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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 13.10.2011

Zola Jesus - Conatus
Tatjana Zilg

Im ausverkauften Berghain, dem derzeit angesagtesten Club Berlins, stellte die amerikanische Electro-Fee ihr zweites Album vor. Dunkelmagisch schön hüllte sich ihre Seidenfaden-starke Stimme um ...



... ihr begeistertes Publikum.

Beim Studieren der Biografie und Lauschen der Songs wird schnell klar: Die 22jährige Songwriterin ist jung, gebildet und ausgesprochen innovativ. Das macht neugierig auf ihr Ende September veröffentlichtes Album und motiviert zum tieferen Einlassen auf ihre Art, ihren Songs eine Gestalt zwischen melodramatischem Goth, hypnotischem Industrial und sphärischem Synthie-Pop zu geben. Davon überzeugte sie zum Herbstbeginn auch live in der beliebten Musikmetropole. In weiße Schleier gekleidet, konzentriert und sehr präsent entführte sie in die eindrucksvollen Kunstwelten, die sie mit ihrem Songwriting hervorruft.

Flucht aus der Provinz in die elektronische Dark-Musikszene

Ob frau es als Zufall oder Bestimmung ansieht: Unverkennbar klingt aus der Sprachmelodie ihres gebürtigen Namens Nika Roza Danilova die moderne Mystik heraus, die ihre Musik auszeichnet. Für ihre Veröffentlichungen entschied sie sich jedoch für das einprägsamere Pseudonym Zola Jesus.
Aufgewachsen in einem Waldgebiet in Wisconsin wurde ihr die Karriere als Indie-Star nicht in die Wiege gelegt. Die Abgeschiedenheit trug aber auch zu einer introspektiven Haltung sich selbst gegenüber bei, aus welcher heraus es ihr heute gelingt, ihren Songs eine einzigartige Stimmung aus Fernweh, Sehnsucht, Selbstbefreiung und Erkenntnis zu geben.

Früher Ausflug in die Opernwelt

Mit sieben Jahren beschaffte sie sich in Eigeninitiative Gesangs-Lernkassetten und bettelte solange ihre Eltern an, bis ihr Stunden bei einem Vocal-Coach gewährt wurden. Besonderes Interesse weckte bei ihr die Opernarie. Zuviel Lampenfieber verhinderte aber eine professionelle Entwicklung des Teenagers in diesem Genre. So studierte sie nach dem High School-Abschluss Französisch und Philosophie an der University of Wisconsin-Madison sowie Wirtschaft, was ihr aber eigentlich in der Seele widersprach. Parallel dazu begann sie Musik zu machen und fand dabei zu ihrem eigenwilligen Stil, mit dem ihr der Profi-Einstieg in die Indie-Musikszene gelang. 2010 erschien ihr Debüt "Stridulum II".
Auf der Bühne zeigt sie sich nun selbstbewusst introvertiert, perfekt passend zur Stimmung ihrer Songs.

Mit "Conatus" festigt sie ihr Standing in der internationalen Musikszene. In elf Songs beweist sie ihre ausgefeilte auditive Handschrift. Darunter können visionär angelegte, fließend zarte Stücke wie "Avalanche" und "Lick the palm of the burning" entdeckt werden und Dancefloor-taugliche wie "Ixode" und "Seekir" mit extrem hypnotischen, dennoch sanft dahinpeitschenden Synthie-Rhythmen.

AVIVA-Tipp: Zola Jesus öffnet mit "Conatus" allen Indie-Fans eine auditive Schatzkiste, in der ein einzigartiges Sounderlebnis gefunden werden kann, das in einem emotionalen Spektrum zwischen Melancholie, Sehnsucht und Temperament schillert. Musikalisch entfaltet sich dabei das Flair altbewährter dunkler Ikonen wie The Mission, Dead Can Dance und Diamanda Galás, kombiniert mit der elektronischen Cleverness von The Knife und ein klein wenig Essenz aus dem Werk Björks.

Zola Jesus
Conatus

Label: Souterraintransmissions, erschienen September 2011

Weitere Infos unter: www.zolajesus.com


Music Beitrag vom 13.10.2011 AVIVA-Redaktion 

   




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