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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 20.02.2009

Toboggan - E Brutal
Tatjana Zilg

Wie aus einer Jeff Koons-Ausstellung entliehen wirkt das Cover und verführt zum Ratespiel, wer sich dahinter verbergen könnte. Zwei vielseitig begabte Musikerinnen und ihre männliche Ergänzung ...



... aus der Schweiz wäre die richtige Antwort.

Seit zwölf Jahren spielen sie schon zusammen. Ursprünglich kommen sie aus Lausanne, haben bisher zwei Alben veröffentlicht, tourten mehrmals durch Europa und wurden von John Peel im Radio gespielt.
Ihr Sound ordnet sich nicht ein in aktuelle Trends, sondern steht für sich und eröffnet ein tiefgründiges E-Gitarren-Meer, über das die betörend schöne feminine Stimme von Valérie Niederoest schwebt.

In langen Instrumentalphasen begegnen E-Gitarren (Valérie Niederoest), Bass und Keyboards (Maude Oswald) dem dynamischen Drumplay von Jérémie Conne und bereiten ein sinnliches Musikerlebnis aus turbulenten auditiven Wirbelstürmen, immer wieder abgelöst von beruhigend langsamen Wellen. Eine ähnliche Welt wie die der SkandinavierInnen The Low Frequency In Stereo offenbart sich hier, wobei die sphärischen Komponenten stärker betont sind. Kein Wunder, denn Maude Oswald beherrscht ein weites Spektrum an Instrumenten. Sie setzt neben Bass und Keyboards auch Baritone Gitarre und Elka ein. Gleich im zweiten Song "Mission" erreichen die Kollisionen der Instrumente einen Höhepunkt und setzen sich im Gedächtnis fest. Zeitlos ist das auditive Feld der drei SchweizerInnen. Einflüsse könnten vermutet werden, sicherlich sind Bands wie Sonic Youth und Can nicht ungehört an ihnen vorbeigezogen. Aber das Trio verrät nicht viel über sich selbst, und so stehen ihre Songs ganz für sich.

Ein Titel wie "Firewalk With Me" klingt nicht wie neu erfunden, sondern geheimnisvoll vertraut in seiner unverkennbar assoziativen Kraft. Gitarren-Riffs, Drums und Keyboards verbinden sich in dem komplett instrumental gehaltenen Song zu kleinen Feuerzungen, die den Raum zum Glühen bringen und Funken sprühend auf- und abzutänzeln scheinen.

Ursprünglich dem Umfeld des Qualitätslabels Gentlemen zugehörig entschieden sich die SchweizerInnen, ihr drittes Album unter dem Dach des Berliner Labels Sinnbus zu veröffentlichen.

Weiterhören: The Low Frequency In Stereo und Love Of Diagrams

Toboggan im Netz: www.thetoboggan.com und auf Myspace

AVIVA-Tipp: Rockmusik vom Feinsten, sich großflächig entfaltend und über zahlreiche Raffinessen verfügend. Oft stehen die E-Gitarren im Vordergrund und beweisen, welches vielseitiges Klangspektrum das klassische Instrument zu bieten hat. Der mal engelszarte, mal gespensterhaft mysteriöse, mal rockig mädchenhafte Gesang von Valérie Niederoest verleiht den Songs in den genau richtigen Momenten das besondere Etwas, das sie nicht nur zeitlos, sondern auch unverwechselbar macht.

Toboggan
E Brutal

Label: Sinnbus, erschienen Februar 2009


Music Beitrag vom 20.02.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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