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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 15.05.2007

Lady Sovereign - Public Warning
Stefanie Denkert

Das in Europa erschienene Debutalbum der britischen Rapperin ist nicht gerade ladylike. Dafür bringt sie mit ihrem eigenen Stil ganz souverän frischen Wind in die männerdominierte Hip Hop-Szene.



Die 21-jährige Lady Sovereign heißt eigentlich Louise Amanda Hartman und kommt aus einem der sozialschwächsten Stadtteile Londons. Da hat die nur 1,55m große Rapperin schon früh ein Klassenbewusstsein entwickelt, zu dem sie auch auf ihrem im Herbst 2006 in den USA erschienen "Public Warning" steht. Genauso souverän gibt sie sich als frecher Tomboy und pfeift auf den Schönheitszwang im Musikgeschäft: "I ain’t got the biggest breasts but I write the bestest hits", prahlt sie auf ihrer Single "Love Me or Hate Me".

Lady Sovereign ist die erste nicht-amerikanische Rapperin auf dem legendären amerikanischen Hip Hop-Label "Def Jam". Dabei hatte man ihr noch vor einigen Jahren Gegenteiliges prophezeit: "Du bist weiß, weiblich und Engländerin. Du wirst es nie im HipHop schaffen." Ihr Erfolg in den USA ist umso erstaunlicher, weil ihr britischer Akzent nicht zu überhören ist, und ihr häufig an "The Streets" erinnernder Sound so gar nicht typisch für amerikanischen HipHop ist.

Eine "Feminem"? Vergleiche mit Eminem lehnt sie selbst in ihrem Song "Blah Blah" ab, aber Parallelen hat die amerikanische Presse zu Recht gezogen: beide sind weiß, aus armen Verhältnissen, beide fluchen nicht gerade selten und sie haben sich den Respekt ihrer afroamerikanischen KollegeInnen erreimt.
Der Mix-Sound von Lady SOV erinnert zuweilen stark an Missy Elliot –also kein Wunder, dass die Hip Hop-Ikone sie gerne beim Remix der ersten Single "Love Me or Hate Me" stimmlich unterstützt hat.
Von April bis Juni 2007 begleitet Lady Sovereign Gwen Stefani als Support Act auf ihrer US-Tournee und am 21. Juli 2007 kommt Lady SOV zur "MTV Hip Hop Open" in Stuttgart, dem größten Hip Hop-Festival Deutschlands.

AVIVA-Tipp: Lady Sovereign hat mit "Public Warning" ein abwechslungsreiches Debut abgeliefert. Ihre Zungenfertigkeit ist ebenso beeindruckend wie der Wortwitz in ihren Reimen. Lady SOV füllt eine Lücke in der von "Bitches" und "Pimps" dominierten Hip Hop-Szene.


Lady Sovereign "Public Warning"
Def Jam/ Universal Music, VÖ: 30. März 2007
Preis: 18,90 Euro

Weitere Infos zu Lady Sovereign finden Sie auf:
www.ladysovereign.com
www.lady-sovereign.de
www.myspace.com/ladysovereign


Music Beitrag vom 15.05.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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