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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 22.05.2009

Zap Mama - ReCreation
Silvy Pommerenke

Marie Daulne, Bandleaderin von Zap Mama, gehört seit langem zum multikulturellen Musikgut, ohne das die Welt ein wenig ärmer wäre. Sie verarbeitet Afrobeats, Latinsounds, Funk und Soul zu einer ...



... kosmopolitischen Melange, die unweigerlich ins Tanzbein mündet.

Die "ReCreation" der Welt bewerkstelligt sie dadurch natürlich nicht, aber mit dieser Musik lässt sich der Alltag eindeutig leichter bewerkstelligen. Was Zap Mama auf ihrem neuesten Album jedoch macht, ist ein Konglomerat aus allem, was die unterschiedlichen Kontinente an Musik zum Vorschein bringen. Bisweilen erinnert sie dabei an Grace Jones ("African Diamond", mit Tony Allen und Meshell Ndegeocello), frönt dem Chanson ("Paroles Paroles", bei dem der französische Schauspieler Vincent Cassel gefeatured wird), begibt sich auf New-Soul-Wege ("Drifting Featuring" mit dem Rapper G. Love) und lässt auch satte Funkeinlagen nicht aus ("Harlem"). Zap Mama hat dadurch ein sehr vielfältiges und vor allem fröhliches Album aufgenommen, das mit jedem Ton und jeder Textzeile überzeugt. Die Einflüsse von Rio de Janeiro sind dabei genau so zu hören wie die der USA und Belgien, wo die dreizehn Songs von "ReCreation" eingespielt wurden.

Marie Daulne, 1964 im Kongo geboren, flüchtete mit ihrer Familie vor den Rebellen nach Belgien, wo sie vor achtzehn Jahren ihr Debutalbum herausbrachte. Damals noch als A-Capella-Quintett angelegt, stürmte Zap Mama mit dem Album als Bestseller die World-Music-Charts und Mitte der Neunziger erweiterte sie ihr musikalisches Spektrum und verarbeitete auch außerafrikanische Elemente in ihren Platten, wofür sie eine Grammy-Nominierung erhielt. Bereits auf dem 2007er Vorgängeralbum "Supermoon" präsentierte sie sich sehr kosmopolitisch, was sie nun auf "ReCreation" konsequent weiterführt.

Anspieltipps: "Hello To Mama" ist schwungvoll mit Bigband, vielen Bläsern und temporeichem Esprit gewürzt, mit Latin-Sounds untermalt und unglaublich inspirierend. Zap Mama vom Feinsten! "Do You Wanna?" zielt in die gleiche Richtung, adaptiert allerdings den siebziger Jahre Soul, der mit Calypso-Elementen gewürzt ist und lässig temperamentvoll ist. Dass Zap Mama auch die leisen Töne beherrscht, beweist sie mit "The Way You Are", auf dem sie den großartigen Bilal featured, der mit seinen Stimmbändern ungeahnte Höhen erreicht. Ein grandioser Liebessong.

Zap Mama im Netz: www.zapmama.be und auf MySpace

Weiterhören: Erykah Badu und Simphiwe Dana

AVIVA-Tipp: Zap Mama hat dreizehn hochkarätige Songs auf ihrem neuen Album eingespielt, die federleicht zwischen Jazz, Soul, Latin und Funk hin- und herwandern. Ihr Vorhaben, positiv herüberzukommen, hat sie mit jedem einzelnen Ton in die Tat umgesetzt, und das Album macht einfach nur gute Laune und hilft dabei, das Leben von seiner positiven Seite zu sehen. Zudem lohnt sich die Anschaffung dieses außergewöhnlich coolen Albums allein schon wegen der stylischen Coverfotografien, die Marie Daulne als mondäne Diva inszenieren.

Zap Mama
ReCreation

Label: Heads Up, VÖ Mai 2009

Music Beitrag vom 22.05.2009 Silvy Pommerenke 

   




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