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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.07.2006

MIA. - Zirkus
Silvy Pommerenke

Vorhang auf für das dritte Album der mit Abstand sympathischsten Deutschindiepopband. MIA. läuft ein in den Zirkus, und man nimmt gerne Platz zwischen AkrobatInnen und FeuerschluckerInnen,...



...wohnt dem chemischem Molekülzauber bei, den RomantikerInnen auch Liebe nennen, und lauscht dem tragischem Philosophieren über das Ende von Beziehungen, die erst im Nachhinein als solche erkannt werden. Das Erstaunliche an dem neuen Album aber ist, dass es ganz anders als die beiden Vorgänger ist, und sich dennoch ganz klar als MIA. Album erkennen lässt. Natürlich liegt das zum Einen an Miezes Stimme, aber selbst die hat eine Wandlung durchgemacht. Weniger punkig, weniger rockig, weniger wütend. Dafür harmonischer, gefühlvoller, schmerzvoller. "Blumfeld" haben vor einigen Jahren mit ihrem Album "Old nobody" schon vorgemacht und bewiesen, dass das geht. Man muss nicht, nur weil man die Töne etwas ruhiger angehen lässt, ein lasches Album abliefern. Denn trotz allem werden die Gitarren bei MIA. gespielt wie zu Glamrock-Zeiten. Super cool werden die Saiten bei "Je dis aime Ich sag Liebe" von M. angerissen. Auch bei "S.O.S" wird ordentlich gerockt. Zu ihrem Wandel sagt die Band: "Natürlich klingt "Zirkus" nicht so, wie "Stille Post" und/oder "Hieb- und Stichfest", denn wir fühlen uns noch zu jung, um uns zu wiederholen."

Das Cover, schlicht in Schwarz-Weiß gehalten, gibt denn auch die Stilrichtung des Albums an. Alles ist abgerundeter, wie aus einem Guss, und man mag eigentlich nichts anderes mehr in die Gehörgänge lassen. Die Bandmitglieder sind stilisiert mit ihren Musikinstrumenten dargestellt, und die Zirkusschminke des traurigen Clowns darf natürlich nicht fehlen. Das sowohl als auch wird hier wunderbar visuell in Szene gesetzt. Und für alle Neugierigen, die sich immer schon gefragt haben, was denn MIA. eigentlich bedeutet: das Kürzel leitet sich vom früheren Bandname "Me In Affairs" ab, wird aber gerne auch mit "Musik ist Alles" übersetzt.

Anspieltipps: Zu Recht wurde "Tanz der Moleküle" als erste Single-Auskopplung herausgebracht. Ein super Sommer-Song für alle Verliebten auf diesem Planeten. "Uuhuh du mein Herz tanzt" - da muss man einfach mitsingen! Ein weiterer großartiger Song ist "Dann war das wohl Liebe".

Darin geht es um die Frage, wie Liebe "richtig geht". Aber wer weiß schon,
wie DIE richtig geht? Schade ist nur, dass der absolut traumhafte Song "Ich atme" nicht auf dem Album ist. Vielleicht wird das ja noch mal als "B-Seite" herausgebracht. Es wäre zu schade um dieses absolut gigantische Lied!!!

Am Dienstag, 25. Juli 2006 , geben sich MIA. in Potsdam die Ehre. In den Fritz-Studios in Babelsberg wird eine weitere Ausgabe des Fritz Radiokonzertes zu hören sein. Der Sender überträgt das Radiokonzert live ab 19.00 Uhr auf allen Frequenzen. Auf der Bühne kann man MIA. dann vom 22. August bis zum 10. September 2006 zusammen mit Rosenstolz sehen. Später, von November bis Dezember 2006 gibt es dann die "Zirkus"-Tour. Und dabei werden sie wieder mal zeigen, dass sie ordentlich rocken können.

AVIVA-Tipp: Diese Platte macht süchtig! MIA. machen einfach nur Spaß beim Hören, egal in welcher Lebenslage. Getrost kann man sich auch die alten Alben wieder aus dem Regal greifen, um reumütig feststellen, dass man sie viel zu lange schon nicht mehr gehört hat.

Weiterhören: Klee und Paula.

MIA. im Netz: www.miarockt.de

Lesen Sie auch das Interview mit MIA....

MIA.
Zirkus
Label: R.O.T. / SonyBMG, VÖ 21.07.2006
EAN: 0828768301920
18,99 Euro 90008115&artiId=5526183&nav=5247"


Music Beitrag vom 24.07.2006 Silvy Pommerenke 

   




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