Sanagi - Mish mash - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 04.10.2006

Sanagi - Mish mash
Daniela Krebs

Energischer Elektropop mit spannenden Beats und abwechslungsreichen Melodien. Das erste Album des gemischten Duos bietet eine interessante Mischung aus schrägen Liedern und durchdringenden Klängen.



Sanagi, das sind die Texte, die Musik und die Stimme von Lene Toje aus Norwegen und die elektronischen Beats von Robin Sato aus Japan. Das internationale Duo gründete ihre Band 2002 in Liverpool.

Von der Plattenfirma Traumton Records wird das Album "Mish Mash" als "Organic Electro mit einer Spur Trip Hop, experimentellen Ausreissern und viel Humor" bezeichnet. Und diese Beschreibung passt auch am besten zu der CD. Dabei kommt die Hörerin kaum daran vorbei, Ähnlichkeiten zu Björk festzustellen. Auch wenn diese Parallelen nicht in jedem Song zu erkennen sind, ist der energische und leicht schräg verspielt klingende Gesang kaum zu verfehlen. Und schließlich ist gerade Björk für diesen besonders bekannt.

Auf spielerische Art und Weise werden verschiedene Stilrichtungen mit in die Lieder eingebaut. Beispielsweise findet sich bei dem Lied "Manic Mind" eine wie ein Kinderreim klingende, von mehreren Stimmen unterlegte Gesangspassage.

Oder das Lied "Pippi", in dem das Duo über Pippi Langstrumpf singt. Das Lied handelt im weitesten Sinn davon, dass Pippi als Mädchen so frei ist, und tun kann, was sie will. Leicht sonderbar klingt es, wenn Lene Toje in einem angetrunkenen Tonfall über die betrunkene Pippi singt. Vielleicht wirkt gerade deshalb der Song so kein wenig kindlich, sondern eher provokativ und schräg.

Interessant wirkt auch "Honey". In diesem Song wird der Traummann mit diversen Süßigkeiten verglichen, weil er genauso "süß" ist, wie diese. Und das vielleicht gerade deshalb, weil frau ihn nicht durchschauen und komplett verstehen kann. Er ist wie ein wohlbehütetes Geheimnis. "You are like honey and chocolate and anything that melts in my mouth, you are sweet you are sweeter than sweet."

Eins ist das Erstwerk von Sanagi auf jeden Fall:
Abwechslungsreich. Und das von Lied zu Lied. Keines klingt wie das andere, was das Album spannend und wild erscheinen und die Hörerin auf weitere Machenschaften der Band warten lässt.

AVIVA-Tipp:
Das Album ist beim ersten Hören eine echte Sensation. Es zeichnet sich besonders durch seine Spannung und Abwechslungsreichtum aus. Doch beim mehrmaligen Hören ist der erste Faszinierungsmoment passé und manche Lieder wirken eher übertrieben und zu schräg für eine alltägliche Wiederholung. Dem Duo muss aber zugestanden werden, dass sie eine riesige Bandbreite an Ideen haben und ihre riesige Freude an der Musik und ihrer Umsetzung zu erkennen ist. Wer besondere Freude an schrillen und energischen Platten hat, wird hier bestimmt nicht enttäuscht werden.

Mehr zu Sanagi auf: www.sanagi.co.uk


Sanagi
Mish Mash

Traumton Records, VÖ: 15.09.2006
EAN: 705304801826
16,99 Euro90008115&artiId=5823038"


Music Beitrag vom 04.10.2006 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken