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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 17.07.2009

Elysian Fields - The Afterlife
Tatjana Zilg

Musik zum Träumen, nicht zum Mitsingen, so beschreibt das Label die vierte Scheibe des New Yorker Duos. Damit sind keine bilderbuchhaften Träume gemeint. Viel dunkles Flair durchzieht die …



… Mischung aus balladesken No Wave, Bar Jazz und Edelpop.

Das Duo, bestehend aus der Sängerin Jennifer Charles und dem Gitarristen Oren Bloedow, entlieh den wohlklingenden Bandnamen aus der griechischen Mythologie, in der die elysischen Felder auf einer entlegenen Insel am Rande des Weltmeers angesiedelt sind. Dort befindet sich ein himmlisches Paradies für alle HeldInnen, die zu Lebzeiten die Liebe der GöttInnen erlangten.

Eine paradiesische Grundstimmung breiten die Songs von Elysian Fields spürbar aus, wobei sie ebenso oft Freude und Leid während eines irdischen Lebens thematisieren. Das Vorgänger-Album "Bum Raps And Love Taps" (2007) erforschte die erotischen Komponenten von Leidenschaft und Sehnsucht. Mit "The Afterlife" begibt sich das Duo in die endlosen Felder der Ewigkeit und taucht in die Abgründe des hedonistischen Seins ein.

Die duo-interne Legende besagt, dass Oren Bloedow im Jahr 1995 Jennifer Charles bei einem nächtlichen Streifzug durch die New Yorker Clubs entdeckte. Als er zufällig einen kleinen Club in der East Houston Street betrat, war er sofort hin und weg von der Sängerin, die dort auf der Bühne vergessene Lieder der Zwanziger Jahre intonierte. Die Beiden kamen nach dem Auftritt rasch ins Gespräch und entschlossen sich einige Zeit später, fortan gemeinsam als Elysian Fields durch die Musikszene zu streifen. Bald erlangten sie Geheimtippstatus und eroberten auch im europäischen Raum die Herzen der LiebhaberInnen von melodramatisch schöner Musik.

Das vierte Album beweist im Opener "How We Die" die Qualität ihres authentischen Stils durch einen puren Piano-Einstieg, der die samtige Stimme von Jennifer optimal zur Geltung bringt. Nach und nach gesellen sich rockige Gitarre, zurückgenommenes Schlagwerk und experimentelles Saxophon dazu. Zwei Überraschungen für Elysian Fields - KennerInnen werden die zuckersüße Swing-Nummer "Turnes Me On" und der Bossa Nova - Flirt "Only For Tonight" sein. Jennifers Talent, lyrische Songtexte schaurig schön dahinzuhauchen, kommt besonders intensiv in dem balladesken "Someone" und dem Akustik-Gitarren unterlegten "Where Can We Go But Nowhere" zum Vorschein.

Im Alternative Country insprierten Song "Climbing My Dark Hair" vereinen sich alle musikalischen Stärken von Eylsian Fields und bleiben als Indie-Ohrwurm nachhaltig in Erinnerung. Die beiden New Yorker Nachtwesen beschließen ihr viertes Album mit einer kleinen Rarität: Im gesanglichen Duett "Ashes In Winter Light" ist ausnahmsweise auch die angenehm raue Stimme von Oren als irdischer Kontrapunkt zum himmlisch dahinschwebenden Gesang von Jennifer zu hören.

Weiterhören: Lay Low und Marissa Nadler

Elysian Fields im Netz: www.elysianmusic.com und auf Myspace

AVIVA-Tipp: Ausgesprochen hörenswert. Mal perlen die Songs von "The Afterlife" angenehm berauschend wie Champagner durch die Seele, dann versetzen sie in Verzückung wie eine Schauerszene aus einer griechischen Sage, und dazwischen wirbeln sie die Gefühle dramatisch auf wie eine Liebesgeschichte.

Elysian Fields
The Afterlife

Label: Vicious Circle, AL!VE, VÖ Juni 2009


Music Beitrag vom 17.07.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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