Chaim - Alive - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 07.02.2011

Chaim - Alive
Tatjana Zilg

Mit seinem verführerischen House-Sound begeistert der Electro-Künstler aus Tel Aviv schon seit einigen Jahren die Clubszene. Das im winterlichen Februar 2011 beim Label BPitch Control ...



... erscheinende Longplay-Debüt bringt südliche Sonne, euphorische Glücksmomente und abkühlende Loops auf die internationalen Dancefloors und ins heimische Wohnzimmer.

"BPitch ist absolut offen, sich auf meine Musik in ihrer Individualität einzulassen" freut sich Chaim über das Engagement des Berliner Labels von Ellen Allien. Wobei er auch einiges an Referenzen vorzuweisen hat wie eine Serie einflussreicher Veröffentlichungen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit House-Superstar Guy Gerber.

Einzigartiger Rave-Sound rund um Tel Aviv

Vor fünfzehn Jahren weckten die elektronischen Sounds, die Mitte der 1990 Jahre von den Rave-Parties in der freien Natur in sein Zimmer im Elternhaus nahe Tel Aviv drangen, seine Neugier. Bald ging er selbst auf Entdeckungsreise: Die Türsteher konnten den Teenager kaum daran hindern, die Partys zu besuchen. Er erinnert sich: "Der Rave-Sound in Israel war damals melodiöser und housiger als in Europa und den USA. Diese euphorische Musik ist heute in Vergessenheit geraten. Die Musiker von damals sind nicht mehr aktiv, aber inspirieren mich bis heute."

Künstlerische Selbstfindung in New York

Die entscheidenden Impulse, selbst als Musiker aktiv zu werden, erhielt er in den späten 1990er Jahren während eines New York-Besuchs. Der seelenvolle, warme House der Stadt verzückte ihn: "Dieser Sound hatte Körperlichkeit, die für mich neu war. Während dieser Zeit habe ich mich entschieden, Musiker zu werden."
Richtig los mit der eigenen Karriere ging es aber erst einige Jahre später. Als ein Freund Tracks an europäische Labels schickte, war die Resonanz sehr gut: Gleich die erste Platte wurde zum Erfolg und initiierte Anfragen von wichtigen internationalen Labels. Mit seinen verlockenden Grooves und gefühlvollen elektronischen Klängen eroberte Chaim auch das Publikum im Sturm. Mittlerweile ist der Musiker in allen stilbildenden Clubs und Festivalbühnen zu Hause.

Sein aktuelles Albums "Alive" beweist mit jedem Track, mit welchem Tempo sich seine Musik weiter entwickelt. Chaim zu seinem neuen Verständnis als Musikgestalter: "Heute klingt mir der Begriff Produzent zu technisch. Mir geht es um Melodien, um Songs. Ich mache emotionale Musik: Sie spiegelt mein Leben wider."

Das Debüt "Alive": Komplex und mitreißend

Unmittelbar mit dem Opener "Rain" funkeln die Melodien wie Sonnenstrahlen durch den Wolkenhimmel. "U & Eye", die erste Single-Auskopplung, steigert die Stimmung durch den innigen Gesang von Meital De Razon und fügt eine durch die spielerische Bassline abgemilderte Dramatik hinzu, denn es geht hier um die emotionale Kälte einer Angebeteten, die ihren Verehrer nicht erhört. "Everything" springt durch eine pulsierende Dynamik, genährt von gleißenden Strings und hitzigen Chords, direkt in einen nächtlichen Club.
Die Clublegende Snax bringt im oldschooligen "Wish" etwas Luftigkeit zurück in den Soundfluss, worauf anschließend "Love Rehab" mit seiner erdigen Rhythmik genau richtig kommt, um einen glanzvollen Dancefloor-Höhepunkt zu setzen.
"Don´t Shout" führt dies mit einer extrem pumpenden Bassline, orientalischen Flächen, Wah-Wah-Klängen, krachenden Snaredrums und Vocal-Salven weiter aus und entfacht ein gewaltiges Feuer im Körper.

AVIVA-Tipp: Fast immer von über sechsminütiger Dauer entfaltet jeder der elf Tracks eine wunderbar hypnotische Wirkung. Alle gemeinsam läutern sie winterschwere Seelen und Körper durch mystisch-anregende Vocals und Melodien, die sich in einer genussvollen Atmosphäre zwischen luftig-schwebend, futuristisch-chillig und temperamentvoll-feurig ansiedeln.

Chaim
Alive

Label: BPitch Control, erschienen Februar 2011

Weitere Infos zu Chaim finden Sie unter:

www.myspace.com/chaimavital





Music Beitrag vom 07.02.2011 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken