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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.08.2004

Fefe Dobson’s Debütalbum rockt absolut!
Marie-Louise Leinhos

Fefe Dobson ist jung, frech und wild. Sie klingt wie die kleine Schwester von Good Charlotte und ihre Musik hat starken Rockfaktor irgendwo zwischen Nu Metal und Poprock.



Sicherlich muss sich die Kanadierin stimmlich so manchen Vergleich mit Avril Lavigne gefallen lassen, aber die selbstbewusst wirkende Künstlerin setzt auf ihrem gleichnamigen Debütalbum ihre eigenen Richtlinien. Und die liegen irgendwo zwischen Nirvana und den Red Hot Chili Peppers. Den Grundstein für diese Affinität zu gitarrenlastiger Musik legte Fefe’s Schwester.
„ Sie ging immer in ihr Zimmer, schloss die Tür und ließ „Smells Like Teen Spirit“ aus der Anlage donnern. Ich durfte nie zu ihr hinein, aber ich habe mich immer vor die Tür gesetzt, mein Ohr an den Türspalt gelegt und zugehört,“ so Fefe.
Deswegen lag es auch sehr nahe, dass der verstorbene Nirvana-Sänger Kurt Cobain Fefe’s Gesangparts inspirierte und sie zu einer eher mädchenuntypischen Stimme motivierte. Aber genau das ist unglaublich sympathische an dem jungen Ausnahmetalent. Sie klingt nicht wie die nächste Britney oder Christina. Wenn man ihre Vocals gesanglich fixieren will, ist sie ein wilder Mix aus P!nk mit einem Tupfer Ashanti.

Obwohl Fefe auf ihrem Album mit ihren ganz persönlichen Erfahrungen nicht gerade zimperlich umgeht, verliert sie in ihren Texten nie den Sinn für Humor aus den Augen. Der Song „Bye Bye Boyfriend“ ist eine geradezu vernichtende Kampfansage an ihren Ex, und beim Zuhören denkt man „Recht so, weiter so, mehr davon!“

Aber auch Fefe’s Vater kommt im Song „Unforgiven“ nicht gut weg. „Er trat in mein Leben als ich neun Jahre alt war, versprach mir die Welt und lies sich dann nie wieder sehen.“ Die junge Sängerin verarbeitet in ihren Stücken ihre ersten schmerzhaften Erfahrungen und paart die Schärfe ihrer Lyrics mit vielschichtigen und satt klingenden Gitarrenparts, die absolute Authentizität schaffen.

Auf der ersten Singleauskopplung „Everything“ rockt Fefe ihre starke, ausdrucksvolle Stimme an fette Riffs. FreundInnen der sanfteren Klänge kommen in der einfühlsamen Ballade „The Revolution Song“ auf ihre Kosten. Der Track rundet die farbenprächtige Bandbreite an verschiedensten Musikstilen gelungen ab und wird LieberhaberInnen des Schubladendenkens absolutes Kopfzerbrechen bereiten.

Für die Aufnahmen konnten Fefe und ihr Produzent Jay Levine musikalische Größen wie Jack Daly, Bassist von Lenny Kravitz gewinnen. Obwohl Fefe zwei großartige Gitarristen in der Band hat, lässt sie es sich nicht nehmen, selbst zur Klampfe zu greifen. Sie nimmt auch intensiv Stunden, um immer besser werden. „Ich habe mir erstmal alles selbst beigebracht, aber ich arbeite hart daran und entwickle mich immer weiter“. Dann werden wohl auch BesucherInnen der geplanten Tour bald in den Livegenuss von Fefe kommen. Mit oder ohne Gitarre ist Fefe nämlich durch ihre unerschöpfliche Energie und Bühnenpräsenz der Garant für großartige Liveshows.

AVIVA-Tipp: Ein absolut überraschendes und frisch klingendes Debütalbum, einer Sängerin, von der bisher zumindest in Europa noch niemand etwas gehört hatte, die aber die Stimme dazu hat, dies schnellstmöglich zu ändern.

Mehr zu der Künstlerin im Netz: www.fefedobson.com



Fefe Dobson
Label: Island, VÖ: 07.06.2004
ISBN/EAN: 602498626566
16,99 EUR .

Music Beitrag vom 04.08.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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