Loreena McKennitt - A Midwinter Nights Dream - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 30.10.2008

Loreena McKennitt - A Midwinter Nights Dream
Tatjana Zilg

Die Vermarktung ihrer ersten Eigenproduktionen plante sie vom Küchentisch aus. Zwanzig Jahre später ist sie weltbekannt. Vielsprachiger, arienhaft intonierter, zerreißend schöner Gesang und …



... eine Klangwelt, die von mittelalterlichen Weisen über orientalische Beschwörungs-Rhythmen bis hin zum keltischen Folk-Kulturgut reicht, wurden zu ihren Qualitätsmerkmalen.

Quinlan Road nannte sie damals ihr Label-Kind. Und es wuchs stetig und gewann die Aufmerksamkeit von Kritik, KollegInnen und Publikum. Gegenwärtig hat sie Verträge mit so unterschiedlichen Distributoren wie Universal, The Verve Music Group, Keltia Music und SPV. Ihre Platten wurden mit Gold, Platinum und Mehrfach-Platinum in fünfzehn Ländern auf vier Kontinenten ausgezeichnet.

Den Einsatz ihrer Talente beschränkt sie nicht nur auf die Produktion von Alben und begleitenden Konzert-Auftritten. Geboren in der kanadischen Provinz Manitoba zog sie als junge Erwachsene 1981 nach Stratford in Ontario, wo sie schnell heimisch wurde und im Jahr 2008 noch lebt. Sie begann dort eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem kanadischen Shakespeare-Festival, spielte und sang in verschiedenen Produktionen, unter anderem in "Der Sturm" (1982) und "Der Kaufmann von Venedig" (2001), und war an der musikalischen Untermalung beteiligt.

Die Präferenz zu einer mittelalterlichen Welt voll Leidenschaft, Begehren und erhabenen Gefühlen flocht sie von Anfang an zugleich in ihre Alben ein. "Elemental" nannte sie ihr Debut von 1985 und ließ sich intensiv auf den Tanz mit den Elementen ein, der fortan ihre Energie auf dem obersten Level hielt. Ihre Discographie umfasst mittlerweile sieben Studioalben und eine Live-Doppel-CD. Quantitativ nicht unbedingt viel, aber dafür mit mit einem umso höheren Wert an Detailreichtum und Originalität. Bei ihrem Talent, Musik cineastisch anzulegen und durch eine hohe Komplexität imaginative Bilder hervorzuzaubern, ist es kein Wunder, dass sie für die Komposition von den Scores einiger bedeutender Filme ("Highlander III - Die Legende", "The Santa Clause - eine schöne Bescherung", Jean-Claude Lauzons Spielfilm "Léolo" und für die kanadisch-venezolanische Koproduktion "Una Casa Con Vista Al Mar - Ein Haus mit Meersicht") hinzugebeten wurde. Eine größere Bekanntheit, die über die LiebhaberInnen sphärisch-keltischer Musik hinausreichte, erlangte sie zudem durch die Beteiligung an den Soundtracks der Fernsehserien "Die Nebel von Avalon" (2001), "Ein Mountie in Chicago" und "Ausgerechnet Alaska".
Neben der Musik und dem Theater setzt sie sich aktiv für wichtige wohltätige Projekte im Bereich der Gewässersicherung und Unterstützung für Familien und Kinder ein.

Mit einem Blick zurück erweiterte sie ihr achtes Studioalbum "A Midwinter Nights Dream". Neben acht neuen Songs sind fünf Titel von "A Winter Garden" (1995) zu hören, die sich problemlos mit dem neuen Material zu einem harmonischen Gesamtwerk verbinden. Orientalische Trommel-, Schellen-, Geigen-, Violinen- und Dudelsack-Töne verwebt sie mit klassischen Instrumenten zu einem sanft tragenden Sound-Teppich. Oft im Vordergrund ist dabei die magisch wirkende Sprache des Gälischen. Zum ersten Mal findet sich aber auch eine französische Aufnahme unter den Songs.

Weiterhören: Persephone und Amiina.

Loreena McKennitt im Netz: www.quinlanroad.com

AVIVA-Tipp: "A Midwinter Nights Dream" beweist erneut, dass die Alben von Loreena McKennitt nicht vorschnell in die Fantasy-Ecke gestellt werden sollten. Unabhängig von den Welten der Elfen, Zwerge, Ritter und Drachen kreiert sie erschütternd schöne, besinnliche und betörende Sound-Räume. Es ist ein reiner Genuss, in ihnen die Gedanken ziehen zu lassen und sich allmählich einhüllen zu lassen von den unsichtbaren Fäden, die diese außergewöhnlichen Kompositionen aussenden.

Loreena McKennitt
A Midwinter Nights Dream

Label: Quinlan Road, VÖ Oktober 2008




Music Beitrag vom 30.10.2008 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken