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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 28.01.2005

Sensationelles Konzert der Dresden Dolls im Knaack - Fortsetzung I
Marie-Louise Leinhos

Am Freitag, den 24.09.2004 spielte das Bostoner Duo im restlos ausverkauften Club. So dicht gedrängt hatte man das Knaack noch nie erlebt. Amanda, die Sängerin gab kurz vor dem Konzert ein Interview.



AVIVA-Berlin: Warst Du schon mal in Dresden?
Amanda:
Ja, aber nur für einen Tag. Es sah nicht so aus, wie ich erwartet hatte. Ich dachte, das nach dem Zweiten Weltkrieg alles wieder in der typischen Plattenbauten-Form wieder aufgebaut wurde. Aber dem ist nicht so. Denn in der Stadt findet man noch all diese alten prunkvollen Gebäude, die mich sehr beeindruckten.

AVIVA-Berlin: Wo hast Du Brian zu ersten Mal gesehen?
Amanda:
Brian kam 2000 zu einer Halloween-Party, die ich in bei mir zu Hause gab.

AVIVA-BERLIN: Was für ein Kostüm trug er?
Amanda:
Er hatte ein weißgeschminktes Gesicht voller Blut. Eigentlich kein Unterschied zu heute, wie er auf der Bühne aussieht (lacht). Zu dieser Zeit hatte ich einen ganz normalen Bürojob. Er sah mich auf der Party am Klavier spielen. Ich spielte 5 Stücke vor ca. 50 Leuten. Brian war unter ihnen, und war total begeistert. Nachdem Konzert sprach er mich an, ob ich nicht Lust hätte, etwas mit ihm zu machen. Er wolle seine alte Band verlassen und da ich gerade auf der Suche nach einem Schlagzeuger war, hätte es keinen besseren Zeitpunkt für unsere erste Begegnung geben können.

Berlin: Das Album ist wirklich unglaublich. Aber warum hat es keinen Titel?
Amanda:
Das hat für mich einen Hintergrund. Bands, die ich sehr mag, wie zum Beispiel The Beatles, The Violent Femmes oder The Cure benannten ihr erstes Album immer nach ihrem Bandnamen. Nicht dass ich mich damit vergleichen wolle, aber ich wollte mit dieser Tradition nicht brechen. Da es das erste Album ist, wollten wir unseren Namen nicht durch einen Titel erweitern. Die Dresden Dolls sind einfach die Dresden Dolls, nicht mehr und nicht weniger.

AVIVA-BERLIN: Kannst Du dich noch an die Stimmung erinnern, in der Du „Coin Operated Boy“ geschrieben hast?
Amanda:
Ja, sicherlich (lacht). Ich weiß nicht mehr ganz genau, wie die Idee dazu entstand. Ich saß im Auto, und war auf der Suche nach einem Waschsalon für meine Wäsche. Hierzu braucht man ja Münzen. An diesem Tag war der Verkehr mal wieder ganz besonders dicht und ich hatte kein Radio im Auto. Es ist irgendwann mal kaputt gegangen und ich habe es nicht ersetzt, weil mein Kopf voller Musik ist und ich es daher nicht brauche. Im Stau hatte ich also jede Menge Zeit, über mit Münzen betriebene Gegenstände nachzudenken. Hieraus entwickelte ich dann die Idee eines mit Münzen betriebenen Jungen, der nur funktioniert, wenn ich ihn mit einer Münze füttere. Die Melodie und der Text fielen mir dann ziemlich schnell ein und als ich das Auto vor dem Waschsalon parkte, hatte ich einen neuen Song in meinen Kopf. Zu Hause habe ich mich dann ans Klavier gesetzt, um das Stück auch instrumental umzusetzen.

AVIVA-Berlin: Von welchen Musikstilen wurdest Du beeinflusst. Wo sind deine musikalischen Wurzeln zu finden?
Amanda:
Ich habe mir die unterschiedlichsten Musikstile angehört, mich nie einem besonderen Genre zugehörig gefühlt. Als Kind hörte ich vorwiegend Bands wie ABBA oder die Beach Boys. Ich war sehr poporientiert und tanzte zu den Songs von Cindy Lauper oder Madonna. Aber ich möchte auch Musicals wie Cats oder Schlager und ich glaube, dass auch diese Stile Einfluss auf meine eigene Musik hatten. Später kamen dann Bands wie The Cure dazu und sie halfen mir bei der Entscheidung, aus meiner Leidenschaft zur Musik auch meinen Beruf zu machen.

AVIVA-Berlin: Auf eurer Homepage findet man alte Kiderfotos von Dir und deiner Schwester oder Dich hinter einem Klavier. Kannst Du dich daran erinnern, wann Du Musik zum ersten Mal bewusst wahrgenommen hast?
Amanda: Ja, meine Schwester hasst diese Fotos. Sie bittet mich jedes Mal, die Bilder von der Website zu nehmen. Ich habe keine einzelne Erinnerung daran, wie ich die Musik entdeckte, aber wir hatten zu Hause ein Klavier. Als ich zwei Jahre alt war, kletterte ich immer auf den Stuhl und habe draufgeschlagen. Später lernte ich dann, darauf zu spielen und seit frühster Kindheit war Musik für mich das Wichtigste.

Music Beitrag vom 28.01.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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