Feist – Let It Die - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 10.10.2004

Feist – Let It Die
Marie-Louise Leinhos

Gesang steht auf diesem Album absolut im Vordergrund. Feist verfügt über eine ausdrucksstarke und zugleich verführerische Stimme mit der sie die ZuhörerIn in ihren eigenen Bann zu ziehen weiß.



Feist wurde in Kanada geboren. Ihr Werdegang ist sehr facettenreich und weist laut eigener Aussage einige Eckpunkte auf, die sie zu dem machten, was sie heute ist. Zu den ereignisreichsten Erfahrungen zählen sicherlich der Support der legendären Ramones bei einem Festival, nachdem Feist’s Band einen Schulwettbewerb gewonnen. Im Alter von 19 Jahren zog die junge Sängerin von Callgary nach Toronto, Kanadas Musikmetropole. Zahlreiche Auftritte in verschiedenen Bands und eine Tournee als Support für The Tragically Hip, eine der angesagtesten Bands in Kanada, folgten. Dadurch inspiriert veröffentlichte sie 1999 ihr erstes Soloalbum.

2000 veröffentlichte Peaches, mit der Feist zur damaligen Zeit zusammen wohnte, ihr Kult-Album „Teaches Of Peaches“. Feist sang bei einigen Songs mit, und begleitete ihre WG-Genossin auch auf Tour. Zuerst durch Kanada und später auch durch Europa, wo Peaches der ganz große Durchbruch gelang. Aber die Liste an bekannten Namen, die Feist’s Leben kreuzen sollten, ist damit nicht abgehakt. Sie begleitete u.a. die Winter-Tour 2002/2003 von Gonzales. Gelegentliche Off-Days z.B. in Paris wurden dazu genutzt, um zusammen mit Renaud Letang (Manu Chao) zu recorden.

Insgesamt drei Stücke aus dieser Zeit finden sich auf Feist’s aktuellem Album wieder. Neben weiteren acht aufregenden Liedern stehen gerade diese Songs für die ausdrucksvolle, facettenreiche und gefühlsbetonte Klangwelt des Longplayers. Die erste Single Mushaboom reflektiert den kosmopolitischen Geist des heutigen Lebens in Großstadtmetropolen, in denen verschiedenste Einflüsse ineinander verschmelzen. Der hausgemachte musikalische Hintergrund aus Gitarren und Perkussion verkörpert nachdrücklich kraftvolle Hoffung und Freude auf die Zukunft. „Tout Doucement“ entführt hingegen direkt in die Tanzsäle der 20er Jahre. Ein schwungsvoll interpretiertes Walzerstück voller Spannung. „Secret Heart“ und „One Evening“ gehen direkt ins Herz und erzählen die Geschichte vom Ende einer großen Liebe.

Zuletzt sorgt Feist für unerwartete Überraschung. Mit dem Bee Gees-Klasiker „Inside Out“ beweist die Künstlerin durch eine sehr individuelle Interpretation ihre Wandlungsfähigkeit. Das eher ruhige und entspannte Album wird atmosphärisch durch die poppige Tanznummer aufgebrochen. Somit der krönende Abschluss einer sehr gelungenen CD, die sowohl im Badezimmer als auch in Bars ihre akustische Berechtigung findet.



Let It Die
Feist

Label: Polydor (Universal), VÖ: 06.09.2004
ISBN/EAN: 0602498169919
17,99 Euro
online

Music Beitrag vom 10.10.2004 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken