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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.09.2005

Nicola Hitchcock - Passive Aggressive
Tatjana Zilg

Die Engländerin mit den Wurzeln im Folk legt nach ihrer Zeit mit der Band Mandalay ein Soloalbum vor, das anspruchsvolle Popmusik in hoher Qualität bietet. Bittersüßer Gesang, an Madonna erinnernd



Schon früh entwickelte Nicola Hitchcock eine hohe Affinität zur lyrisch-spielerischen Verwendung von Wörtern. Nachdem sich ihre Eltern scheiden ließen, lebte sie bei ihrem Vater, der als freiberuflicher Musikmanager arbeitete und selbst eine Vielzahl an Instrumenten beherrschte. Bei den häufigen langen Autofahrten zum Haus der Mutter dachte sie sich mit ihrem Vater und den anderen Geschwistern Geschichten aus und formte daraus Reime. Als sie an ihrem neunten Geburtstag ihre erste Gitarre geschenkt bekam, brachte sie sich selbst einige Akkorde bei und begann Lieder zu schreiben.

Ihre Liebe zur Musik fand in Engagements als Backgroundsängerin für verschiedene KünstlerInnen eine erste berufliche Umsetzung. Bald darauf unterstützte sie als Studiomusikerin Bands mit dem Einsatz von Mundharmonika, Akkordeon, Elektrik- und Akustikgitarre, Keyboard und Percussions. Parallel dazu schrieb sie an ihren eigenen Songs. In der Londoner Folk-Szene wurde sie rasch eine angesehene Solo-Künstlerin. Nach zahlreichen Auftritten in renommierten kleinen Clubs wie dem "Mean Fiddler" bekam sie einen Plattenvertrag bei dem Label Fbeat/Demon Records und einen Verlagsvertrag mit Rough Trade Music. Zudem ergab sich die Möglichkeit, auf großen Festivals wie Guildford, dem Cambridge Folk Festival und dem Phoenix Festival zu spielen. Musiker wie der Bassist Danny Thompson, der in der Begleitband von Kate Bush mitspielt, und der Schlagzeuger Neil Conti von Prefab Sprout wurden auf sie aufmerksam. Sie gewann die Profis für ihr Debütalbum "A Bowl Of Chalk". Leider ging dieses Album auf dem Markt etwas unter, da das Label sich kurz darauf von Rough Trade trennte und die Promotion vernachlässigt wurde.

Nicole Hitchcock entschied sich, inspiriert von der Musik von Portishead und Massive Attack, etwas Neues auszuprobieren und sich ein wenig aus der Folk- und Akustikszene zu lösen. Sie wurde Gründungsmitglied der Trip Hop-Band Mandalay, deren erste veröffentlichte Single "Flowers Bloom" sofort Single der Woche beim Melody Maker wurde. Keine geringere als Madonna erkürte die Band nach dem Hören des Debüts "Empathy" zu einer ihrer Lieblingsbands und wählte die Single "This Life" für den Film "The Next Best Thing". Nach zwei weiteren erfolgreichen Alben "Instinct" und "Solace" trennte sich die Band aufgrund interner Reibereien.

Da es nach der Auflösung zu Streitereien kam und sie zudem einen Autounfall hatte, verzögerten sich ihre weiteren Projekte etwas. Sie schrieb Songs für andere KünstlerInnen wie den niederländischen DJ Tiesto und entschloss sich dann zu dem eigenständigen Album "Passive Aggressive".

Es enthält sehnsüchtige Stücke mit Klassikelementen wie Klavier und Streichinstrumenten sowie leidenschaftliche Songs mit rhythmischen Beats und futuristisch anmutenden Klängen. Tief ans Herz rührt die Ballade "All Or Nothing", in der die Künstlerin mit hauchzarter, verführerischer Stimme ihrer mit wenigen Worten ausdruckstarker Lyrik eine einzigartige Bühne bietet. "I Forgive Me" ist eines der rhythmischeren Stücke. Durch die treibenden Beats erhält es eine ekstatisch anmutende Komponente. Die Stimme wirkt selbstbewusst herausfordernd und zieht die HörerInnen mit seinem Refrain in einen hypnotischen Bann.

AVIVA-Tipp: Nicola Hitchcock gelang die Kreation eines hochgradig ausgereiften Albums, dessen schwarzes Cover auf die Eleganz einer facettenreichen Popmusik hinweist, die sich mit sanften Gesang ins Ohr schmeichelt, ohne aufdringlich zu sein.

Mehr zur Musikerin im Netz: www.nicolahitchcock.com


Nicola Hitchcock
Passive Aggressive

Label: Tempted, VÖ: August 2005
ISBN/EAN: 634479061455
16,99 Euro005113798308" target="_blank">


Music Beitrag vom 01.09.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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