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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 17.11.2006

Sandi Thom – Smile…it confuses people
Silvy Pommerenke

Das Motto des Debutalbums der jungen Schottin sollten sich alle Menschen zu Eigen machen. Es funktioniert in den meisten Fällen, und Sandi Thom hat mittlerweile mehr als nur Grund genug, um...



...zu lächeln.

Alles geschah aus reiner Verzweiflung, aber Not macht bekanntlich erfinderisch! Die 24-Jährige war ganz besonders einfallsreich, um ihrer diffizilen monetären Situation mit Esprit und Verve ein Ende zu setzen. Wovon hier die Rede ist? Von einer Musikerin, der das Geld fehlte um auf Konzertreise zu gehen, die dann kurzerhand eine Webcam in ihrer winzig kleinen Londoner Souterrain-Wohnung installierte und eine virtuelle dreiwöchige `Welttournee´ startete. Live-Gäste waren jederzeit willkommen, durften aber nie mehr als zehn sein (Platzmangel), mussten ihre eigenen Schlafsäcke (Deckenmangel) und auch ihr eigenes Bier (Alkoholmangel?) mitbringen. Die anfänglichen siebzig Fans wuchsen rasch zu einer weltweiten Anhängerschaft von 70.000! Da konnten auch große Plattenlabels nicht mehr die Augen vor der cleveren Musikerin verschließen.

Die junge Schottin hat ihre musikalischen Lehrjahre am Klavier und an der Kirchenorgel verbracht (von letzterer ist allerdings keine Spur auf dem Album zu erkennen), tingelte als Straßenmusikerin durch Europa und studierte am "Institute of Performing Arts". Dort sang sie auch in einem Gospelchor, und diese Elemente findet man durchaus auf manchem Lied ihres Debutalbums. Alles in allem ist es ein sehr durchmischtes Album geworden, das die unterschiedlichsten Einflüsse verbindet und sich kaum auf eine einzige Musikrichtung festlegt. Hier sind Singer-Songwriter-Elemente, Gospel-Sounds, Rock und/oder Country (clap your hands ladies!) vorhanden. Der Titel "I wish I was a punk rocker (with flowers in my hair)" bringt diese Vielfalt sehr schön auf den Punkt. Mitnichten ist Thom zu spät geboren, wie sie in diesem Song bedauert, sondern, wie es scheint, genau zur rechten Zeit. Mittels Internet hat sie sich ihre Popularität geschaffen, die in den siebziger oder achtziger Jahren so überhaupt nicht möglich gewesen wäre. In Zukunft wird sie es nicht mehr nötig haben, ihre privaten Räume für eine `Welttournee` zweckzuentfremden. Sie hat einen Vertrag über fünf Alben beim Sony-Label RCA unterschrieben, und wie es sich gehört, wurde das ganze via Webcam festgehalten.

Gleich ihre erste Single-Auskopplung "I Wish I Was A Punk Rocker" schaffte sofort den Sprung auf Platz eins der UK Single Charts. Die Menschen lieben solche Geschichten von Underdogs, die über Nacht berühmt werden. Dies ist der Stoff aus dem die Träume sind, und vielleicht schafft sie es auf dem nächsten Album dann auch, mehr als lediglich dreißig Minuten Musik einzuspielen.

Sandi Thom im Netz: www.sandithom.de

Weiterhören: Nerina Pallot und Kt Tunstall

AVIVA-Tipp: Frech-fröhliche handgemachte Musik, mit viel Gitarre, Gospelelementen und einer lebensfrohen Stimme, die irgendwo zwischen Dido und Alanis Morissette liegt.

Sandi Thom
Smile…it confuses people

Label: Sony BMG Music Entertainment GmbH, VÖ: Oktober 2006.

Music Beitrag vom 17.11.2006 Silvy Pommerenke 

   




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