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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 21.08.2006

Onejiru - Prophets of profit
Silvy Pommerenke

Die Stimme dieser Frau ist noch schöner als ihr Lächeln - und das will was heißen! Onejiru, Wanne-Eickelerin mit kenianischen Wurzeln singt sich durch sämtliche Black Music-Styles.



Dabei ist ihr der Brückenschlag der verschiedensten Musikrichtungen unterschiedlicher Kontinente phantastisch gelungen, ohne dass sie zu sehr in die sogenannte Weltmusik-Schiene abdriftet. Sehr modern klingen ihre Titel, und sicherlich spielt dabei die Zusammenarbeit mit Jan Delay, Patrice oder früher auch mit Helge Schneider eine wichtige Rolle. Bevor sie ihr erstes Soloalbum "Prophets of profit" in diesem Frühjahr veröffentlichte, sang sie unter anderem im Turtle Bay Country Club mit, der sehr eigenwillig und ambitioniert Dvoráks "Symphonie aus der neuen Welt" interpretierte.

Neben ihrer Musik und dem Afrikanistik Studium ist die junge Afrodeutsche stark in der Black-Community engagiert. Sie gehört neben Mamadee und Meli zum Vorstand von Sisters e.V., der Künstlerinnen für Toleranz und Demokratie vereint, und zu dem unter anderem auch Joy Denalane zählt. Bei diesem Engagement ist es nur natürlich, dass ihre Texte nicht nur von Lust & Liebe handeln, sondern auch politischen Inhalts sind. Sei es bei "Few reasons", bei dem es um die sogenannte Entschuldung der "Dritten Welt" geht, oder bei "Most high", das bizarre Machtstrukturen musikalisch verarbeitet. Oder aber der Song "Stolen culture", in dem sie den Kulturimperialismus anspricht. Onejiru sieht sich als Botschafterin, als Lehrende. Sie will mit ihrer Musik etwas in den Köpfen der Menschen bewirken und verändern. Und damit steht sie ganz in der Tradition der Philosophie der Kikuyu-Musik: dort ist eine Sängerin immer auch "Teacher".

Anspieltipps: "We carry on" - Dub meets Africa meets Far East. Super cooler Song zum unbedingten Mittanzen gemacht. Wessen Hüften da nicht kreisen, ist selber Schuld! "Truly" zeigt einmal mehr, wie wandelbar Onejirus Stimme ist.
Fragil und brüchig wird der Refrain gesungen. Schön! Und zu guter Letzt noch "Union" - nicht nur wegen der Trip-Hop Elemente mit Reggae Einfluss, sondern vor allem auch wegen seines Textes: die schier aussichtslosen Versuche der letztjährigen "Live-Aid" Veranstaltung.

Konzerthinweis: Samstag, den 09.09.2006, 20.00 Uhr - Im Rahmen des Festivals "popdeurope" tritt Onejiru mit Jan Delay u. a. auf.
Veranstaltungsort: Arena, Eichenstraße 4, 12435 Berlin.
Mehr Infos unter:
http://popdeurope.arena-berlin.de
www.aviva-berlin.de/aviva/content_music.php?id=6197

Weiterhören: Nneka und Simphiwe Dana. Und für Freundinnen der Vermischung klassischer mit afrikanischer Musik: "Lambarena" - Bach to Africa!

AVIVA-Tipp: Der großartigste Wanne-Eickel Export, den es je gegeben hat! Onejiru macht selbsbewusst einen Stilmix aus klassischen Black Music Varianten mit Dub, House, Afrobeat und Rock. Für eine bessere Welt!

Onejiru im Netz:
www.onejiru.com
www.sisters-ev.de


Onejiru
Prophets Of Profit

Label: Soulfood Music Distribution, VÖ: April 2006.
EAN: 0801824006021
17,99 Euro90008115&artiId=5360835"


Music Beitrag vom 21.08.2006 Silvy Pommerenke 

   




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