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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.09.2006

Madeleine Peyroux - Half the perfect world
Silvy Pommerenke

Jazzmusik ganz im Stile der dreißiger und vierziger Jahre, "in einer derart souverän-lässigen Manier interpretiert, als wäre sie selbst eine Zeitgenossin dieser legendären...



Künstlerinnen gewesen."

Garantiert haben Sie Madeleine Peyroux bereits im Radio oder bei Ihrer Friseurin oder Friseur gehört und dachten, dass es sich dabei um eine Jazzgröße des vergangenen Jahrhunderts handeln müsste. Weit gefehlt! Zumindest, was die zeitliche Einordnung betrifft. Peyroux klingt, nicht zuletzt weil sie sich der alten Klassiker angenommen hat, wie eine Mischung aus Billie Holiday und Sarah Vaughn. Bis auf vier eigene Lieder handelt es sich bei "Half the perfect world" um Fremdkompositionen, aber dieses Mal mitnichten aus dem Jazz-Bereich, sondern Adaptionen von Rock- und Popgrößen wie Joni Mitchell, Leonhard Cohen oder Tom Waits sind hier zu finden. Auf ihrem Debütalbum "Dreamland" von 1996 (Peyroux war gerade mal 22 Jahre alt!) nahm sie sich ausschließlich Stücken von Billie Holiday, Bessie Smith oder Edith Piaf an. Das Nachfolgealbum "Careless Love" von 2004, das ihr den ersehnten Durchbruch verschaffte (wobei sich ihr erstes Album auch über 200.000 Mal verkaufte), wandte sich bereits genrefremden MusikerInnen wie beispielsweise Bob Dylan zu, die jedoch immer alle im Jazzgewand präsentiert wurden. "Der Schlüssel zum Erfolg dieses Album ist einmal mehr Peyroux’ Geschick bei der Auswahl der Songs: Es scheint, als wären sie ihr eigens auf den Leib geschrieben worden."

Erneut steht ihr Larry Klein zur Seite, der Ex-Mann von Joni Mitchell, mit dem sie bereits ihr zweites Album einspielte. Daneben hat sie tatkräftige Unterstützung auf dem Duett "River" von K.D. Lang, die schon seit Jahren ihre einstigen Country-Wurzeln hinter sich gelassen hat, und die eine mehr als geeignete Gesangespartnerin für Peyroux ist. Auch Till Brönner, der Ausnahmetrompeter, darf nicht fehlen. Seine gedämpften Töne sind auf "Smile", einer Charlie Chaplin Adaption, zu hören.

Geboren 1974 in den Vereinigten Staaten in Athens, Georgia verbrachte sie ihre Kindheit in New York, und zog mit ihrer Mutter mit 15 Jahren nach Paris, wo sie sich in den neunziger Jahren als Straßenmusikerin verdingte. Auf der Straße wurde sie märchenhafter Weise entdeckt, denn Yves Beauvais von Atlantic Records hörte sie dort singen und verpflichtet sie 1996 für sein Label. Zu ihrem Straßenmusikerinnen-Dasein äußerte sie sich in einem Interview folgendermaßen: "Auf der Straße zu spielen, ist übrigens nicht annähernd so seltsam wie man glauben möchte. Manchmal war es etwas komisch, wenn mich jemand erkannte und es zunächst nicht glauben wollte, dass ich es wirklich bin. Aber ich habe es nie erlebt, dass die Leute darüber pikiert waren oder dass sie es gar als Image schädigend empfanden."

AVIVA-Tipp: Madeleine Peyroux rettet die guten alten Zeiten des Jazz. Auf ihren Alben scheint die Zeit still zu stehen, aber der Verlust der sophisticated Ladies des Vinyl kann Dank ihren Alben ausgeglichen werden.

Weiterhören: Anna Maria Jopek und Chiara Civello.

Madeleine Peyroux im Netz: www.madeleinepeyroux.com


Madeleine Peyroux
Half the perfect world

Label: emarcy, VÖ: 01. September 2006.
EAN: 0602517032798
23,49 Euro90008115&artiId=5855294"


Music Beitrag vom 01.09.2006 Silvy Pommerenke 

   




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