Fagget Fairys - Feed The Horse - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild f├╝r das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in gr├Â├čerer Schrift!

TIPP: ├╝ber den Zur├╝ck-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 03.09.2009

Fagget Fairys - Feed The Horse
Tatjana Zilg

Mit einem gewagten Stagediving-Sprung gewann MC Ena die Liebe von DJ Sensimilla. Bald darauf entdeckten die Kopenhagener Club-Aktivistinnen, dass sie sich auch in musikalischer Hinsicht ...



... perfekt erg├Ąnzen.

Durch die Singleauskoppelung "Feed The Horse" wurde das lesbische Duo in der d├Ąnischen Homebase zum "Talk Of The Town". Wer in das gleichnamige Longplay-Debut hineinh├Ârt, wird dies schnell nachvollziehen k├Ânnen: Ein gewaltiger Sound dr├Âhnt da aus den Boxen, mit allem verziert, was eine zeitgem├Ą├če Dancefloor-Beschallung bieten sollte - plus etlichen Raffinessen, die dem Ganzen einen hohen Neuigkeitswert geben.

M├Ąchtige Bl├Ąser werden gern in Musikproduktionen aller Genres eingesetzt, aber die Art, wie die Fagget Fairys diese mit Electro Samples, dezenten Scratchings, Ethno Pop-Elementen und einem Gesang zwischen l├Ąssigem Motown und provokantem Rap kombinieren, ist einzigartig und unvergleichbar. Einmal auf dem Geschmack gekommen, werden Fagget Fairys-J├╝ngerInnen diese hei├čbl├╝tigen Rhythmen w├Ąhrend n├Ąchtlicher Club-Streifz├╝ge ebenso wie bei Tageslicht lieben und nicht mehr missen wollen.

Beide Ethno-Electro-Feen k├Ânnen auf eine bunte und vielgestaltige Biografie zur├╝ckblicken, wobei MC Ena zw├Âlf Jahre weniger zu bieten hat, denn die geb├╝rtige Bosnierin ist erst neunzehn Jahre alt. Elena Carli Cosovic war noch ein S├Ąugling, als ihre Eltern vor den Auswirkungen des B├╝rgerkriegs im ehemaligen Jugoslawien auf die nordeurop├Ąische Halbinsel flohen. Nach einer Teenager-Karriere als Model und als Handballerin brach sie 2008 die Schule endg├╝ltig ab und widmete sich der Musik und ihrer neuen Liebe, die sie vor einem Jahr in einem Club kennen gelernt hat. Die Duo-Legende besagt, dass sie eines Nachts vom DJ Pult in die Menge sprang, um die Aufmerksamkeit der zw├Âlf Jahre ├Ąlteren DJane Sensimilla zu erregen. Es wurde eine schmerzvolle Erfahrung: Sie landete auf einer Flasche und musste sich einer Notfallbehandlung unterziehen. Aber ihr Ziel hatte sie erreicht. Auch Carla war Feuer und Flamme f├╝r sie, sehr zum ├ärger der muslimischen Verwandten Enas und der damaligen Freundin Carlas.

DJ Sensimilla ist in der d├Ąnischen Kunstszene als ├╝beraus aktive, originelle und aufsehenerregende Pers├Ânlichkeit bekannt. Hinter dem Pseudonym steckt die 31j├Ąhrige Carla Cammilla Hjort, die viele hochtalentierte Seelen in sich vereint. Neben ihrer Aktivit├Ąt als Musikerin war sie als T├Ąnzerin mit Gruppen wie Funkstar Deluxe unterwegs, beteiligte sich an Video- und Filmprojekten, bew├Ąhrte sich als Party-Organisatorin in New York und gab Geburtshilfe f├╝r das K├╝nstlernetzwerk "Art Rebels" und die dazugeh├Ârige Wohlt├Ątigkeitsorganisation "Heart Rebels". Zu dem kosmopolitischen Charme des Fagget Fairys-Debuts trug sicherlich auch bei, dass sie eine Zeitlang in Indien lebte und sich dort als K├Ârpertherapeutin ausbilden lie├č.

Weiterh├Âren: The Gossip und Ebony Bones

Fagget Fairys im Netz: www.myspace.com/faggetfairys

AVIVA-Tipp: Abenteuerlustig, am├╝sant, laut und gewaltig erklingen die neun Songs von "Feed The Horse". Den Album-Titel werden InsiderInnen besonders sch├Ątzen, denn die Metapher beschreibt die Essenz einer Liebesnacht. Selbstbewusst, provokant und genie├čerisch stehen die Fagget Fairys zu ihrer lesbischen Identit├Ąt und begeistern mit einer Musik, die ungemein in die Beine geht, aber komplex genug ist, um auch jenseits des Dancefloors f├╝r sich einzunehmen.
Gl├╝cklicherweise sind die Aussichten gut, noch viel von den Fagget Fairys zu h├Âren: Ihre Heirat steht kurz bevor, sie erkl├Ąrten das Debut zu diesem Zweck als ihr selbst gemachtes Hochzeitsgeschenk.

Fagget Fairys
Feed The Horse

Label: Music For Dreams, Edel, erschienen August 2009


Music Beitrag vom 03.09.2009 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken