Africa Calling - Live 8 At Eden - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 11.10.2005

Africa Calling - Live 8 At Eden
Maren Westensee

Das Festival in Cornwall präsentiert 18 grundverschiedene KünstlerInnen aus den internationalen Ländern Afrikas auf zwei DVDs. Authentische afrikanische Musik im Kampf gegen die Armut



Am 02.07.2005 traten an zehn verschiedenen Orten der Welt Superstars auf, um auf die kritische Situation Afrikas aufmerksam zu machen. In den großen Metropolen London, Philadelphia, Moskau, Berlin, Tokio usw. standen zumeist publikumswirksame Stars aus Europa und den USA auf den Bühnen. In Cornwall dagegen versammelte sich eine Gruppe von internationalen afrikanischen Superstars, die unter dem Motto "Make Poverty History" auf die gravierende Situation ihres Kontinents aufmerksam machen wollten. Insgesamt traten 150 KünstlerInnen aus 14 afrikanischen Ländern mit 20 verschiedenen Sprachen auf. Die afrikanische Musik erlebte bei diesem Konzert eine transnationale Vereinigung, die auch dem Kontinent zu wünschen ist.

Unter den KünstlerInnen fand sich natürlich auch Youssou N´Dour aus Senegal, der zusammen mit Dido seinen Superhit "Seven Seconds" zum Besten gab. Der Künstler ist schon seit über 30 Jahren im Geschäft und beeindruckt mit seiner einprägsamen, wiedererkennbaren Stimme. Andere Highlights waren Geoffrey Oryema aus Uganda (u.a. in einem Duett mit Peter Gabriel), Angelique Kidjo und Kanda Bongo Man, Mariza, Shikisha und Siyaya usw. Es sind allesamt MusikerInnen, die zu den internationalen Größen gehören. Das Festival endete mit dem "African Anthem", zu dem alle Beteiligten gemeinsam auf die Bühne traten.

Aber nicht nur die Musik ist interessant, auch die traditionelle Kleidung und die Dekoration verdeutlichen die kulturelle Vielfalt des Kontinents. Melodiöser Gesang und rhythmisches Trommeln wechseln einander ab oder vereinen sich. Die internationalen Stars Afrikas geben ein buntes und authentisches Bild ihres Kontinents ab.

Der eigentliche Höhepunkt des Treffens war die Rede Nelson Mandelas, der sich eigentlich vor Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte und zu dieser Gelegenheit zum ersten Mal wieder vor einer Menschenmenge sprach.

Moderiert wurde das Festival von Peter Gabriel, erfolgreicher Künstler und Gründer des Weltmusiklabels "Real World". Mit der Organisation "Womad" fördert er schon seit mehreren Jahren die afrikanische Musik.

Die Doppel-DVD Africa Calling - Live 8 At Eden enthält neben dem grandiosen Konzerterlebnis eine etwa 30minütige Dokumentation über die Planung und die Hintergründe des Festivals. Sie enthält aufschlussreiche Interviews mit Tim Smit, Peter Gabriel und Thomas Boorman, die WOMAD im Jahre 1980 als Weltmusikfestival ins Leben riefen, und mit vielen Musikern, die an diesem Tag auftraten. Die Interviews wurden von Peter Gabriels Tochter Anna geführt.

Alles in allem enthält Africa Calling - Live 8 At Eden etwa 180 Minuten einzigartige afrikanische Musik und viele Informationen im DTS + DD 5.1 + DD 2.0 Tonformat.

Mehr Informationen zu Live 8 finden Sie unter: www.liveaiddvd.net


Africa Calling - Live 8 At Eden
VÖ: 30.09.2005 Label: Warner Music Vision
180 Minuten, ca. Euro 27,99

Music Beitrag vom 11.10.2005 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken