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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 21.09.2005

Bettye LaVette. I´ve got my own hell to raise
Maren Westensee

Ihre Soulkarriere begann die Sängerin schon 1945, doch erst in den letzten Jahren wurde sie endlich bekannter. 2005 hat sie ein neues Album voll rhythmischer Soul&,Funk-Songs herausgebracht



Mehrere Jahrzehnte im Geschäft ist Bettye LaVette. Doch trotz dieser langen Karriere kaum bekannt. Das wird sich nun vielleicht endlich ändern. Anstoß war ein 1972 unter dem Titel "Child of the Seventies" aufgenommenes Album, das leider aus unerfindlichen Gründen von Atlantic Records doch nicht herausgebracht wurde. Fast 30 Jahre später erwarb der französische Soul Sammler Gilles Petard die Lizenzen und veröffentlichte das Album unter dem neuen Titel "Souvenirs" 2000 in Frankreich auf seinem "Art and Soul" Label und begeisterte die Soul Fans der Welt mit dieser bislang unbekannten Platte.

Der neue Wirbel um die Soulsängerin LaVette erregte auch die Aufmerksamkeit des Anti Records Chef Andy Kaulkin. Er begriff Bettyes wahres Talent als Song-Stylistin, der eigene Songideen nicht so wichtig sind, sondern die vielmehr die Gabe besitzt, Lyrics anderer durch ihre expressive Stimme Ausdruck zu verleihen. Daher schlug ihr Kaulkin vor, ein Album mit Songs aufzunehmen, die alle von Frauen geschrieben wurden. Nach anfänglicher Ablehnung konnte LaVette von der Idee überzeugt werden, und sie arbeitete sich durch über 100 Songs, um am Ende 10 geeignete zu covern.

Wer bei diesen Covern allerdings an einfache Kopien denkt, liegt völlig falsch. LaVette gelingt eine Neuinterpretation der Songs, die das Vorbild sehr verändern. Denn obwohl die Songs von Sängerinnen wie Rosanne Cash ("On the Surface"), Sinead O´Connor "I Do Not Want What I Have Not Got") oder Aimee Mann ("How Am I Different")geschrieben wurden, entsprechen sie durchaus LaVettes Auffassung, denn, wie die Künstlerin sagt: "I don´t really like to sing things that I wouldn´t say. If I sing it, I would more than likely say it."

Dementsprechend kann es auch vorkommen, dass z.B. aus einem "But, oh I´m not a little sparrow," ein "Hey, I ain´t no sparrow" in Dollys Lyrics des "Little Sparrow" Songs wird. So gewinnen die Texte eine ganz andere Färbung. Obwohl keiner der original Songs Rhythm and Blues oder Soul war, schafft es LaVette, sie so klingen zu lassen. Es ist ihr erklärtes Ziel, all ihre Erfahrungen und Gefühle in ihre Stimme zu stecken - und die ist geprägt durch eine über 40 Jahre dauernde Karriere.

AVIVA-Tipp: Ihre Stimme atmet reifen Soul und Funk, und kurioser Weise erinnert sie an Janis Joplin. Oder war es umgekehrt, und Janis kannte Bettye? Wer weiß. Ein Hör-Vergnügen für alle, die kratzige, gefühlvolle Frauenstimmen mögen.

Mehr Informationen zur Sängerin finden Sie unter www.bettyelavette.com


Bettye LaVette
I´ve got my own hell to raise

10 songs, englischsprachig
ISBN/EAN:
Label: Anti Records. VÖ: 27.09.2005

Music Beitrag vom 21.09.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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