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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.02.2012

Hanne Hukkelberg - Featherbrain
Tatjana Zilg

Futuristische, detailreiche Geräuschkulissen, laut und leise: Die norwegische Königin der Kontraste bietet der Indie-Gemeinde auf ihrem vierten Album eine facettenreiche Entdeckungsreise mit ...



... vielen Überraschungen.

Hanne Hukkelberg machte sich mit ihren drei vorangegangenen Alben einen Namen als hochtalentierte und experimentierfreudige Musikerin. Wie kaum eine andere Songwriterin zauberte sie - auch auf Berliner Bühnen - aus einer Vielzahl an klassischen und modernen Instrumenten sowie zum Instrument erklärten Gegenständen magisch schöne, eindringliche und energiereiche Soundscapes, die sie mit lyrisch berührenden Wortzeilen versah. War ihr Zweitling "Rykestrasse 68" vorrangig von harmonisch verspielter, skandinavisch durchdrungener Songwriting-Kunst geprägt, so bildete das darauf folgende "Blood From A Stone" einen spannungsvollen Gegenpol, der sich von den dunkeldüsteren britischen 1980ern inspiriert zeigte.

"Featherbrain" vereinigt beide Pole und kreiert daraus etwas neues Einzigartiges, mit dem sie beweist, wie viele weitere Qualitäten in ihr stecken. Dabei scheut sie nicht davor, Dissonanzen zu zulassen und ihr Potential in neue Dimensionen weiter zu entwickeln.

Federleichte, intelligente und komplexe Songs

Es gelingt ihr, bizarre und schräge Töne in harmonische, mal wuchtige, dann wieder sanfte Songtexturen zu schmieden und so ein expressionistisches, aufregend gehaltvolles Album entstehen zu lassen.
Glasklarer Gesang schwebt auf "the time and i and what we make" über ein eindrucksvolles Kaleidoskop aus metallischen Baustellen-Geräuschen, fast ein wenig wie von den Einstürzenden Neubauten inspiriert. Doch verspieltere Töne lassen das Geschehen nie bedrohlich wuchtig werden. Aus dem Hintergrund kommt immer wieder eine beruhigende Kirchenorgel zum Vorschein, gespielt von ihrem Vater Sigurd, aufgenommen in ihrer Heimatstadt Kongsberg.
"noah" gleitet gleichmäßiger dahin und umschmeichelt mit bitterzart-melancholischen Soundnetzen, bis diese durch eine Steigerung des Gesangs in messerschneidende Höhen zerrissen werden. Die Singleauskoppelung "my devils" zeigt sich eindeutig Percussion-orientiert und bleibt durch einprägsame Wechsel von Laut und Leise und einem in mehreren Schichten schillernden Gesang lange im Gedächtnis. Ein weiterer Ohrwurm ist "too good to be good", das ungewöhnlich eingesetzte Streicher und dahintreibende Keyboards mit vielen weiteren mysteriösen Geräuschen zu einem farbigen Sound-Mosaik werden lässt.

Wahlheimat für die Hauptarbeitszeit an ihrem vierten Album war die Metropole New York, wo sie sich nach ihrer gemeinsamen Tour mit Wilco 2010 niederließ.

"Dieses Album ist für mich das fehlende Glied, die Platte, die meine ersten Jahre als Solokünstlerin abrundet", erklärt Hanne Hukkelberg selbst. "Featherbrain ist ein eigenständiges Geschöpf, aber mit den Facetten der drei Vorgänger."

AVIVA-Tipp: Genau zum richtigen Zeitpunkt legt Hanne Hukkelberg ihr viertes Album vor. Nicht übereilt, sondern nach etwas mehr als zwei Jahren bereichert sie ihr Werk um wertvolle Komponenten, ohne sich je zu wiederholen. Song für Song entfalten sich ganz neue Einblicke in ihr außergewöhnliches Können und ihrem Erfindungsreichtum, so dass die Vorfreude auf die für April 2012 angekündigte Deutschlandtour schnell vergrößert wird.

Hanne Hukkelberg
Featherbrain

Propeller Recordings, Nettwerk
VÖ: Februar 2012

Hanne Hukkelberg im Netz:

hannehukkelberg.com


Music Beitrag vom 24.02.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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