sich China Moses ganz dem Oldschool-Jazzgesang hin, allerdings vielfach temporeicher und energetischer, als es die Originale waren. Die Amerikanerin präsentiert die Songs mit einer ungeheuerlichen Leidenschaft und die Arrangements ihres Partners Raphaël Lemonnier klingen ebenfalls frisch, modern und unverkrampft. Die Idee zu diesem Tributalbum entstand, nachdem die beiden ihre gemeinsame Leidenschaft zu Dinah Washington entdeckten und daraufhin die Show "Gardenias For Dinah" im französischen Nîmes auf die Bühne brachten. Der Erfolg war so überwältigend, dass sich Moses und Lemonnier für das Album "This One`s For Dinah" entschieden.

China Moses, geboren 1978 in Los Angeles, ist in Frankreich längst keine Unbekannte mehr, ist sie doch mehr als zehn Jahre im Musikbereich tätig. Dies ist ihr sozusagen in die Wiege gelegt worden, denn ihre Mutter ist keine Geringere als Dee Dee Bridgewater, die sich in den letzten Jahren etwas vom Jazz abgewandt hat, und sich verstärkt ihren afrikanischen Wurzeln besann, wie deutlich auf ihrem Album "Red earth" zu hören war. Ihr Vater war der Regisseur Gilbert Moses, der unter anderem für die TV-Serie "Roots" arbeitete. Ihre gemeinsame Tochter China wandert nun auf den Pfaden des klassischen Jazz und hat mit dem Pianisten und Arrangeur Raphaël Lemonnier den ultimativen Partner gefunden. Die 31-Jährige ist bei weitem aber mehr als nur Sängerin, denn auch als MTV-Moderatorin und Autorin machte sie von sich reden und nach eigener Aussage ist sie "a hell of a performer, too". Dann dürfte dem Durchbruch von China Moses nun in Deutschland auch nichts mehr im Wege stehen.

Anspieltipps: "Lover Come Back To Me" wurde regelrecht aufgetuned, denn das Stück wird in einem wahnsinnig rasanten Tempo gespielt, China Moses erhält stimmliche Unterstützung von Henri Le Ny, der eine großartige Scateinlage bietet und fast atemlos wird der Song nach viereinhalb Minuten zum Ende geführt. Auch "Teach Me Tonight" überzeugt durch eine frische und zugleich freche Interpretation. "What A Difference A Day Makes" beinhaltet die angemessene Dramatik, die dieser Song benötigt und China Moses zeigt ihre Alt-Stimme hier von ihrer beeindruckendsten Seite. Natürlich darf auch der Evergreen "Cry Me A River" nicht fehlen, und hierauf sind die Soulwurzeln der Sängerin eindeutig zu hören, die dadurch dem Song einen modernen Sound verschafft. Besonders beeindruckend ist auch die Eigenkomposition von China Moses, "Dinah`s Blues", die sich unauffällig zwischen die anderen Songs schmiegt, ganz so, als sei der Song aus dem letzten Jahrhundert. Blues as Blues can!

China Moses im Netz: Auf MySpace

Weiterhören: Lyambiko und Barbara Hendricks

AVIVA-Tipp: China Moses ist mehr als nur die Tochter von Dee Dee Bridgewater, denn sie hat ein ganz spezielles Tribut-Album für Dinah Washington aufgenommen, auf dem sie ihre Soul- und HipHop-Wurzeln für einen Moment vergisst und sich ganz dem klassischen Jazzgesang hingibt. Vielleicht eine Spur frecher und wilder, als die leider viel zu früh verstorbene "Königin des Blues".

China Moses & Raphaël Lemonnier
This One's For Dinah

Label: Blue Note / EMI, VÖ März 2009

Music Beitrag vom 13.03.2009 Silvy Pommerenke 

   




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