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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 13.04.2009

Pe Werner - Mondrausch
Silvy Pommerenke

Normalerweise fällt einem zu Pe Werner als erstes ein "Kribbeln im Bauch" ein, der Song, mit dem sie 1991 ihren ersten großen Charterfolg hatte. Nun schlägt die Songpoetin neue Wege ein, indem sie...



... Jazzsongs und Chansons - überwiegend aus eigener Feder – interpretiert.

Was auf den ersten Eindruck etwas ungewöhnlich erscheint, erweist sich nach kurzer Zeit als absolute Glanzleistung. Ein Meilenstein im Leben der 48-Jährigen, die unter anderem mit dem Echo ausgezeichnet wurde. Alle Songs drehen sich um, kaum schwer zu erraten, den Mond. So sind kleine Songperlen entstanden, denen man die Einwirkung von Stefan Gwildis und Roger Cicero nur unschwer anmerkt, die auch auf zwei Songs gefeatured werden. Begleitet von Bigband und Co betritt die Heidelbergerin völlig neue Pfade, die dennoch genau so klingen, als hätte sie ihr Leben lang nur Jazzstandards interpretiert. Ein vollkommen ausgeglichenes Konzeptalbum, dass sich aber nicht wie ein solches anhört. Nichts wirkt überstrapaziert oder gewollt, sondern alles ist aus einem Guss, lädt ein zum verträumten Spazierengehen im Mondschein oder zur melancholischen Sichelphilosophie. Dabei kann der Himmelskörper hilfreich sein, Krisen zu meistern ("Übern Berg"), in bester Dixieland-Jazz-Manier bei der PartnerInnenwahl zu fungieren ("Beuteschema") oder seiner häufigsten Aufgabe nachkommen und als Schlafmittel dienen ("Kugelmond").

Anspieltipps: Pe Werner ist mutig und schöpferisch, denn sie hat unter anderem zu einem Stück von Johann Sebastian Bach, "Tausendschön", einen Text geschrieben, der sehr dramatisch ist und unter die Haut geht. Selbstverständlich darf auf dieser Reminiszenz an den Mond auch nicht das Schlaflied "Der Mond ist aufgegangen" fehlen, auf dem wieder einmal der umtriebige Xavier Naidoo zu hören ist, der aktuell auch mit Vicky Leandros ein unglaublich berauschendes Projekt geschaffen hat. Und bei "Du bist mein Mond" geht es beschwingt mit Roger Cicero weiter, die wodurch ein wunderbares Duett entstanden ist.

Besonders augenfällig ist auch die Bookletgestaltung, die ein Portrait von Pe Werner zeigt, das im typischen Stil von Tamara Lempicka gehalten ist, wodurch auf eine "Seelenverwandtschaft" zu Marlene Dietrich, Lauren Becall oder Rita Hayworth hingewiesen wird.

Pe Werner im Netz: www.pewerner.de

Weiterhören und -sehen: Jenny Evans - Lunar Tunes und "Der Mond und andere Liebhaber"

AVIVA-Tipp: Nach der ersten Überraschung des neuen musikalischen Weges von Pe Werner, lässt man sich gerne auf diese Jazz- und Chanson-Reise zum Mond ein. Die Sängerin beweist mit dem aktuellen Album, dass man mutig neue Wege gehen kann und dafür auch belohnt wird. "Mondrausch" ist ein wunderbares Album für stille Momente und kuschelige Augenblicke.

Pe Werner
Mondrausch

Label: Warner Music, VÖ April 2009

Music Beitrag vom 13.04.2009 Silvy Pommerenke 

   




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