Walls of Jericho – All Hail The Dead - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 08.10.2004

Walls of Jericho – All Hail The Dead
Marie-Louise Leinhos

Ohrspülung gefällig? Die Hardcore-Band bringt wirklich jede Membran zum erzittern und manch eine, die die Band zuvor nicht kannte, wird etwas ungläubig fragen: Singt da wirklich eine Frau?



Walls of Jericho gehören zu den Formationen, die das Maximum ihrer eigenen Entwicklung in musikalischer Richtung erreicht haben. Sie sind eine absolute Liveband, die sich durch unermüdliches Touren ihre Fans redlich erspielt haben. Und das sind ja bekanntlich die Treusten.
Aus dieser Energie heraus ist das aktuelle Album „All Hail The Dead“ entstanden. Ein echter Überhammer, der in slayer-esken Trash-Attacken und brachialen Hardcoreparts auf absolute Höhepunkte hinsteuert. Die Texte reflektieren die persönlichen Erfahrungen der Sängerin Candace Kucsulain. Über das Album selbst sagt Candance: „Ich habe auf dieser Platte mehr von meiner Persönlichkeit mit einfließen lassen und ich gebe wirklich sehr viel von meinem Inneren Preis“.
Echte Underground-Attitüde und Street-Credibilty wird mit aller Konsequenz gelebt und nicht nur vorgegeben, weil es gerade im Trend zu liegen scheint. Hier sollte man sich aber wirklich die Mühe machen, das im Booklet die Texte nachzulesen, denn gesungen oder geshoutet versteht man sie nur schwierig.

Nach der Veröffentlichung ihrer EP „A Day And Thousand Years“ und der Single„The Bound Feed The Gagged“ im Januar 2000 nahm die Band im September 2003 im Studio ihres Gitarristen Mike Hasty die neuen Stücke auf. Der Stil wurde verfeinert und bei den Aufnahmen war schnell klar, dass „All Hail The Dead“ etwas ganz besonderes werden sollte. Soviel Leidenschaft und persönliche Entfaltung steckt in diesem Werk. Der Opener „All Hail The Dead“ und gleichnamige Albumtitel eröffnet mit ausgefallenen Gitarrenriffen und donnernden Doublebass und macht den Weg frei für weitere Songs. Parallelen zu alten Songs von Slayer scheinen gewollt. Absolute Highlights im Bezug auf Schnelligkeit und Spielkunst beweisen Smasher wie „Through The Eyes of A Dreamer“ und Jaded“. Wer aber glaube, Hardcore sei nur ein undefinierbares Gitarrengeschrammel, wird von Songs wie „Revival Never Goes Out of Style“ überrascht. Der Ausbrecher hat eine eher etwas ungewöhnliche Feierlaune, die sich mit biergetränkten 3 Akkord Punksongs vergleichen lässt.

AVIVA-Tipp: Walls of Jericho sind mit ihrer Frontfrau Candance Kucsulain eine abwechslungsreiche Randerscheinung der Hardcoreszene, die sich aber im Laufe der Jahre zu etablieren wusste. Und diese unglaublich energiegeladene Stimme der Sängerin bringt mit ihrer Kompromisslosigkeit wirklich jede Mauer zum einstürzen.



All Hail The Dead
Walls Of Jericho

Label: Roadrunner Records, erschienen am 24.03.2004
ISBN/EAN: 016861823726
16,00 EUR


Music Beitrag vom 08.10.2004 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken