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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 18.04.2006

Picastro - Metal Cares
Tatjana Zilg

Zweites Album der kanadischen Band um Liz Hysen. Sehr eigenwilliger Stil, tragisch-melancholischer Sound mit lässig-tiefen Gesang, zwischen hypnotischer Wirkung und leichter Nervigkeit oszillierend



Bereits die ersten Klänge von "Metal Cares" spiegeln die ganz besondere Atmosphäre der Musik von Picastro: Sehr eindringliche Melodien, irgendwie immer eine Spur zu langsam, glasklarer, aber rauchiger Gesang - sofort erinnert sich die Zuhörerin an Nico & Velvet Underground, wobei es vor allem die Grundstimmung ist, die dieses Bild aufdrängt, Musik und Gesang sind höchst eigenständig.

Besonders zum Tragen kommen die sehnsüchtigen Motive in "Sharks", verstärkt durch die sich wiederholenden Soundstrukturen, die mit facettenreichen Details verfeinert werden. Lamentierend - manchmal wie ein weiblicher Kurt Cobain - singt Liz Hysen den tragisch-düsteren "Dramaman", dessen Sound sich gegen Ende überschlägt wie bei den frühen Jesus & The Mary Chain. Eine orchestral-einhüllende Melodie verführt in "I can´t Fall Asleep" zum melancholischen Durchwachen von dunkelkalten Nächten. Etwas optimistischere Nuancen zeigen die fünf KanadierInnen auf "Raddy Daddy", das durch die helleren Klänge und den etwas höheren Gesang überraschend beschwingt wirkt.
Highlight des Albums ist der zehnte und letzte Song "Blonde Fires": Eine perfekte Kombination von einem schleichenden, aber dennoch vorwärtsdrängenden Rhythmus und der zarten, lässig-lamentierenden Stimme von Liz Hysen.

Exquisite Ergänzung auf allen Titeln ist das Cellospiel von Rachel McBride, für die Betonung der sehnsüchtigen Grundstimmung sorgt Violinist Owen Pallet.

Picastro wurden von Liz Hysen bereits 1997 in Toronto gegründet, aber es dauerte einige Zeit, bis sie die heutige Besetzung zusammengestellt hatte. 2001 erschien das Debütalbum "Red Your Blues", welches von der Sunday Times zum Album der Woche gekürt wurde. Die avantgardistischen Rocktöne erhielten auch von den Musikredaktionen des Time Out New York, Q, The Wire, The Morning Star und anderen Magazinen positive Kritiken. Durch ihre vielen Live-Auftritte gewannen Picastro eine ständig wachsende Zuhörerschaft.

AVIVA-Tipp: Wenn die Stimme von Liz Hysen erst einmal den Weg in die emotionalen Transmittoren ihrer ZuhörerInnen gefunden hat, wird sie nicht mehr leicht zu verbannen sein. Die düster-raffinierten Soundstrukturen prägen sich tief ein, auch wenn sie anfänglich ungewohnt klingen.

Picastro im Web:
www.picastro.net

Picastro
Metal Cares

Label: Monotreme Rec/Cargo, VÖ 07.11.2005
EAN: 5050693110925
17,99 Euro90008115&artiId=5131602"

Music Beitrag vom 18.04.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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